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Signal Pilot

OmniDeck - Ein Overlay für den ganzen Chart

Ein Analysesystem, das alles vereint. Es bündelt 10 professionelle Werkzeuge in einem einzigen, sparsam gerechneten Indikator.

👋

Neu in der technischen Analyse? Fangen Sie hier an

Auf gut Deutsch: OmniDeck ist, als sähen 10 Systeme zugleich auf Ihren Chart. Statt 10 getrennte Indikatoren aufzulegen, was den Chart unübersichtlich macht, führt OmniDeck alle 10 in einer sauberen Anzeige zusammen.

Keine Angst vor den „10 Systemen“! Sie müssen nicht alle 10 auf einmal verstehen oder nutzen. Denken Sie an ein Taschenmesser: es hat viele Werkzeuge, aber man fängt mit den einfachen an.

Der Anfang (Ihre ersten 2 Wochen):

Schalten Sie zunächst NUR diese 4 Systeme ein:

  1. Exhaustion Counter: zeigt Zahlen von 1 bis 9, die auf eine mögliche Erschöpfung deuten
  2. Squeeze Detector: Punkte, solange die Schwankungsbreite eng wird, und ein Pfeil beim Ausbruch
  3. Gleitende Durchschnitte (EMA Trio): zeigt die Richtung des Kurses (aufwärts oder abwärts)
  4. Regime Box: die Hintergrundfarbe zeigt die Stimmung (grün = bullisch, rot = bärisch)

Alles andere? Lassen Sie es vorerst aus. Sie können später ergänzen.

Was Sie im Chart sehen:

  • Zahlen von 1 bis 9 die auf eine mögliche Umkehr zuzählen (Exhaustion Counter)
  • Punkte und Pfeile die Enge und Ausbruch anzeigen (Squeeze Detector)
  • Farbige Linien die die Trendrichtung zeigen (EMA Trio)
  • Die Hintergrundfarbe die die Stimmung zeigt (Regime Box)

Beginnen Sie mit den 4 Systemen oben. Ergänzen Sie nach und nach, wenn Sie wissen, was Sie brauchen.

🎓 Was sind die 10 Systeme? (für Fortgeschrittene)

OmniDeck enthält diese 10 Systeme:

  1. Exhaustion Counter: zählt die Erschöpfung im Kurs (ähnlich wie Pentarch)
  2. Squeeze Detector: erkennt, wann die Schwankungsbreite sich zu entladen droht
  3. Liquidity Sweeps: erkennt die Muster der Stoppjagd
  4. EMA Trio: drei gleitende Durchschnitte, die die Trendrichtung zeigen
  5. SuperTrend: ein anpassungsfähiges Band, das dem Trend folgt
  6. BMSB: die Betrachtung des Unterstützungsbandes
  7. Regime Box: ordnet die Marktstimmung ein (bullisch, bärisch, neutral)
  8. Zonen von Angebot und Nachfrage: die Kurszonen, in denen sich Aufträge sammeln
  9. Candlestick Patterns: 16 Formationen, selbsttätig erkannt
  10. Meta Tools: stimmt alle Systeme aufeinander ab und verhindert Kollisionen

Aber denken Sie daran: Sie müssen nicht alle 10 beherrschen, um von OmniDeck zu haben. Fangen Sie einfach an und werden Sie nach und nach anspruchsvoller.

💡 Aus der Praxis: OmniDeck richtet sich an Fortgeschrittene und Erfahrene, doch auch Anfänger kommen damit zurecht, wenn sie mit den vier Systemen oben beginnen. Lassen Sie sich von den „10 Systemen“ nicht schrecken: nehmen Sie, was Sie verstehen, und lassen Sie den Rest liegen, bis Sie so weit sind.

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit einer SuperTrend-Stufenlinie, drei gleitenden Durchschnitten und einem Angebotsband, und sonst nichts.
Vier aktivierte Systeme. Jede Linie im Chart gehört zu einem davon, und genau das macht den Chart auf einen Blick lesbar.
🎓 Vertiefen Sie das mit unseren kostenlosen Lektionen: Lektion: mehrere Zeiteinheiten beherrschen

🎯 Was es tut Für den Einstieg geeignet

📊

10 Systeme in 4 Schichten

OmniDeck führt mehrere Erkennungssysteme in einem Rahmen zusammen:

S1: TrendEMA Trio · SuperTrend · BMSB
S2: FormationenExhaustion Counter · Squeeze · Candlesticks
S3: ZonenRegime Box · Supply/Demand · Liquidity
S4: MetaDeckungstafel · Abstimmung der Alarme
📊

Die zehn Systeme

1. Exhaustion Counter → 2. Squeeze → 3. Liquidity → 4. EMA Trio → 5. SuperTrend →
6. BMSB → 7. Regime Box → 8. Supply/Demand → 9. Candlesticks → 10. Meta Tools

Zeitrahmen: Arbeitet auf allen Zeiteinheiten. Alle eingeschalteten Systeme erscheinen auf einem Chart.

