Zum Inhalt springen
Signal Pilot

Schnellstart – das erste Ereignis in fünf Minuten verstehen

⚠️ EINE ANLEITUNG ZUM LERNEN

Dieser Schnellstart dient ausschließlich der Wissensvermittlung. Er ist KEINE Anlage- oder Handelsberatung. Alle Beispiele sind erfunden und dienen nur der Veranschaulichung.

Von null bis zum ersten möglichen Zyklusereignis, in fünf Minuten. Pentarch v1.0 kommt zum Einsatz – der einfachste und wirkungsvollste Indikator der Reihe.


🎯 Was du hier lernst

Am Ende dieser Anleitung:

  1. ✅ Pentarch ist in TradingView eingerichtet
  2. ✅ Du verstehst die fünf Arten von Ereignissen
  3. ✅ Dein erster Alarm steht
  4. ✅ Du weißt, was jedes Ereignis bedeutet
Zeitaufwand:fünf Minuten
Schwierigkeit:für Anfänger geeignet

Schritt 1: Pentarch einrichten (eine Minute) Für den Einstieg geeignet

In TradingView:

  1. Öffne irgendeinen Chart (Bitcoin, Aktien, Devisen – jeder Markt geht)
  2. Klick auf „Indicators“ oben am Chart
  3. Such nach: „Pentarch v1.0“ oder „Signal Pilot“
  4. Klick auf den Indikator, um ihn auf deinen Chart zu legen

Jetzt siehst du: - die Beschriftungen der fünf Phasen (TD, IGN, WRN, CAP, BDN) auf dem Chart - farbige Punkte unter oder über den Kerzen, wenn ein Ereignis auftritt


Schritt 2: die fünf Ereignisse kennenlernen (zwei Minuten) Für den Einstieg geeignet

Pentarch zeigt fünf Zyklusereignisse, die erscheinen, sobald bestimmte technische Bedingungen erkannt werden. Jedes steht für eine andere Phase im Marktzyklus.

Die Ereignisse am Zyklusanfang

🔵 TD (Touchdown) = frühe Warnung im Zyklus
Was erkannt wird: Bedingungen für eine Wende früh im Zyklus
Phase im Zyklus: Akkumulation – deutet auf den möglichen Beginn eines Zyklus hin

🟢 IGN (Ignition) = Bestätigung des Schwungs
Was erkannt wird: Bedingungen für einen Ausbruch mit Schwung
Phase im Zyklus: Aufwärtsphase – deutet darauf hin, dass der Trend weiterlaufen kann

Die Ereignisse am Zyklusende

🟡 WRN (Warning) = der Schwung lässt nach
Was erkannt wird: Bedingungen für nachlassenden Schwung
Phase im Zyklus: Beginn der Distribution – deutet darauf hin, dass der Trend schwächer wird

🔴 CAP (Climax) = Erschöpfung spät im Zyklus
Was erkannt wird: Bedingungen für Erschöpfung spät im Zyklus
Phase im Zyklus: Distribution – deutet darauf hin, dass der Zyklus zu Ende geht

⚫ BDN (Breakdown) = Breakdown, der bärische Einbruch
Was erkannt wird: Bedingungen für einen bärischen Einbruch
Phase im Zyklus: Abwärtsphase – deutet darauf hin, dass ein Abwärtstrend beginnt

✅ Wissenscheck

Frage: Welche Ereignisse von Pentarch gehören an den Zyklusanfang?


Schritt 3: den ersten Alarm einrichten (eine Minute) Für den Einstieg geeignet

Richte einen Alarm für das Ereignis IGN ein:

  1. Rechtsklick auf den Chart → „Add Alert“
  2. Bedingung: Wähl „Pentarch v1.0“
  3. Ereignis: Wähl „IGN Event“
  4. Optionen: Stell „Once Per Bar Close“ (wichtig!)
  5. Gib ihm einen Namen: „Pentarch IGN Event“
  6. Klick auf „Create“

Fertig! Du bekommst eine Meldung, sobald das IGN-Ereignis erkannt wird.

