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Signal Pilot

Pentarch - Erkennung der Zyklusphase

Indikator zur Erkennung der Zyklusphase. Er bestimmt, wo der Markt in fünf Phasen steht: Akkumulation, Markup, Distribution, Climax und Rückgang.

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Neu in der technischen Analyse? Fangen Sie hier an

Auf gut Deutsch: Märkte durchlaufen Phasen: stille Akkumulation, ein Schub, eine Überdehnung, eine Erschöpfung, ein Zusammenbruch. Pentarch markiert, welcher dieser fünf die Struktur gerade entspricht. Es liest die Phase, in der Sie sind, und behauptet nichts über die, die als Nächstes kommt.

Was Sie im Chart sehen: Pentarch setzt fünf farbige Beschriftungen über oder unter die Kerzen. Jede sagt Ihnen, was gerade geschieht:

  • 🟣 TD (Touchdown) = „Akkumulation erkannt: die Bewegung nach unten ist erschöpft“
  • 🩵 IGN (Ignition) = „Das Momentum nach oben setzt ein: der Markup beginnt“
  • 🟡 WRN (Warning) = „Der Kurs ist gestreckt: Distribution“
  • 🟠 CAP (Climax) = „Erschöpfung nach oben erkannt: Climax“
  • 🔴 BDN (Breakdown) = „Druck nach unten erkannt: Rückgang“

Wie es arbeitet, in einfachen Worten: Pentarch prüft vier Dinge, bevor es ein Ereignis zeigt:

  1. Ist die Stimmung am Markt bullisch oder bärisch?
  2. Steht der Kurs weit vom Durchschnitt weg oder dicht daran?
  3. Baut sich Momentum auf oder verliert es sich?
  4. Ist die Kerze wirklich geschlossen, oder flackerte da nur etwas während des Handels?

Erst wenn alle vier Prüfungen bestehen, erscheint eine Beschriftung. Das dämpft das Rauschen.

Wo Anfänger anfangen: Sehen Sie den Ereignissen ein bis zwei Wochen lang einfach zu. Achten Sie darauf, wie TD und IGN oft in der Akkumulation und im Markup erscheinen, WRN und CAP dagegen in der Distribution und im Climax. Die Muster erschließen sich mit der Zeit.

🎓 Was sind „Marktzyklen“?

Märkte laufen nicht geradeaus, sondern in wiederkehrenden Mustern, den Zyklen. Ein solcher Zyklus hat fünf Phasen:

  1. Akkumulation: Stilles Kaufen nach einem Rückgang (TD)
  2. Markup: Die Kurse steigen, weil mehr Käufer dazukommen (IGN)
  3. Distribution: Nahe dem Hoch wird verkauft (WRN)
  4. Climax: Der Gipfel vor der Wende (CAP)
  5. Ablehnen: Die Kurse fallen, die Verkäufer haben die Oberhand (BDN)

Zu wissen, in welcher Phase Sie stehen, gibt der Marktlage einen Zusammenhang.

🎓 Vertiefen Sie das mit unseren kostenlosen Lektionen: Lektion: Marktregime erkennen

🎯 Was es tut Für den Einstieg geeignet

Pentarch setzt eine Beschriftung, wenn die vier Schichten bei Kerzenschluss übereinstimmen. Fünf Arten erscheinen als farbige Beschriftungen im Chart:

  • TD (Touchdown) – Beschriftung unter der Kerze
  • IGN (Ignition) – Beschriftung unter der Kerze
  • WRN (Warning) – Beschriftung über der Kerze
  • CAP (Climax) – Beschriftung über der Kerze
  • BDN (Breakdown) – Beschriftung über der Kerze

Farben ändern: Jedes Ereignis hat in den Einstellungen ein eigenes Farbfeld. Die Standardwerte sind TD violett, IGN blau, WRN lachs, CAP rot und BDN rosa. Jede der fünf lässt sich einzeln ändern.

Wie erkannt wird: Ein Bestätigungssystem aus vier Schichten:

Ebene Was sie prüft
1. Einordnung des Regimes Welche Phase des Zyklus läuft: Akkumulation, Markup, Distribution, Climax oder Rückgang
2. Abstand zur Pilot Line Der Abstand zwischen Kurs und dem gleitenden Bezugswert
3. Prüfung des Momentums Stärke und Richtung der Kursbewegung
4. Bestätigung bei Kerzenschluss Das Signal gilt erst nach dem Schluss der Kerze (das verhindert Nachzeichnen)

Ereignisse erscheinen nur, wenn alle vier Schichten übereinstimmen.

Zeitrahmen: Läuft auf allen Zeitrahmen.

BTCUSDT.P im Tageschart von Oktober 2025 bis September 2026, mit TD-, IGN-, WRN-, CAP- und BDN-Marken auf einzelnen Kerzen und der Pentarch-Anzeige oben rechts.
Ein Jahr Tageskerzen auf BTCUSDT.P. Alle fünf Ereignisse kommen vor, und CAP häufiger als jedes andere. Die Anzeige rechts trägt eine Kopfzeile und sieben Zeilen: Regime, das letzte Ereignis mit dem Abstand in Kerzen, sein Qualitätslabel mit Sternen, die Stochastik-Zone, den Abstand zur Pilot Line in ATR, das Volumen gegen den Durchschnitt und eine Konfidenzzahl. Jede Zeile hat einen eigenen Schalter, und die Anzeige kann an neun Positionen sitzen.

⚙️ Einstellungen

Die verfügbaren Einstellungen:

Einstellung Optionen Voreinstellung
KernanzeigeShow Pilot Line, Show Regime Bar ColoringBeide an
SignalfilterungStrict Mode und HTF Trend Filter, jeweils einzeln, dazu das HTF Timeframe, das der Filter liest: Auto, 1H, 4H, Daily oder WeeklyBeide Filter aus, Zeiteinheit Auto
Min Quality Score0 bis 85, in Schritten von 5. 0 schaltet den Filter aus40
Ereignis-SichtbarkeitShow TD, IGN, WRN, CAP und BDN Labels, jedes für sichAlle an
BeschriftungsgrößeWinzig, klein, normal, großWinzig
InfopanelPanel einblenden, in eine von neun Positionen setzen und jede seiner sieben Zeilen einzeln an- oder abschaltenPanel an, oben rechts, jede Zeile an
Zusätzliche SignaleShow NanoFlow Crosses, Show Momentum Thrust ArrowsBeide an
EreignisfarbenEin Farbfeld pro EreignisViolett, Blau, Lachs, Rot, Rosa
AlarmschalterTD, IGN, WRN, CAP, BDN (einzeln ein/aus)Alle eingeschaltet

Hinweis: Die Farben aller fünf Ereignisarten lassen sich in den Einstellungen ändern.