Merke: Nur weil Sie alle 10 Systeme einschalten KÖNNEN, heißt das nicht, dass Sie es SOLLTEN. Ein überfrachteter Chart führt zur Lähmung: zu viele Signale stiften Verwirrung, keine Klarheit. Wer damit am besten fährt, nimmt höchstens 3 bis 5 Systeme, und zwar solche, die zur eigenen Vorgehensweise passen.

Derselbe BTCUSDT.P-Chart über drei Monate mit allen aktivierten Systemen, ergänzt um ein Band gleitender Durchschnitte, eine Squeeze-Wolke, Ziffern des Erschöpfungszählers, Marken für Liquiditätsabgriffe und Strukturmarken.
Und mit allen zehn zusammen. Die Angaben stimmen alle; das Problem ist, dass nichts mehr heraussticht, und genau das spricht dafür, die Systeme einzeln zuzuschalten.

⚙️ Einstellungen Für den Einstieg geeignet

Eine beispielhafte Auswahl für den Anfang (4 von 10):

Schalten Sie zuerst diese Systeme ein:

  • ✓ Exhaustion Counter (Erschöpfungssignale)
  • ✓ Squeeze Detector (Ausbruchspfeile)
  • ✓ EMA Trio (der Trendzusammenhang)
  • ✓ Regime Box (der Filter für die Neigung)

Weitere Systeme können Sie nach und nach dazunehmen.

Der Weg des schrittweisen Lernens

Woche 1-2: das Fundament (4 Systeme)

  • Lernen Sie, die Signale des Exhaustion Counter zu deuten
  • Verstehen Sie, wie ein Ausbruch aus dem Squeeze abläuft
  • Lernen Sie, den Trend an den EMA abzulesen
  • Nehmen Sie die Regime Box für den Zusammenhang der Richtung

Woche 3-4: der Ausbau (2 bis 3 Systeme dazu)

  • Nehmen Sie BMSB dazu (das Unterstützungsband)
  • Nehmen Sie SuperTrend dazu (die Bestätigung des Trends)
  • Nehmen Sie Liquidity Sweeps dazu (die Erkennung der Stoppjagd)

Ab Monat 2: nach eigenem Bedarf (gezielt ergänzen)

  • Nehmen Sie Supply/Demand Zones dazu, wenn Sie mit Zonen arbeiten
  • Nehmen Sie Candlestick Patterns dazu, wenn Ihnen Formationen etwas sagen

Die Master-Einstellung (Chart-Overlays)

Der erste Regler in der Gruppe Main ist eine Auswahl aus drei Möglichkeiten, kein Schalter. Er entscheidet, ob die vierzehn einzelnen Schalter darunter überhaupt gelesen werden.

Einstellung Verhalten
All On Zeichnet jedes Chart-Overlay, ganz gleich, was die einzelnen Schalter sagen.
All Off Blendet jedes Chart-Overlay aus: die Zähler, SuperTrend, die EMAs, Zonen, Sweeps, Muster und den Regime-Hintergrund.
Manual Der Standard. Jeder der vierzehn Schalter darunter entscheidet für sich.
💡 Ein Hinweis für eine sparsame Einrichtung

Die Deckungstafel hat einen eigenen Schalter in der Gruppe Confluence Panel und die Master-Einstellung reicht nicht dorthin. Steht der Master auf All Off und bleibt dieses Panel an, sehen Sie den Score und sonst nichts auf dem Chart.

Die Schalter für die Systeme

System Ein- und ausschalten Alarm vorhanden
Exhaustion Counter ✓ ✓
Squeeze ✓ ✓
Liquidity Sweeps ✓ ✓
EMA Trio ✓ Kreuzungsalarme
SuperTrend ✓ Wendealarme
BMSB ✓ Berührungsalarme
Regime Box ✓ Wechselalarme
S/D Zones ✓ Bruchalarme
Candlestick Patterns ✓ ✓
Meta Tools Immer an -

Die Voreinstellungen

Die Gruppe Main hält vierzehn Schalter. Sechs beginnen an.