Häufig beobachtete Ereignisse:

  • ✅ IGN Event (Bestätigung des Schwungs früh im Zyklus)
  • ✅ CAP Event (Erschöpfung spät im Zyklus)
  • ✅ BDN Event (bärischer Einbruch)

✅ Wissenscheck

Frage: Welche Alarmeinstellung in TradingView ist für Pentarch die wichtigste?


Schritt 4: ein Zyklus als Beispiel (eine Minute)

Ein Beispiel dafür, wie die Ereignisse von Pentarch im Lauf eines Marktzyklus erscheinen:

Beispiel: ein Zyklus im Bitcoin

Ausgangslage:

Kurs: 35.000 $, seit zwei Wochen fallend

Der Zyklus:

  1. TD erscheint bei 32.500 $ 🔵 — Bedingungen früh im Zyklus, die Akkumulation setzt ein
  2. IGN löst bei 33.800 $ aus 🟢 — der Schwung ist bestätigt, die Aufwärtsphase beginnt
  3. WRN erscheint bei 41.500 $ 🟡 — der Schwung lässt nach, Warnung vor der Distribution
  4. CAP löst bei 42.800 $ aus 🔴 — Erschöpfung erkannt, Phase der Distribution

Die Bewegung im Zyklus: Der Kurs lief in diesem Zyklus von 32.500 $ auf 42.800 $


📋 Der Spickzettel

Ereignis Farbe Phase im Zyklus Was erkannt wird
TD 🔵 Blau Akkumulation Bedingungen für eine frühe Warnung im Zyklus
IGN 🟢 Grün Markup Bedingungen, die den Schwung bestätigen
WRN 🟡 Gelb Warnung vor der Distribution Bedingungen für nachlassenden Schwung
CAP 🔴 Rot Distribution Bedingungen für Erschöpfung spät im Zyklus
BDN ⚫ Schwarz Abwärtsphase Bedingungen für einen bärischen Einbruch

🚫 Häufige Fehler

Fehler 1: TD falsch verstehen, das blaue Ereignis

❌ Missverständnis: TD für das eigentliche Ereignis halten

✅ So stimmt es: TD ist eine frühe Warnung im Zyklus und zeigt Bedingungen der Akkumulationsphase an

Kontext: TD zeigt, dass sich früh im Zyklus etwas zusammenbraut. Die Bestätigung des Schwungs liefert erst IGN.


Fehler 2: Alarme nicht auf „Once Per Bar Close“ stellen

⚠️ Ein wichtiger Punkt beim Einrichten

❌ Häufiger Fehler: Der Alarm löst mitten in der Kerze aus, und nach dem Schluss ist das Ereignis wieder weg

✅ Richtig eingerichtet: Der Alarm steht auf „Once Per Bar Close“, sodass nur bestätigte Ereignisse eine Meldung auslösen

So richtest du es richtig ein:


Fehler 3: die wichtigen Marken übergehen

❌ Ohne Zusammenhang:Ereignisse beurteilen, ohne die Marken zu beachten
✅ Mit Zusammenhang:Ereignisse an den wichtigen Kursmarken beurteilen

Der Zusammenhang zählt:

  • Ereignisse an wichtigen Marken haben mehr, was zusammenkommt
  • Ereignisse ohne eine Marke im Rücken stehen für sich allein
  • Janus Atlas findet die wichtigen Kursmarken

Beispiel: - IGN bei 50.000 $ ohne Marke in der Nähe → wenig kommt zusammen - IGN an einem starken Support bei 48.500 $ → deutlich mehr kommt zusammen


Fehler 4: am Anfang eine zu kleine Zeitebene wählen

Kleinere Zeitebenen:5- oder 15-Minuten-Charts – mehr Rauschen, mehr Ereignisse
Größere Zeitebenen:Tages- oder Vierstundencharts – sauberer, klarer

Kontext: - kleinere Zeitebenen bringen mehr Rauschen - mehr Ereignisse machen es schwerer, die Muster zu lernen - größere Zeitebenen zeigen die Muster deutlicher

Ein üblicher Weg beim Lernen: 1. Tageschart (die saubersten Ereignisse) 2. Vierstundenchart (klare Ereignisse) 3. Stundenchart (mittel) 4. 15 bis 30 Minuten (dafür braucht es Erfahrung)