Der Pentarch-Einstellungsdialog auf dem Reiter Inputs, mit Core Display samt Show Pilot Line und Show Regime Bar Coloring, mit Signal Filtering samt Strict Mode, HTF Trend Filter, HTF Timeframe und Min Quality Score, und mit den Schaltern unter Event Visibility für die fünf Ereignisse.
Der Reiter Inputs. Min Quality Score entscheidet, wie viele Ereignisse den Chart überhaupt erreichen, und jedes der fünf hat seinen eigenen Sichtbarkeitsschalter.
Derselbe Pentarch-Dialog, gescrollt bis Additional Signals und Event Colors, mit einem Farbfeld neben TD, IGN, WRN, CAP und BDN.
Weiter unten auf demselben Reiter. Die Farbe wird je Ereignis gesetzt, nicht global, sodass sich eines umfärben lässt, ohne die übrigen anzurühren.

Damit Ihr Chart aussieht wie in unserer Dokumentation und in den Anleitungen, stellen Sie die Kerzen in TradingView so ein:

Einstellung Empfohlener Wert Anmerkungen
Körper Grün / Rot Die üblichen Farben für auf und ab („Color bars based on previous close“ einschalten)
Ränder Aus (nicht angehakt) Ohne Kerzenränder wirkt der Chart ruhiger
Docht Grau Ein neutrales Grau für die Dochte nimmt Unruhe heraus

So stellen Sie das ein:

  1. Rechtsklick auf den Chart, dann Einstellungen (oder auf das Zahnrad klicken)
  2. Gehen Sie zum Reiter Der Wert → Kerzen Bereich
  3. Schalte „Color bars based on previous close“
  4. Stell Körper die Farben auf Grün (auf) und Rot (ab)
  5. Haken Sie Ränder ab, damit sie verschwinden
  6. Stell Docht die Farbe auf Grau
ETHUSDT.P im Tageschart von August bis Dezember, mit BDN-, TD-, IGN-, WRN-, CAP- und BDN-Marken in genau dieser Reihenfolge über die Bewegung verteilt.
Ein Zyklus von links nach rechts gelesen. TD und IGN markieren die Basis, WRN und CAP kommen nahe am Hoch, BDN folgt. Die Reihenfolge ist hier ungewöhnlich sauber, und genau deshalb eignet sie sich zum Lernen, ohne typisch für das zu sein, was die meisten Charts drucken.
SOLUSDT.P im Fünfzehn-Minuten-Chart über vier Tage, mit sich wiederholenden TD-, IGN-, WRN-, CAP- und BDN-Marken und mehreren CAP-Marken direkt neben WRN-Marken.
Dieselben fünf Ereignisse im Fünfzehn-Minuten-Chart. WRN und CAP wechseln sich hier ab, statt dass der Lauf die fünf einmal durchschreitet, und genau dieses Verhalten fand die Messung über 80 Symbole.

🟣 TD: Touchdown (Phase der Akkumulation)

Im Chart:Die Beschriftung „TD“ erscheint unter der Kerze
Voreingestellte Farbe:Violett (änderbar)

Wann es erkannt wird:

  • Der Kurs ist unter die Schwelle der Pilot Line gestreckt
  • Überverkaufte Verhältnisse im Regime
  • Der Mikrotrend von NanoFlow stimmt zu
  • Alles bestätigt sich bei Kerzenschluss

Was die Phase sagt: Verhältnisse der Akkumulation erkannt. Deutet auf einen möglichen Übergang vom Rückgang in die Akkumulation.

Beispiel: Eine Aktie fällt von 100 $ auf 85 $, ein TD erscheint → Akkumulation erkannt.

BTCUSDT.P im Tageschart in der zweiten Dezemberhälfte, mit einer violetten TD-Marke unter einer violetten Kerze.
TD steht unter der Kerze. Die Kerze selbst wird umgefärbt, sodass das Ereignis lesbar bleibt, wenn die Marke aus dem Bild gescrollt ist.

🩵 IGN: Ignition (Phase des Markups)

Im Chart:Die Beschriftung „IGN“ erscheint unter der Kerze
Voreingestellte Farbe:Blau (anpassbar)

Wann es erkannt wird:

  • Die Bedingungen für einen Momentum-Ausbruch sind erfüllt
  • Der Wechsel zu bullischer Struktur ist bestätigt
  • Alle vier Erkennungsschichten stimmen überein
  • Bestätigung beim Bar-Schluss

Was die Phase sagt: Der Beginn des Markups ist erkannt. Deutet auf einen möglichen Übergang von der Akkumulation in bullisches Momentum.

Beispiel: Nach dem TD bei 85 $ erscheint IGN bei 87 $ → Markup erkannt.

BTCUSDT.P im Tageschart im Februar, mit einer blauen IGN-Marke unter einer blauen Kerze.
IGN steht unter der Kerze, so wie TD. Es markiert das Verlassen der Basis, nicht das Tief selbst.

🟡 WRN: Warning (Phase der Distribution)

Im Chart:Die Beschriftung „WRN“ erscheint über der Kerze
Voreingestellte Farbe:Lachs (anpassbar)

Wann es erkannt wird:

  • Der Kurs ist über die Schwelle der Pilot Line gestreckt
  • Überkaufte Verhältnisse im Regime
  • Das Momentum lässt nach
  • Anzeichen der Distribution sind da

Was die Phase sagt: Verhältnisse der Distribution erkannt. Deutet auf einen möglichen Übergang vom Markup in die Distribution.

Beispiel: Eine Aktie steigt auf 115 $, WRN erscheint → Distribution erkannt.

BTCUSDT.P im Tageschart Anfang September, mit einer WRN-Marke über einer umgefärbten Kerze nahe dem Ende eines Laufs.
WRN steht über der Kerze. Es kam hier, während der Kurs noch zulegte, und genau das unterscheidet eine Warnung von einem Umkehrruf.

🟠 CAP: Climax (Phase des Climax)

Im Chart:Die Beschriftung „CAP“ erscheint über der Kerze
Voreingestellte Farbe:Rot (änderbar)

Wann es erkannt wird:

  • Äußerste Streckung von der Schwelle der Pilot Line weg
  • Erschöpfung im Climax über alle Schichten hinweg
  • Kennzeichen des Momentumgipfels
  • Bestätigung beim Bar-Schluss

Was die Phase sagt: Verhältnisse des Climax erkannt. Deutet auf Erschöpfung spät im Zyklus.

Beispiel: Nach dem WRN bei 115 $ erscheint CAP bei 120 $ → Climax erkannt.