Standardmäßig AN (6):

Schalter Beschreibung
Exhaustion Counter (8/9)Die fortlaufenden Zähler
SuperTrendEin mitlaufendes Trendband
EMA 50Einer der drei gleitenden Durchschnitte, jeder mit eigenem Schalter
EMA 100Der zweite der drei
EMA 200Der dritte der drei
Regime BackgroundDer getönte Chart-Hintergrund

Von Haus aus AUS (8):

Schalter Beschreibung
Squeeze CloudDie Wolke, solange die Kompression hält
Squeeze Break ArrowsDer Pfeil beim Auflösen
Bull Market Support BandDer 20er SMA mit dem 21er EMA
Supply/Demand ZonesDie wichtigen Kurszonen
Liquidity SweepsErkennt das Abfischen von Stops
Candlestick PatternsDie Bibliothek aus sechzehn RCS-Mustern
EMA Cross Events (GC/DC)Marken für Golden und Death Cross
Caution/Danger MarkersDie Warnmarken

Das Konfluenz-Panel steht in einer eigenen Einstellungsgruppe und ist standardmäßig an. Der Squeeze ist das einzige System, dessen zwei Hälften getrennte Schalter haben: die Wolke einzuschalten schaltet die Pfeile nicht mit ein.

Jeder Schalter ist unabhängig, der Satz lässt sich also System für System erweitern.

Die Farbeinstellungen (nach Aufgabe geordnet)

OmniDeck hat 9 Farbeinstellungen, geordnet nach der Aufgabe des Systems. So erkennen Sie verwandte Signale auf einen Blick:

Gruppe Einstellungen Welche Systeme sie nutzen Begründung
📈📉 Trend Bullisch / bärisch SuperTrend, Regimehintergrund Die beiden Systeme, die den Chart in der Richtung einfärben, die sie ablesen
🔄 Erschöpfung Bullisch / bärisch Exhaustion Counter, Candlestick Patterns, Liquidity Sweeps Die Systeme, die mögliche Wendepunkte anzeigen
🟥🟩 Struktur Angebot / Nachfrage S/D Zones Die Systeme der Struktur: Angebot = möglicher Widerstand, Nachfrage = mögliche Unterstützung
🔮 Squeeze Eine Farbe Die Wolke der Squeeze-Erkennung Das System der Schwankungsbreite: die Bollinger Bänder liegen innerhalb der Keltner-Kanäle
⚠️ Warnung Eine Farbe Marken für Vorsicht und Gefahr Warnmarken für die Erschöpfung des Momentums
⚪ Neutral Eine Farbe Die EMA-Linien (50/100/200), das BMSB-Band, die Hintergründe der Tafeln Bauteile ohne eigene Richtung, die die Struktur und die Bezugsmarken zeigen
💡

Warum die Farben gruppiert sind

OmniDeck gruppiert die Farben nach der Aufgabe, nicht bloß nach bullisch und bärisch:

  • Die Trendsysteme (SuperTrend, Regime Box) teilen sich die bullische und die bärische Farbe: sie färben die Richtung ein, die sie ablesen
  • Die Erschöpfungssysteme (EC, Formationen, Sweeps) teilen sich Farben: sie alle zeigen mögliche Wendepunkte an
  • Die Struktursysteme (S/D Zones) haben eigene Farben: rot für Widerstand, grün für Unterstützung, das versteht sich von selbst
  • Die EMA-Linien und das BMSB-Band nehmen die neutrale Farbe: sie sind Bezugslinien, kein Urteil über die Richtung

Wenn mehrere Signale in derselben Farbfamilie erscheinen, wissen Sie sofort, dass sie zusammengehören. Eine türkise 9, ein türkiser Hammer und ein türkiser 💧-Sweep sind drei Erschöpfungssignale, die einander stützen.

Der Einstellungsdialog von OmniDeck auf dem Reiter Inputs, mit einem MASTER-Wähler auf Manual über Kästchen für Exhaustion Counter, SuperTrend, EMA 50, EMA 100, EMA 200, Regime Background, Squeeze Cloud, Squeeze Break Arrows, Bull Market Support Band, Supply/Demand Zones, Liquidity Sweeps, Candlestick Patterns, EMA Cross Events und Caution/Danger Markers.
Ein Kästchen je System. Der MASTER-Wähler oben schaltet zwischen Voreinstellungen und Manual um, und erst Manual lässt Ihnen diese einzelnen Kästchen.