Fehler 5: aus dem Bauch heraus entscheiden

❌ Aus dem Bauch:Auf das Ergebnis reagieren, statt die Muster zu untersuchen
✅ Mit Verstand:Erst durchgehen, was passiert ist, dann weitermachen

Kontext: - Entscheidungen aus dem Bauch trüben die Analyse - nicht jedes Zyklusereignis führt zu dem, was man erwartet - ein klarer Kopf hilft dabei, Muster zu erkennen


Fehler 6: verkennen, was ein Indikator nicht kann

❌ Falsch: Erwarten, dass auf jedes Ereignis das Vorhergesagte folgt ✅ Richtig: Verstehen, dass Indikatoren Bedingungen erkennen und nicht die Zukunft vorhersagen

Kontext: - kein Indikator sagt die Zukunft voraus - ein Ereignis meldet erkannte Bedingungen, kein sicheres Ergebnis - auf den Markt wirken viele Kräfte zugleich


Fehler 7: die Beobachtungszeit überspringen

💡 Wichtig fürs Lernen

Ohne zu beobachten:Sofort loslegen, ohne die Muster verstanden zu haben
Mit Beobachtung:Zwei bis vier Wochen lang die Muster der Ereignisse beobachten, um ein Gefühl dafür zu bekommen

Die Prüfliste fürs Lernen:

  • ☐ Über zwanzig Ereignisfolgen in der Vergangenheit angesehen
  • ☐ Die beobachteten Muster aufgeschrieben
  • ☐ Notiert, wann die Ereignisse im Verhältnis zum Kursverlauf kamen
  • ☐ Erkannt, wo Ereignisse mit Marken zusammenfallen
  • ☐ Aufgeschrieben, was du getan hättest, bevor du siehst, wie es weiterging

Der nächste Schritt: Viele fangen mit den kleinstmöglichen Positionen an, nachdem es auf dem Papier funktioniert hat.


Fehler 8: sich mit zu vielen Indikatoren verzetteln

❌ Häufiger Fehler:Alle sieben Signal Pilot Indikatoren zusammen mit zehn weiteren auf einen Chart legen
✅ Der einfachere Weg:Mit Pentarch anfangen und Janus nach und nach dazunehmen

Warum:

  • Mehr Indikatoren können dazu führen, dass du vor lauter Analyse zu keinem Schluss kommst
  • Widersprechen sich Indikatoren, entsteht Verwirrung
  • Einfachheit bringt oft Klarheit

Ein üblicher Weg für Anfänger:

  • Woche 1 bis 4: nur Pentarch
  • Woche 5 bis 8: Pentarch und Janus Atlas
  • Ab Woche 9: bei Bedarf einen weiteren dazu, Volume Oracle oder Harmonic

✅ Wie es weitergeht

Pentarch beherrschen:

Marken dazunehmen:

Das ganze System:


💡 Was sich bewährt hat

1. Erst am Kerzenschluss urteilen

  • Signale erscheinen schon während der Kerze, stehen aber erst mit dem Schluss fest
  • Alarme auf „Once Per Bar Close“ helfen, Nachzeichnen zu vermeiden

2. Wenn Marken zusammenfallen

  • IGN an einer wichtigen Support-Marke trägt meist mehr
  • Die wichtigen Kursmarken findet Janus Atlas

3. Den Stop vorher planen

  • Bei bullischen Setups liegt der Stop üblicherweise unter dem Tief der TD- oder IGN-Kerze
  • Ohne vorher festgelegten Stop zu handeln gilt allgemein als sehr riskant

4. Die Zeitebene wählen

  • Der Tageschart zeigt die Ereignisse in der Regel sauberer und mit weniger Rauschen
  • Viele fangen auf den größeren Zeitebenen an und gehen später hinunter

5. Sich auf einen Markt beschränken

  • Es ist üblich, erst einen Markt zu lernen, etwa Bitcoin oder eine einzelne Aktie, und erst dann zu erweitern
  • Jeder Markt verhält sich anders

Es gibt noch mehr zu entdecken

Pentarch ist nur einer von sieben Indikatoren dieser Reihe.

Alle sieben Indikatoren ansehen →

Du unterrichtest? Verdiene 15–30 % wiederkehrende Provision. Mehr erfahren →