BTCUSDT.P Tageschart im August mit einer roten CAP-Beschriftung über einer langen roten Kerze am 21. August und einer WRN-Beschriftung über einer Kerze Anfang September.
CAP über der Kerze, die den Lauf beendet hat. In der gemessenen Stichprobe war CAP das häufigste der fünf Ereignisse, und es folgte weit öfter auf IGN als WRN.

🔴 BDN: Breakdown (Phase des Rückgangs)

Im Chart:Die Beschriftung „BDN“ erscheint über der Kerze
Voreingestellte Farbe:Rosa (anpassbar)

Wann es erkannt wird:

  • Bärischer Strukturbruch bestätigt
  • Kennzeichen des Rückgangs sind da
  • Bärische Übereinstimmung über alle vier Schichten
  • Bestätigung beim Bar-Schluss

Was die Phase sagt: Der Beginn des Rückgangs ist erkannt. Deutet auf den Übergang vom Climax in den Rückgang.

Beispiel: Nach dem CAP bei 120 $ erscheint BDN bei 113 $ → Rückgang erkannt.

BTCUSDT.P im Tageschart im Februar, mit einer rosa BDN-Marke über einer Kerze am Ende eines zweitägigen Schubs nach oben.
BDN steht über der Kerze. Die Kerzen daneben tragen nichts, und das ist normal: die fünf Ereignisse sind bewusst selten.

✅ Wissenscheck

Frage: Welche Pentarch-Ereignisse gelten als früh im Zyklus?


📚 Muster in der Abfolge der Ereignisse Mittelstufe

Pentarch zeigt verschiedene Abfolgen. Beobachtet wurden unter anderem:

Der ganze Zyklus:

TD → IGN → WRN → CAP → BDN
(Der vollständige Zyklus: von der Akkumulation bis zum Rückgang)

Teilzyklen:

TD → IGN (nur früher Zyklus)
WRN → CAP (nur später Zyklus)
IGN → WRN (vom Markup in die Distribution)

Umkehrmuster:

BDN → TD → IGN (vom Rückgang zurück in den Markup)
CAP → BDN → TD (vom Climax in die Akkumulation)

Wie man diese Muster liest, ist von Fall zu Fall verschieden. Kein Muster verbürgt ein bestimmtes Ergebnis.


📖 Ein durchgerechnetes Beispiel: ein ganzer Zyklus auf dem 4H-Chart

(Eine Darstellung mit runden Zahlen, kein Protokoll eines wirklichen Zeitraums. Nur zur Bildung. Keine Anlageberatung.)

4H-Chart: ein ganzer Zyklus:

Bar Signal Preis Phase Anmerkungen
Kerze 1 TD 4.650 Akkumulation Überverkauft
Kerze 8 IGN 4.685 Markup Momentum-Ausbruch
Kerze 24 WRN 4.755 Distribution Gestreckt
Kerze 29 CAP 4.780 Climax Erschöpfung erkannt
Kerze 37 BDN 4.720 Ablehnen Strukturbruch

Die Bewegung: TD bis CAP = +130 Punkte, CAP bis BDN = −60 Punkte

Art des Musters: Ein vollständiger Zyklus aus fünf Ereignissen über siebenunddreißig 4H-Kerzen.

Das zeigt, in welcher Reihenfolge die Ereignisse erscheinen. Was danach geschieht und was jemand daraus macht, ist verschieden.


🎯 Die Pilot Line: der Trendbezug Mittelstufe

Im Chart: Eine Linie im Chart, die den Trend nachzeichnet

Was geht:

  • Eine anpassungsfähige Trendlinie, die der Kursbewegung folgt
  • Dient als Bezug für den Abstand der Ereignisse
  • Wechselt die Farbe je nach eingeordnetem Regime
  • Wird mit jeder Kerze neu berechnet

Der Abstand:

  • TD: Der Kurs ist unter die Linie gestreckt
  • IGN: Die Struktur dreht gegenüber der Linie ins Bullische
  • WRN: Der Kurs ist über die Linie gestreckt
  • CAP: Äußerste Streckung über der Linie
  • BDN: Der Kurs bricht bärisch unter die Linie
BTCUSDT.P im Tageschart von Mai bis September, mit der Pentarch-Pilotlinie unter dem Kurs, rot durch den Rückgang und grün durch die Erholung.
Die Pilotlinie trägt die Regimefarbe, sodass die Trendlesart in der Linie selbst steckt und nicht in einer eigenen Anzeige. Sie wurde hier Ende August grün.

Die Farben:

  • Blau = bärisches Regime
  • Grün = bullisches Regime
  • Grau = neutral oder im Übergang

Die Pilot Line gibt einen Anhaltspunkt für die Lage im Zyklus. Wie man sie liest, ist verschieden.


🎨 Regime-Kerzenfarben: die Struktur sichtbar gemacht Mittelstufe

Im Chart: Die Farbe des Kerzenkörpers richtet sich nach dem eingeordneten Regime

Was die Farben heißen:

Farbe Regime Verhältnisse
Grün Bullisch Die Kursstruktur zeigt bullische Züge
Rot Bärisch Die Kursstruktur zeigt bärische Züge
Grau Neutral Im Übergang oder unklar

Was geht:

  • Wird mit jeder Kerze neu bestimmt
  • Gibt den Ereignissen einen sichtbaren Zusammenhang
  • Unabhängig davon, ob ein Ereignis erscheint

Verhältnis zu den Ereignissen:

  • IGN erscheint beim Übergang in ein bullisches Regime
  • BDN erscheint beim Übergang in ein bärisches Regime
  • TD, WRN und CAP können in verschiedenen Regimes erscheinen

Die Regimefarben geben den strukturellen Zusammenhang. Wie man sie liest, ist verschieden.

Merke: Graue Kerzen stehen für Übergänge, in denen die Ereignisse weniger tragen. TD und IGN auf klar grünen oder roten Kerzen haben mehr Zusammenhang als solche in grauen, richtungslosen Abschnitten. Ein klares Regime gibt der Betrachtung den besseren Rahmen.