📊 Ein durchgerechnetes Beispiel: vier Systeme kommen zusammen

(Eine Darstellung mit runden Zahlen, kein Protokoll eines wirklichen Zeitraums. Nur zur Bildung. Keine Anlageberatung.)

Eingeschaltete Systeme:

  • Exhaustion Counter, Squeeze Detector, EMA Trio, Regime Box, Supply/Demand Zones

Was Kerze für Kerze geschieht:

Bar Preis Was die Systeme zeigen Wie man es liest
Kerze 1 60.000 $ Regime Box rot Der Hintergrund sagt bärisch, die Neigung weist also nach unten
Kerze 6 58.000 $ Der Exhaustion Counter setzt eine grüne 9 Neun Kerzen abwärts; der Rückgang könnte auslaufen
Kerze 8 57.500 $ Der Kurs erreicht eine Nachfragezone mit der Note A Die Zählung endet an einer Struktur, nicht im freien Raum
Kerze 12 58.500 $ Der Squeeze Detector setzt ein türkises ▲ Die Enge löst sich nach oben
Kerze 16 60.000 $ Die Regime Box springt auf Grün Der Hintergrund stimmt der Bewegung zu
Kerze 24 62.000 $ Die Bewegung setzt sich fort 4.500 $ über dem Tief bei Kerze 8

Was die Deckung ausmacht:

  • Eine grüne 9 zeigt die Erschöpfung, die Nachfragezone gibt ihr einen Ort, und der Squeeze-Pfeil gibt ihr den Zeitpunkt
  • Der Wechsel des Regimes kommt nach der Bewegung, nicht davor: er bestätigt, er sagt nichts voraus
  • Vier der fünf eingeschalteten Systeme wiesen an derselben Marke in dieselbe Richtung

Die Rechnung: von 57.500 $ bei Kerze 8 auf 62.000 $ bei Kerze 24 sind 4.500 $, also 7,8 % des Tiefs.

Das zeigt, wie Übereinstimmung zwischen Systemen aussieht. Es ist keine Aussage darüber, wie oft auf solche Übereinstimmung eine Bewegung folgt.


🔢 Die 10 Systeme im Einzelnen Mittelstufe

System 1: Exhaustion Counter

Im Chart:

  • Grüne Zahlen 1 bis 9 unter den Kerzen (Erschöpfung im Abwärtstrend)
  • Rote Zahlen 1 bis 9 über den Kerzen (Erschöpfung im Aufwärtstrend)

So funktioniert es:

  • Zählt aufeinanderfolgende Schlusskurse in einer Richtung
  • Bei der 9 zeigen sich Bedingungen der Erschöpfung
  • Der Zähler beginnt von vorn, wenn die Richtung wechselt

Was das Signal bedeutet:

  • Grüne 9 = ein langer Rückgang, eine Umkehr nach oben ist möglich
  • Rote 9 = ein langer Anstieg, eine Umkehr nach unten ist möglich

Beispiel: Der Kurs fällt 9 Kerzen lang, bei 100 $ erscheint eine grüne 9 → überverkaufte Erschöpfung erkannt.


System 2: Squeeze: die Ausbruchserkennung

Im Chart:

  • Rote Punkte auf den Kerzen = die Schwankungsbreite wird eng
  • Türkises ▲ = ein bullischer Ausbruch
  • Rotes ▼ = ein bärischer Ausbruch

So funktioniert es:

  • Beobachtet die Bollinger Bänder gegen die Keltner-Kanäle
  • Rote Punkte = die Bänder liegen innerhalb der Kanäle (die Enge bildet sich)
  • Der Pfeil kommt, wenn die Bänder sich weiten (der Ausbruch)

Was das Signal bedeutet:

  • Mehrere rote Punkte (3 bis 5 und mehr) = die Aussicht auf eine größere Bewegung
  • Türkises ▲ = die Richtung des bullischen Ausbruchs
  • Rotes ▼ = die Richtung des bärischen Ausbruchs

Beispiel: 5 rote Punkte sammeln sich, bei 102 $ kommt ein türkises ▲ → ein bullischer Ausbruch ist erkannt.