⚡ NanoFlow: die Kreuze des Mikrotrends Mittelstufe

Im Chart: Kreuzmarkierungen auf den Kerzen selbst

Was geht:

  • Liest den Mikrotrend, die Richtung der Bewegung von Kerze zu Kerze
  • Markiert jede Kerze als nach oben oder nach unten geneigt
  • Grün bei bullischem Mikrotrend, rot bei bärischem
  • Wird mit jeder Kerze neu gesetzt

Verhältnis zu den Ereignissen:

  • IGN braucht einen bullischen Mikrotrend
  • BDN braucht einen bärischen Mikrotrend
  • TD, WRN und CAP brauchen den Mikrotrend jeweils in einem bestimmten Zustand

Die Kreuze lesen:

  • Ein grünes Kreuz steht für eine Kerze, die zu den Käufern neigt
  • Ein rotes Kreuz steht für eine Kerze, die zu den Verkäufern neigt
  • Wo die Farbe wechselt, hat der Mikrotrend gedreht

NanoFlow ist eine eigenständige Lesart, kein Filter. Kein Ereignis wird daran angenommen oder verworfen, und es hat seine zwei eigenen Alarme.


🔄 Das vierschichtige Erkennungssystem Fortgeschritten

📊 So entsteht ein Ereignis

Kurs → S1: Regime → S2: Pilot Line → L3: Ausdehnung → S4: Bestätigung → Ereignis oder abwarten

⚡ Vorrang der Schichten: Schicht 1 (Einordnung des Regimes) ist der wichtigste Filter. Fällt Schicht 1 durch, wird das Ereignis verworfen, gleich was die anderen Schichten sagen. Alle 4 Schichten müssen bestätigen, damit ein Ereignis erscheint.

Das Verfahren:

Schicht 1: Einordnung des Regimes

  • Untersucht die Muster der Kursstruktur
  • Bestimmt bullische, bärische oder neutrale Verhältnisse
  • Gibt den Ereignissen die Grundlage

Schicht 2: Das Berechtigungstor

  • Blickt über ein Fenster zurück, das mit dem Zeitrahmen wächst
  • Verlangt, dass die Stochastik darin das andere Extrem erreicht hat
  • Verhindert ein Top-Ereignis, wo kein Top entstand, und ein Boden-Ereignis, wo kein Boden entstand

Schicht 3: Ausdehnung und Beteiligung

  • Misst in ATR, wie weit der Kurs von der Pilot Line entfernt liegt
  • Prüft das Volumen gegen seinen eigenen Durchschnitt
  • Beide Schwellen sind je Zeitrahmen gesetzt und an die Anlageklasse angepasst

Schicht 4: Bestätigung bei Kerzenschluss

  • Alles muss bei Kerzenschluss noch gelten
  • Verhindert Fehlereignisse mitten in der Kerze
  • Sorgt dafür, dass es steht, bevor es angezeigt wird

Wie ein Ereignis entsteht: Alle vier müssen zum selben Bar-Schluss gelten. Ereignisse innerhalb einer Kerze gibt es nicht.

Zwei weitere Filter stehen zwischen einem qualifizierten Ereignis und einem, das Sie sehen. Eine Abkühlzeit, dazu eine Rücksetzregel, die dasselbe Ereignis nicht erneut feuern lässt, bis der Stochastik-Wert wieder neutral ist. Und eine Ausschlussleiter: höchstens ein Ereignis wird pro Kerze gezeichnet, in der Reihenfolge CAP, dann WRN, dann BDN, dann IGN, dann TD. Weil TD zuletzt steht, wird ein Touchdown, der auf derselben Kerze wie ein Climax oder eine Warnung qualifiziert, nie gezeichnet. Zwei hohle Marker unter der Kerze sagen jetzt, wenn ein TD oder ein IGN überstimmt wurde, und drei Alarmbedingungen melden es, die Unterdrückung ist also sichtbar statt stumm.

NanoFlow gehört nicht zu den Schichten. Es wird aus denselben schnellen gleitenden Durchschnitten gebildet, die die Schichten verwenden, und hat seine zwei eigenen Alarme, aber kein Ereignis hängt daran.


✅ Wissenscheck

Frage: Wie viele Erkennungsschichten müssen gleichzeitig bestätigen, damit ein Pentarch-Ereignis erscheint?


🧭 Wie sich Pentarch selbst kalibriert Fortgeschritten

Unter den vier Ebenen liegen drei Mechanismen, die die Schwellen verschieben, gegen die diese Ebenen prüfen. Keiner davon ist eine Einstellung, die Sie einschalten. Alle drei laufen ab dem ersten Balken, und zusammen sind sie der Grund, warum derselbe Min Quality Score auf EURUSD anders wirkt als auf BTCUSDT.

Skalierung nach Anlageklasse

Pentarch liest die Klasse des Instruments von TradingView und skaliert damit sieben Dimensionen. Krypto ist die Basis bei 1,00, weil die Arrays je Zeiteinheit auf Krypto abgestimmt wurden. Jede andere Klasse ist relativ dazu ausgedrückt.

DimensionKryptoAktieDevisenFuturesIndex, Fonds
Überkauft-Niveau1,000,960,880,960,92
Überverkauft-Niveau1,001,051,151,051,10
Die Schwelle beim Volumen1,000,850,450,900,55
Abstand zur Pilot Line1,000,750,550,800,70
Körperverhältnis1,000,880,600,850,82
Cooldown-Länge1,001,150,901,101,15
Zyklustempo-Basis1,001,201,401,151,20

Forex weicht am weitesten von der Basis ab, und die Gründe lassen sich an der Zeile ablesen. Seine Volumenzahl ist ein Tick-Zähler und keine gehandelte Größe, also fällt die Volumenschwelle auf 0,45. Seine Spannen verdichten sich, also sinkt das Überkauft-Niveau und das Überverkauft-Niveau steigt. Seine Balken tragen anteilig mehr Docht, also fällt die Körperanforderung auf 0,60. Aktien und Futures haben Lücken zwischen den Sitzungen, also verlängern sich ihre Cooldowns. Ein Instrument, dessen Klasse TradingView nicht meldet, fällt auf die Krypto-Spalte zurück.

Strict Mode multipliziert obendrauf, pauschal 1,5 auf die bereits skalierten Werte.

Adaptive Kalibrierung

Die Skalierung nach Anlageklasse weiß, welche Art von Instrument dies ist. Die adaptive Kalibrierung misst, was dieses konkrete Instrument auf dieser konkreten Zeiteinheit getan hat.

Das Messfenster ist auf zweihundert Tagesbalken verankert und für die Zeiteinheit des Charts neu skaliert, mit einem Boden von 50 Balken und einer Decke von 200. Von einer Minute bis vier Stunden liegt es an der Decke. Auf Wochen- und Monatscharts liegt es am Boden, was etwa einem Jahr Wochenbalken und vier Jahren Monatsbalken entspricht.

GemessenStatistikSpeist
Stochastik90. und 10. Perzentildie Überkauft- und Überverkauft-Niveaus
Abstand zur Pilot Line90. und 10. Perzentildie Extensionsschwellen
Volumen gegen Durchschnitt95. Perzentildie Volumenspitzen-Schwelle, begrenzt auf 1,3 und 2,5
Kerzenkörper-VerhältnisMedianden Mindestkörper, den ein Balken zeigen muss
Balkenspanne gegen ATR95. Perzentildie Großbalken-Schwelle
Zyklustempomittlere Balkenzahl zwischen Stochastik-Kreuzungen von 50die Cooldowns und mehrere Zeitfenster

Ein gemessener Wert ersetzt den statischen nie. Er wird zu 40 Prozent eingemischt, sobald das Fenster voll ist, gegen einen Boden von 60 Prozent der handabgestimmten Einstellung, und die Mischung steigt über das erste Fenster von null an, damit ein Instrument mit wenig Historie nicht auf Rauschen kalibriert wird.

Die Mischung lockert immer nur. Jede Dimension steckt in einem Wächter, der einer Schwelle erlaubt sich zu lockern und ihr verweigert sich zu verengen. Das Überkauft-Niveau kann nur sinken, das Überverkauft-Niveau nur steigen, das Körperminimum nur fallen, die Großbalken-Schwelle nur fallen, und die Reset-Regel kann nur leichter zu erfüllen werden. Ein Instrument, auf das die statischen Arrays ohnehin passen, bleibt unangetastet. Eines, dessen Stochastik sich stärker verdichtet als die Arrays erwarten, bekommt Niveaus, die es tatsächlich erreichen kann.

Das Zyklustempo ist die Ausnahme in der Art, nicht in der Richtung. Es ist ein zwischen 0,7 und 1,3 begrenztes Verhältnis, das die fünf Cooldowns und mehrere Zeitfenster multipliziert, sodass ein Markt, der schneller als seine Zeiteinheits-Basis zyklisiert, kürzere Cooldowns bekommt und einer, der langsamer zyklisiert, längere.

Genauigkeits-Rückkopplung

Der dritte Mechanismus beobachtet, was nach jedem Ereignis geschah, und speist es in das nächste zurück.

Wenn ein Ereignis erscheint, hält Pentarch den Kurs und den ATR an diesem Balken fest und verfolgt dann für eine feste Zahl von Balken das laufende Extrem. Das Fenster beträgt 20 Balken auf niedrigen Zeiteinheiten, 15 auf mittleren, 10 auf hohen, 8 auf Positions-Zeiteinheiten und 6 darüber, skaliert mit demselben Zyklustempo-Verhältnis, mit einem Boden von 4.

EreignisZählt als Treffer, wenn
TDder Kurs einen ATR über den Ereignisbalken stieg
IGNder Kurs eineinhalb ATR über den Ereignisbalken stieg
WRNder Kurs einen halben ATR fiel oder beim Schließen des Fensters unter dem Ereignisbalken lag
CAPder Kurs einen ATR unter den Ereignisbalken fiel
BDNder Kurs einen ATR unter den Ereignisbalken fiel

WRN ist das einzige mit Teilpunkten. Ein Rückgang um einen halben ATR gibt die volle Wertung, und ein bloßes Verharren unter dem Ereignisbalken beim Schließen des Fensters gibt drei Viertel. Jedes andere Ereignis ist ein glatter Treffer oder Fehlschlag.

Jedes Ergebnis fließt in eine laufende Zahl für diesen Ereignistyp ein, gewichtet mit drei Vierteln alt und einem Viertel neu, sodass die letzten etwa vier Ereignisse dominieren. Jeder Typ startet bei 0,5, dem neutralen Wert, und nichts ändert sich, bis drei Ereignisse dieses Typs ausgewertet wurden. Danach ändern sich zwei Dinge.

  • Der Qualitätswert dieses Ereignistyps verschiebt sich um bis zu fünfzehn Punkte in beide Richtungen.
  • Der wirksame Min Quality Score für diesen Typ verschiebt sich um bis zu etwa zehn Punkte, nach unten wenn der Typ genau lief, und nach oben wenn nicht.

Die Zeile Confidence im Infopanel zeigt beides zusammen, sechzig Prozent Qualität gegen vierzig Prozent verfolgte Genauigkeit. Bis drei Auswertungen vorliegen, ist die Confidence-Zahl allein der Qualitätswert und die Zeile liest „learning“.

Alle drei Mechanismen laufen links nach rechts über den Chart, nur auf bestätigten Balken. Wechseln Sie die Zeiteinheit oder das Symbol, und jede Messung startet aus der eigenen Historie dieses Charts neu.


🔔 Alarme Für den Einstieg geeignet

Pentarch deklariert 16 Alarme. Die fünf Zyklusereignisse laufen über Pines dynamischen Alarm, jedes trägt also einen vollständigen Bericht statt einer festen Zeichenkette. Die anderen elf sind gewöhnliche Alarmbedingungen, die Sie aus der Liste von TradingView wählen, und drei dieser elf melden ein unterdrücktes statt eines gefeuerten Ereignisses.

Die fünf Zyklusereignisse

AlarmLöst aus, wenn
Alert: Touchdown (TD)Ein TD übersteht die Rangfolge und das Qualitätstor, zum Bar-Schluss
Alert: Ignition (IGN)Ein IGN übersteht die Rangfolge und das Qualitätstor, zum Bar-Schluss
Alert: Warning (WRN)Ein WRN übersteht die Rangfolge und das Qualitätstor, zum Bar-Schluss
Alert: Climax (CAP)Ein CAP übersteht die Rangfolge und das Qualitätstor, zum Bar-Schluss
Alert: Breakdown (BDN)Ein BDN übersteht die Rangfolge und das Qualitätstor, zum Bar-Schluss

Jedes hat sein eigenes Kästchen in der Einstellungsgruppe Alerts, alle fünf standardmäßig an. Die Nachricht ist kein Einzeiler. Sie beginnt mit Ereignisname, Symbol und Kurs, dann kommt das Qualitätslabel mit seinen Sternen, eine kurze Liste dessen, was die Lesart gestützt hat und was nicht, und ein Detailblock mit der Stochastik, dem Abstand zur Pilot Line in ATR, dem Volumenverhältnis und der Körpergröße. Das Label liest STRONG ab 70, GOOD ab 55, MODERATE ab 40 und WEAK darunter, auf einem Wert von 100. Die Sterne laufen von eins bis fünf auf demselben Wert: fünf ab 85, vier ab 70, drei ab 55, zwei ab 40 und einer darunter. Label und Sterne gehen nur an einer Stelle auseinander, ganz oben, wo STRONG sowohl vier Sterne als auch fünf umfasst.