System 3: Liquidity Sweeps: Jagd auf Stopps

Im Chart:

  • 💧 Wassertropfen (unter der Kerze) = ein bullischer Sweep, unten wurde Liquidität geholt, eine Umkehr nach oben ist zu erwarten
  • 🩸 Blutstropfen (über der Kerze) = ein bärischer Sweep, oben wurde Liquidität geholt, eine Umkehr nach unten ist zu erwarten

Schlichte Darstellung - nur das Zeichen mit einem kleinen Abstand nach dem ATR (keine Überlappung mit den Kerzen).

So funktioniert es:

  • Sieht 12 Kerzen zurück nach den jüngsten Hochs und Tiefs
  • Löst aus, wenn der Kurs die Marke bricht und dann wieder innerhalb schließt
  • Verlangt einen Abweisungsdocht von mindestens 55 % der Kerzenspanne (das siebt schwache Signale aus)
  • Zeichnet nichts neu (nur bestätigte Kerzen)

Deutung:

  • 💧 Bullischer Sweep → Hinweis auf eine Umkehr nach oben (die Stoppjagd nach unten ist erledigt)
  • 🩸 Bärischer Sweep → Hinweis auf eine Umkehr nach unten (ein falscher Ausbruch nach oben)

Beispiel: Der Kurs fällt auf 98 $ (💧 erscheint) und springt sofort auf 102 $ → das Muster einer Stoppjagd ist erkannt.

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit drei kleinen Tropfenmarken unter Tiefs und einer über einem Hoch.
Die Abgriffmarken sitzen an dem Extrem, das abgegriffen wurde, unter einem Tief oder über einem Hoch. Sie halten fest, dass die Marke genommen wurde, nicht, was danach geschah.

System 4: EMA Trio: die gleitenden Durchschnitte

Im Chart:

  • Drei Linien: EMA 50 (schnell), EMA 100 (mittel), EMA 200 (langsam)

Welche Signale entstehen:

  • GC (Golden Cross) = die schnelle kreuzt über die langsame (bullisch)
  • DC (Death Cross) = die schnelle kreuzt unter die langsame (bärisch)
  • PB (Pullback) = der Kurs berührt eine EMA und prallt ab

Was das Signal bedeutet:

  • Kurs über allen EMA = eine Struktur des Aufwärtstrends
  • Kurs unter allen EMA = eine Struktur des Abwärtstrends
  • Die EMA in Reihe (50>100>200) = ein starker Trend

Beispiel: Der Kurs steht über allen 3 EMA und diese stehen 50>100>200 → eine bullische Trendstruktur.

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit drei gleitenden Durchschnitten unterschiedlicher Länge, die sich in der Spanne verflechten und beim Anstieg auseinanderlaufen.
Die drei Längen liegen fast die ganze Spanne über ineinander und trennen sich erst beim Anstieg Ende August. Genau diese Trennung, nicht die Kreuzung, ist das, wofür der Stapel gelesen wird.

System 5: SuperTrend: das Trendband

Im Chart:

  • Grünes Band = ein bullischer Trend ist erkannt
  • Rotes Band = ein bärischer Trend ist erkannt

So funktioniert es:

  • Ein System, das dem Trend nach dem ATR folgt
  • Die Farbe des Bandes zeigt die laufende Trendrichtung

Was das Signal bedeutet:

  • Grünes Band = bullische Trendbedingungen
  • Rotes Band = bärische Trendbedingungen
  • Das Band dreht = ein Hinweis auf einen Trendwechsel

Beispiel: Grünes Band und eine grüne 9 = überverkauft im Aufwärtstrend (eine mögliche Deckung an der Unterstützung).

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit der SuperTrend-Stufenlinie rot über dem Kurs durch die Spanne, dann türkis unter den Kurs kippend beim Anstieg.
Die SuperTrend-Linie liegt auf der Gegenseite des Kurses zu dem Trend, den sie ausruft, und verläuft in Stufen statt in Kurven. Der Wechsel Ende August ist ein Ereignis einer einzigen Kerze.