Die elf Bedingungsalarme

AlarmLöst aus, wenn
NanoFlow BullishEin bullischer NanoFlow-Kreuz erscheint unter der Kerze
NanoFlow BearishEin bärischer NanoFlow-Kreuz erscheint über der Kerze
Momentum Thrust BullishDer Kurs übersteigt die jüngste Spanne nach oben, bei sich weitender ATR
Momentum Thrust BearishDer Kurs bricht die jüngste Spanne nach unten, bei sich weitender ATR
Pilot Line Cross BullishDer Schluss kreuzt über die Pilot Line
Pilot Line Cross BearishDer Schluss kreuzt unter die Pilot Line
Regime Flip to BullDas Regime dreht bullisch
Regime Flip to BearDas Regime dreht bärisch
TD SUPPRESSEDEin TD hat auf diesem Balken qualifiziert und die Leiter hat etwas anderes gezeichnet
IGN SUPPRESSEDEin IGN hat auf diesem Balken qualifiziert und die Leiter hat etwas anderes gezeichnet
BOTTOM PHASE SUPPRESSEDEines der beiden obigen, auf einer Bedingung

Was die Leiter verbirgt. Höchstens eines der fünf Ereignisse wird pro Balken gezeichnet, in der Rangfolge CAP, dann WRN, dann BDN, dann IGN, dann TD. TD steht zuletzt, also wird ein Touchdown, der auf demselben Balken wie ein Klimax oder eine Warnung qualifiziert, nie gezeichnet. Zwei hohle Kreise unter dem Balken markieren einen unterdrückten TD und einen unterdrückten IGN, und drei Alarmbedingungen melden sie: je eine für beide, dazu eine dritte, die bei einem von beiden auslöst. So wird das Fehlen eines TD-Labels gemeldet und nicht bloß erschlossen.


🔗 Zusammenspiel mit den anderen Indikatoren

💡 Pentarch entfaltet sich im Zusammenspiel

Pentarch erkennt die Zyklusphase auch allein zuverlässig, doch im Zusammenspiel mit den anderen Indikatoren von Signal Pilot ergibt sich ein Bild aus mehreren Quellen. Diese Kombinationen sind gebräuchlich:

Pentarch und Janus Atlas (Niveaus als Bestätigung)

Arbeitsablauf:

  1. Ein TD oder IGN erscheint → Sehen Sie nach, ob der Kurs nahe einem wichtigen Niveau von Janus Atlas steht (Tagestief, Wochenhoch, POC, VWAP und so fort)
  2. Ein Niveau daneben heißt: mehr Zusammenhang → Ein Ereignis an einer wichtigen Unterstützung oder einem Widerstand steht in einem festeren Rahmen
  3. Erwartetes Ergebnis: Wendeereignisse, die auf strukturelle Niveaus fallen, stehen in einem klareren Zusammenhang

Beispiel: Ein TD erscheint, während der Kurs das Janus Atlas Tagestief berührt = Zusammenfall mit einer Unterstützung

Pentarch und Volume Oracle (das Regime bestätigen)

Arbeitsablauf:

  1. Ein TD oder IGN erscheint → Prüfen Sie das Regime von Volume Oracle auf die Bestätigung durch das Volumen
  2. Übereinstimmung der Regimes → Ein bullisches Pentarch-Ereignis bei einem Akkumulationsregime (grün) heißt: der Volumenfluss stützt die Zyklusphase
  3. Erwartetes Ergebnis: Pentarch-Ereignisse, die zum Regime von Volume Oracle passen, stehen in einem festeren Rahmen

Beispiel: Ein IGN erscheint, während Volume Oracle ein Akkumulationsregime zeigt (grün, 75 %) = Zusammenfall im Markup

Pentarch und OmniDeck (Prüfung über mehrere Systeme)

Arbeitsablauf:

  1. Ein IGN erscheint → Prüfen Sie das Regime von OmniDeck die Regime Box auf den Trendzusammenhang
  2. OmniDeck zeigt ein bullisches Regime → Das IGN passt zum größeren Trend = Zusammenfall
  3. OmniDeck zeigt ein widersprechendes Regime → Der Trendzusammenhang widerspricht

Beispiel: Ein IGN als Wendeereignis, während OmniDeck eine bullische Regime Box zeigt = im Einklang mit dem Trend

Pentarch und Harmonic Oscillator (das Momentum bestätigen)

Arbeitsablauf:

  1. Ein TD oder IGN erscheint → Sehen Sie nach, ob Harmonic Oscillator TRENDING▲ oder BIAS▲ zeigt
  2. Übereinstimmung im Momentum → Ein Wendeereignis von Pentarch samt Momentumwechsel = Zusammenfall
  3. Erwartetes Ergebnis: Ereignis und Momentum im Einklang geben zusätzlichen Rahmen

Beispiel: Ein IGN erscheint, während der Harmonic Oscillator von bärisch nach bullisch dreht = Zusammenfall im Momentum

Aus der Praxis: die Dreierkombination

Für den festesten Rahmen kombinieren Sie Pentarch (das Timing) + Janus Atlas (Marken) + Volume Oracle (die Bestätigung des Regimes). Suchen Sie IGN- und CAP-Ereignisse, die an wichtigen Niveaus auftreten und deren Regime dazu passt: Akkumulation bei bullischen, Distribution bei bärischen Ereignissen. Aus dieser Dreierprobe ergeben sich die deutlichsten Zonen.

Siehe auch: Die vollständige Anleitung zum Arbeitsablauf für das Zusammenspiel mehrerer Indikatoren.


⚠️ Fehler, die du vermeiden solltest

Aus den häufigsten Fehlern lernen

Diese Fehler machen neue Nutzer von Pentarch immer wieder. Wer sie meidet, kommt weiter:

Fehler 1: den Marktzusammenhang übergehen

Das Problem: Nicht jedes Ereignis wiegt gleich schwer. TD und IGN in richtungslosen, engen Märkten stehen in einem schwächeren Rahmen. Wer Ereignisse ohne Blick auf die Marktlage liest, verliert an Genauigkeit.

Die Lösung:

  • Klären Sie zuerst den Trend (über die OmniDeck Regime Box oder die Richtung der Pilot Line)
  • Ereignisse auf höheren Zeitrahmen (4H, Tag) stehen meist klarer da als solche auf 5 Minuten
  • Suchen Sie Übereinstimmung mit anderen Indikatoren (Janus Atlas Niveaus, Volume Oracle Regime)
  • Ereignisse bei wenig Volumen und enger Spanne stehen in einem dünnen Rahmen

Merke: Ein Ereignis mit einem Level und einer Volumen-Lesart dahinter ist eine andere Lesart als dasselbe Ereignis allein. Der Unterschied steht auf dem Bildschirm.

Fehler 2: die Stellung im Zyklus übergehen

Das Problem: Ein BDN ohne vorheriges CAP oder WRN ist ein spätes Ereignis. Frühe Ereignisse (TD → IGN) stehen in einem anderen Rahmen als späte (ein BDN nach einer langen Bewegung).

Die Lösung:

  • Achten Sie auf TD und IGN, die Anzeichen des frühen Zyklus
  • Ein BDN für sich allein zeigt Verhältnisse spät im Zyklus
  • Vollständige Abfolgen (TD → IGN → WRN → CAP → BDN) sind selten und darum bemerkenswert
  • Teilabfolgen (TD → IGN) kommen häufiger vor

Merke: Frühe Ereignisse (TD, IGN) stehen für eine andere Zyklusphase als späte (BDN).

Fehler 3: zu kleine Zeitrahmen

Das Problem: Auf 1- und 5-Minuten-Charts kommen viele Ereignisse, doch das Rauschen nimmt zu und der Zusammenhang wird undeutlicher.

Die Lösung:

  • Lernen Sie das Verhalten der Ereignisse zuerst auf 15 Minuten oder einer Stunde kennen
  • Am klarsten stehen die Ereignisse auf 4 Stunden und auf dem Tageschart
  • Je kleiner der Zeitrahmen, desto mehr Rauschen und desto weniger Klarheit
  • Der Blick auf den höheren Zeitrahmen siebt die Ereignisse des kleineren

Merke: Höhere Zeitrahmen heißt: sauberere Ereignisse, weniger Rauschen, klarerer Rahmen.

Fehler 4: das Risiko übergehen

Das Problem: Nicht auf jedes Pentarch-Ereignis folgt sogleich eine Wende. Ereignisse zeigen Verhältnisse einer Phase an, keine verbürgten Ausgänge.

Die Lösung:

  • Die Niveaus von Janus Atlas geben strukturelle Anhaltspunkte
  • Bei IGN: notieren Sie die Unterstützungen in der Nähe
  • Bei CAP: notieren Sie die Widerstände in der Nähe
  • Ohne Risikosteuerung geht keine Vorgehensweise aus

Merke: Ereignisse benennen die Phase. Die Risikosteuerung ist davon getrennt.

Fehler 5: alle fünf Ereignisse gleich behandeln

Das Problem: TD und WRN sind Warnungen (früh und spät im Zyklus), IGN und CAP sind Bestätigungen (Phasenwechsel). Jedes hat seine eigene Aufgabe.

Was jedes Ereignis besagt:

  • TD (Touchdown): Frühe Warnung im Zyklus – Akkumulation erkannt
  • IGN (Ignition): Bestätigung des Momentums – Markup erkannt
  • WRN (Warning): Späte Warnung im Zyklus – Distribution kündigt sich an
  • CAP (Climax): Erschöpfung – Phase des Climax erkannt
  • BDN (Breakdown): Breakdown – Phase des Rückgangs erkannt

Hinweis: TD und WRN warnen früh und spät im Zyklus. IGN, CAP und BDN benennen Phasenwechsel.

Fehler 6: die Niveaus außer Acht lassen

Das Problem: Wer die Ereignisse ohne Kenntnis der Niveaus in der Nähe liest, hat nur die halbe Geschichte.

Die Lösung:

  • Erkennen Sie Unterstützungen und Widerstände in der Nähe an den Niveaus von Janus Atlas
  • Achten Sie auf das Gegenereignis (nach einem IGN auf WRN oder CAP)
  • Verfolgen Sie den Fortschritt des Zyklus über die Abfolge
  • Nehmen Sie die Pilot Line und die Swingpunkte als strukturelle Anhaltspunkte

Merke: Pentarch benennt die Zyklusphase. Die Niveaus geben den strukturellen Rahmen.

Weitere Ressourcen

Weitere Ratschläge finden Sie unter Bewährte Praxis & Profi-Tipps. Zur Risikosteuerung siehe Leitfaden zum Analyseablauf.

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🌫️ Wo es weniger gut arbeitet

Wann die Aussagekraft nachlässt

In bestimmten Marktlagen stehen die Ereignisse von Pentarch in einem unklareren Rahmen. Wer diese Lagen erkennt, weiß, was er erwarten darf:

Richtungslose Seitwärtsmärkte

Die Lage: Läuft der Kurs in einer engen Spanne seitwärts, ohne klare Richtung, kommen die Ereignisse häufiger, doch der Rahmen wird unklarer. Graue Kerzen häufen sich in solchen Abschnitten.

Was passiert: TD und IGN können mehrfach in wechselnde Richtungen auslösen, ohne dass eine Bewegung daraus wird. Das Verhältnis von Ereignis zu Rauschen verschlechtert sich.

Kontext: Das ist kein Mangel, sondern eine Abbildung dessen, was der Markt gerade tut. Eine Seitwärtsphase erzeugt uneindeutige Momentummuster, und daraus entstehen gültige, aber schwächer eingebettete Ereignisse.

Abschnitte mit sehr wenig Volumen

Die Lage: An Feiertagen, in der Nacht oder in dünnen Handelsstunden fällt das Volumen deutlich unter den Durchschnitt.

Was passiert: Den Kursbewegungen fehlt die Teilnahme. Ereignisse können auf kleinen Bewegungen auslösen, die schnell zurückkommen. Der Rahmen wird unklarer.

Kontext: Pentarch erkennt Momentumwechsel, doch bei wenig Volumen fehlt diesen Wechseln der Treibstoff, also der Kauf- oder Verkaufsdruck, um zu tragen. Ziehen Sie Volume Oracle hinzu, um solche Lagen zu erkennen.

Große Nachrichten und Quartalszahlen

Die Lage: Bei Entscheidungen der Notenbank, bei Quartalszahlen oder bei großen politischen Ereignissen richtet sich der Kurs nach den Nachrichten und nicht nach technischen Mustern.

Was passiert: Ereignisse können kurz vor oder nach der Nachricht auslösen, doch der Kurs kann trotzdem springen oder heftig drehen. Die technischen Muster verlieren vorübergehend an Geltung, weil die Nachrichtenlage überwiegt.

Kontext: Pentarch betrachtet Kurs und Momentum; von äußeren Anlässen weiß es nichts. Die Ereignisse bleiben technisch gültig, stehen in diesen Fenstern aber gegen stärkere Kräfte.

Sehr kleine Zeitrahmen (1 und 5 Minuten)

Die Lage: Auf 1- und 5-Minuten-Charts fällt das Rauschen der Marktmikrostruktur (Spanne zwischen Geld und Brief, Algorithmen, spoofing) gegenüber den Kursbewegungen stark ins Gewicht.