System 6: BMSB: Bull Market Support Band

Im Chart:

  • Zwei eng beieinanderliegende Linien: SMA 20 und EMA 21

So funktioniert es:

  • Wirkt in Aufwärtstrends als bewegliche Unterstützungszone
  • Aus SMA und EMA zusammen entsteht ein „Band“

Was das Signal bedeutet:

  • Aufwärtstrend und der Kurs berührt das BMSB = eine mögliche Abprallzone
  • Der Kurs bricht unter das BMSB = ein Hinweis auf einen schwächer werdenden Trend

Beispiel: Eine Aktie im Aufwärtstrend läuft auf das BMSB bei 105 $ zurück und prallt ab → das Unterstützungsband hat gehalten.

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit einem schmalen Band aus zwei Linien unter dem Kurs, flach durch die Spanne und mit der Bewegung nach oben drehend.
Das Unterstützungsband besteht aus zwei Durchschnitten ähnlicher Länge, gezeichnet als eine Form. Der Kurs lief in der Spanne mehrfach hindurch, und das ist der Normalfall, kein Versagen.

System 7: Regime Box: die Stimmung im Hintergrund

Im Chart:

  • Grüner Hintergrund = ein bullisches Regime ist erkannt
  • Roter Hintergrund = ein bärisches Regime ist erkannt
  • Grauer Hintergrund = neutrale oder unruhige Bedingungen

So funktioniert es:

  • Wertet mehrere Faktoren aus, um das Regime zu bestimmen
  • Die Hintergrundfarbe dient als Filter für die Neigung

Was das Signal bedeutet:

  • Grüner Hintergrund = bullische Regimebedingungen
  • Roter Hintergrund = bärische Regimebedingungen
  • Grauer Hintergrund = Bedingungen, in denen man wählerisch sein sollte

Beispiel: Grünes Regime und ein Squeeze-Pfeil nach oben = die Merkmale einer Lage mit größter Überzeugung.

BTCUSDT.P Wochenchart über drei Jahre, dessen Hintergrund über eine Strecke grün und über eine andere rot eingefärbt ist.
Der Regime-Hintergrund in der Wochenansicht, wo die Farbwechsel weit genug auseinanderliegen, um sichtbar zu sein. Er färbt die gesamte Chartfläche, statt eine Linie zu ziehen, und liest sich damit als Kontext und nicht als Level.

System 8: Supply/Demand Zones: die wichtigen Zonen

Im Chart:

  • Grüne Kästen = Nachfragezonen (mögliche Unterstützung)
  • Rote Kästen = Angebotszonen (möglicher Widerstand)
  • Auf jedem Kasten steht ein Abzeichen mit dem Zonen-Score. Standardmäßig ist es eine Note, A, B oder C; die Einstellung Badge Style stellt es auf eine Zahl von 0 bis 10 um

So funktioniert es:

  • Erkennt Bereiche, in denen zuvor deutlich akkumuliert oder distribuiert wurde
  • Der Score zählt Volumen, Momentum und wie lange die Zone schon steht

Was das Signal bedeutet:

  • Die Note A ist das obere Band dieses Scores, C das untere
  • Der Kurs an einer Zone = ein Punkt, an dem man auf die Reaktion sieht
  • Der Bruch der Zone = die Marke ist hinfällig

Beispiel: Der Kurs fällt bei 100 $ in eine Nachfragezone mit der Note A und die Kerze schließt als Hammer. Zwei Lesarten auf einer Kerze: die Note der Zone und die Form der Kerze.

BTCUSDT.P im Tageschart über drei Monate, mit einer Angebotsmarke als waagerechter Linie nahe den Hochs und einer kleinen supply-Beschriftung an ihrem rechten Rand.
Eine Angebotsmarke, gezogen aus der Stelle, an der der Kurs zuvor drehte. Die Beschriftung sitzt am rechten Rand, sodass sich die Linie ohne Legende zuordnen lässt.

System 9: Candlestick Patterns: 16 klassische Formationen (die RCS-Bibliothek)

Im Chart:

  • Etiketten wie „HAM“ (Hammer), „BUE“ (Bull Engulfing) oder „SS“ (Shooting Star)

Die RCS-Bibliothek:

16 klassische Umkehrformationen, selbsttätig erkannt und auf dem Chart beschriftet:

Die vollständige Übersicht der RCS-Formationen

Muster Kürzel Art Beschreibung
Hammer HAM 🟢 Bullisch Langer Docht unten, kleiner Körper oben
Umgekehrter Hammer IH 🟢 Bullisch Langer Docht oben, kleiner Körper unten (im bullischen Zusammenhang)
Bullische Umarmung BUE 🟢 Bullisch Eine grüne Kerze verschlingt die vorherige rote ganz
Bullisches Harami BUH 🟢 Bullisch Eine kleine grüne Kerze innerhalb der vorherigen großen roten
Steigende Drei R3M 🟢 Bullisch Fortsetzung: 3 kleine rote Kerzen innerhalb der Spanne einer großen grünen
Drei weiße Soldaten 3WS 🟢 Bullisch Drei steigende grüne Kerzen hintereinander
Morgenstern MS 🟢 Bullisch Rot → kleiner Körper mit Lücke nach unten → Grün schließt über der Mitte
Pinzette am Boden TWB 🟢 Bullisch Zwei Kerzen mit gleichen Tiefs an einer Unterstützung
Gehängter HGM 🔴 Bärisch Langer Docht unten, kleiner Körper oben (im bärischen Zusammenhang)
Sternschnuppe SS 🔴 Bärisch Langer Docht oben, kleiner Körper unten
Bärische Umarmung BEE 🔴 Bärisch Eine rote Kerze verschlingt die vorherige grüne ganz
Bärisches Harami BEH 🔴 Bärisch Eine kleine rote Kerze innerhalb der vorherigen großen grünen
Fallende Drei F3M 🔴 Bärisch Fortsetzung: 3 kleine grüne Kerzen innerhalb der Spanne einer großen roten
Drei schwarze Krähen 3BC 🔴 Bärisch Drei fallende rote Kerzen hintereinander
Abendstern ES 🔴 Bärisch Grün → kleiner Körper mit Lücke nach oben → Rot schließt unter der Mitte
Pinzette am Hoch TWT 🔴 Bärisch Zwei Kerzen mit gleichen Hochs an einem Widerstand

Der Muster-Rückblick

Was sie macht: Der Muster-Rückblick ergibt sich aus dem Chart-Zeitfenster, nicht aus einer Einstellung. Es gibt kein Feld dafür. Das Fenster ist auf den schnellsten Charts am weitesten und oberhalb des Tagescharts am engsten, aber nicht geradlinig: es fällt bei 1 Stunde ab und wird bei 4 Stunden wieder weiter.

Zeitfenster Rückblick-Kerzen
bis 5 Minuten 50
bis 15 Minuten 40
bis 1 Stunde 30
bis 4 Stunden 40
≤ Täglich 30
Über Täglich 20

Was das Signal bedeutet:

  • Eine Formation an einer Zone samt weiteren Bestätigungen = eine bessere Lage
  • Eine Formation allein = weniger Zuversicht
  • Eine Formation mit Deckung = mehr Zuversicht

Beispiel: Ein Shooting Star an einer Angebotszone und eine rote 9 = mehrere bärische Hinweise.

ADAUSDT.P 5-Minuten-Chart mit kleinen Muster-Beschriftungen 3B, ES, 3W und MS neben einzelnen Kerzen.
Muster-Beschriftungen stehen neben der Kerze, die das Muster abgeschlossen hat, und sind abgekürzt, damit sie den Chart nicht überfüllen. Die Erkennung läuft nur über die jüngsten Kerzen, weshalb sich die Beschriftungen rechts häufen.

System 10: Meta Tools: die verbindende Schicht

Was sie tut:

  • Abstimmung der Systeme im Hintergrund
  • Hält überlappende Etiketten und Zonen davon ab, einander zu überdecken
  • Hält die Rechenlast klein, wenn mehrere Systeme laufen

Was geht:

  • Verhindert Kollisionen in der Darstellung, nicht Meinungsverschiedenheiten zwischen den Systemen
  • Regelt, was zuerst gezeichnet wird
  • Stimmt die Alarme zeitlich ab

Beispiel: Wenn alle Systeme zusammenpassen (Regime + EC + Squeeze + Zone + Formation) = die Merkmale einer erstklassigen Deckung.

Merke: Mehr Zustimmung ist nicht immer besser: manchmal wiegen 3 starke Bestätigungen mehr als 7 schwache. Achten Sie auf die Güte der Übereinstimmung (Momentum + Struktur + Zeitpunkt), nicht auf die Zahl der laufenden Systeme.

BTCUSDT.P Tageschart von Mai bis September mit abschnittsweise eingefärbtem Hintergrund und kleinen Zählerziffern, 8 und 9, neben Kerzen an drei getrennten Wendepunkten.
Die beiden Systeme zusammen. Der Hintergrund trägt das Regime, die Zählerziffern markieren Kerzen in einer gezählten Sequenz. Ein Zähler, der sein Ende in einem Regime erreicht, das ohnehin schon dreht, ist genau der Fall, für den diese Paarung gedacht ist.