Was passiert: Die Zahl der Ereignisse steigt deutlich, doch viele davon sind Rauschen und keine tragenden Momentumwechsel.

Kontext: Pentarch arbeitet auf allen Zeitrahmen, doch sehr kleine verstärken das Rauschen schneller als die Güte der Ereignisse. Höhere Zeitrahmen (ab 15 Minuten, 1H, 4H, Tag) sieben die Mikrostruktur heraus und verbessern das Verhältnis von Ereignis zu Rauschen.

Lange Trends ohne deutliche Erschöpfung

Die Lage: In starken Trends, zumal in parabolischen Bewegungen, können Gegensignale auslösen, während der Kurs ohne Wende weiterläuft.

Was passiert: Ein CAP oder ein TD erscheint und zeigt Wendeverhältnisse an, doch das Momentum ist so stark, dass der Kurs nur kurz innehält und dann weiterläuft. Gegensignale können in anhaltendem Momentum auftreten.

Kontext: Märkte können länger überkauft oder überverkauft bleiben, als technische Indikatoren nahelegen. Pentarch erkennt Erschöpfungsmuster, doch außergewöhnliche Trends, getragen von starken Erzählungen oder Momentumkaskaden, können über die übliche Zyklusdauer hinaus laufen. Prüfen Sie zusätzlich die Stärke des Regimes bei OmniDeck und die Erschöpfungsmuster bei Volume Oracle.

So erkennen Sie Lagen mit nachlassender Aussagekraft

Woran Sie es merken:

  • Graue Kerzen häufen sich: Ein Zeichen für Richtungslosigkeit: warten Sie auf ein klares Regime
  • Das Volumen liegt anhaltend unter dem Durchschnitt: bestätigen Sie die geringe Beteiligung mit Volume Oracle
  • Den Kalender im Blick: Sehen Sie im Wirtschaftskalender nach großen Terminen
  • Die Ereignisse häufen sich plötzlich: Fünf und mehr Ereignisse kurz hintereinander in wechselnde Richtungen heißt meist: Sie sind in einer richtungslosen Phase
  • Vergleich der Zeitrahmen: Zeigt der 5-Minuten-Chart Ereignisse, der Stundenchart aber nicht, ist der kleinere Zeitrahmen wahrscheinlich Rauschen

Merke: Pentarch "versagt" unter diesen Bedingungen nicht: es bildet genau ab, dass der Markt selbst mehrdeutig ist oder von nicht-technischen Faktoren getrieben wird. Die Bedingungen zu erkennen, für die die Erkennung nicht gebaut ist, gehört zum Lesen dazu.


❓ Häufige Fragen

F: Wann erscheinen die Ereignisse?

A: Ereignisse erscheinen, wenn alle vier Erkennungsschichten bei Kerzenschluss zugleich bestätigen. Mitten in der Kerze erscheint keines.

F: Können Ereignisse nachgezeichnet werden?

A: Nein. Alle Ereignisse bestätigen sich bei Kerzenschluss und ändern sich danach nicht mehr.

F: Wie viele Ereignisse kommen im Schnitt?

A: Wie oft Ereignisse kommen, hängt vom Wert, vom Zeitrahmen und von der Marktlage ab. Mal folgen sie dicht aufeinander, mal bleiben sie lange aus.

F: Treten immer alle fünf Ereignisse auf?

A: Nein. Teilzyklen kommen häufiger vor als vollständige. Ein ganzer Zyklus aus fünf Ereignissen erscheint seltener als eine Teilabfolge.

F: Welche Zeitrahmen gehen?

A: Alle Zeitrahmen werden unterstützt. Wie sich die Ereignisse verhalten, kann sich je nach Zeitrahmen unterscheiden.

F: Können mehrere Ereignisse auf derselben Kerze erscheinen?

A: Nein. Je Kerzenschluss erscheint nur eine Ereignisart.

F: Was, wenn ich ein Ereignis verpasse?

A: Die Ereignisse bleiben im Chart stehen. Vergangene Ereignisse sind auf den alten Kerzen weiter zu sehen.

F: Wie ändere ich die Farben?

A: Öffnen Sie die Indikator-Einstellungen und gehen Sie zum Farbbereich. Es gibt ein Farbfeld pro Ereignis, jede der fünf lässt sich also unabhängig setzen.

F: Läuft Pentarch auf Futures, Forex und Krypto?

A: Ja. Mit allen Wertarten, die es bei TradingView gibt.

F: Kann ich Pentarch mit anderen Indikatoren nutzen?

A: Ja. Pentarch lässt sich mit anderen Werkzeugen kombinieren, auch mit der gesamten Reihe von Signal Pilot.


📋 Kurzübersicht

Die Ereignisse auf einen Blick

Ereignis Position Voreingestellte Farbe Phase Woran du es erkennst
TD Unter der Kerze Violett Akkumulation Überverkauft, unter der Pilot Line
IGN Unter der Kerze Blau Markup Momentum-Ausbruch, Wechsel der Struktur
WRN Über der Kerze Lachs Distribution Gestreckt, das Momentum lässt nach
CAP Über der Kerze Rot Climax Äußerste Streckung, Erschöpfung
BDN Über der Kerze Rosa Ablehnen Strukturbruch, Wechsel ins Bärische

Hinweis: Das sind die Standardfarben. Jede lässt sich in den Indikator-Einstellungen ändern.

Die Bestandteile auf einen Blick

Bestandteil Wo Funktion
Ereignisbeschriftungen Im Chart Zeigen die erkannte Zyklusphase
Pilot Line Im Chart Anpassungsfähiger Trendbezug
Die Farben des Regimes Kerzenkörper Macht die Struktur sichtbar
NanoFlow Auf den Kerzen Kreuze des Mikrotrends

Häufige Abfolgen

Früher Zyklus:  TD → IGN
Ganzer Zyklus:  TD → IGN → WRN → CAP → BDN
Später Zyklus:  WRN → CAP → BDN
Umkehr:         BDN → TD → IGN

📞 Unterstützung

Fachliche Fragen: support@signalpilot.io

📚 Zum Weiterlesen

Vertiefen Sie das mit diesen Beiträgen aus dem Blog von Signal Pilot:


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Siehe auch

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Hinweis: Dieser Indikator erkennt Zyklusphasen nach den Regeln der technischen Analyse. Alle Signale bezeichnen Verhältnisse, die in der Vergangenheit erkannt wurden. Wie sie gelesen und angewandt werden und was daraus folgt, ist von Fall zu Fall verschieden. Vergangene Signalmuster verbürgen keine künftigen Ergebnisse. Dies ist keine Anlageberatung.


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