✅ Wissenscheck

Frage: Wie viele einzelne Systeme führt OmniDeck in einem Indikator zusammen?


📚 Der Rahmen für die Auswertung Fortgeschritten

Die Reihenfolge der Betrachtung

Die übliche Reihenfolge:

Schritt 1: die Regime Box (die Neigung)

  • Sehen Sie auf die Hintergrundfarbe
  • Grün = ein bullischer Zusammenhang
  • Rot = ein bärischer Zusammenhang
  • Grau = Bedingungen, in denen man wählerisch sein sollte

Schritt 2: die Trendstruktur (EMA Trio / BMSB / SuperTrend)

  • Bestimmen Sie die Trendrichtung
  • Prüfen Sie die Reihe der EMA
  • Sehen Sie nach der Bestätigung durch BMSB und SuperTrend

Schritt 3: der Zeitpunkt (EC / Squeeze / Sweeps)

  • Suchen Sie die Erschöpfung (die 9)
  • Sehen Sie nach einem Ausbruch (der Squeeze-Pfeil)
  • Beobachten Sie die Liquidity Sweeps (die Zeichen 💧 und 🩸)

Schritt 4: die Zonen (Supply/Demand und Formationen)

  • Prüfen, ob das Signal in einer Zone liegt und welche Note das Abzeichen trägt
  • Sehen Sie nach einer Kerzenformation als weitere Deckung
  • Mehr Konfluenz an Zonen mit der Note A

Eine beispielhafte Abfolge

1. Regime = Grün (bullische Neigung)
2. Kurs über dem BMSB (Aufwärtstrend bestätigt)
3. Count 9 grün (überverkauft)
4. Squeeze-Pfeil feuert nach oben (Ausbruch)
5. An einer Nachfragezone mit der Note A (dem oberen Band des Zonen-Scores)
= Merkmale eines Setups mit hoher Konfluenz

Der Rahmen gibt Ordnung. Wie man ihn anwendet, ist von Fall zu Fall verschieden.


✅ Wissenscheck

Frage: Mit wie vielen Systemen von OmniDeck sollte man in den ersten 1 bis 2 Wochen beginnen?


🔔 Alarme Für den Einstieg geeignet

Die verfügbaren Alarme:

System Alarme Namen, wie TradingView sie auflistet
Exhaustion Counter4EC8B, EC9B, EC8S, EC9S
Squeeze3SQZ_ACTIVE, SQZ_BREAK_UP, SQZ_BREAK_DN
SuperTrend2ST_BULL, ST_BEAR
Meta Tools2CAUTION, DANGER
Liquidity Sweeps2SWEEP_BULL, SWEEP_BEAR
EMA Trio2GOLDEN_CROSS, DEATH_CROSS
S/D Zones2SDZ_SUPPLY_BROKEN, SDZ_DEMAND_BROKEN
BMSB2BMSB_CROSS_UP, BMSB_CROSS_DN
RCS Patterns16RCS_HAMMER … RCS_TWEEZER_TOP
RCS, beide Richtungen2RCS_ANY_BULL, RCS_ANY_BEAR
Übereinstimmung1HIGH_CONFLUENCE

38 Alarme insgesamt. Der größte Teil dieser Zahl ist die Musterbibliothek: die sechzehn RCS-Muster bekommen je einen eigenen Alarm, dazu einer für jedes bullische und einer für jedes bärische Muster. Die Regime Box ist das einzige System ganz ohne eigenen Alarm; ihr Zustand erreicht Sie stattdessen über den Konfluenz-Score.

So richten Sie einen Alarm ein:

  • Jedes System hat eigene Schalter für seine Alarme
  • Mehrere Alarme lassen sich zugleich einschalten
  • Ein Alarm kommt einmal je Signal

📊 Das Feld mit dem Confluence-Wert

Die Deckungstafel

Das Konfluenz-Panel zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viel Gewicht hinter einer Richtung steht. Es ist keine Kopfzählung: jedes System trägt sein eigenes Gewicht, und die neun, die zählen, können 11,0 auf eine Seite bringen.

Die Übereinstimmungsanzeige von OmniDeck auf einem BTCUSDT.P-Tageschart, eine kompakte Tabelle mit EC, ST, BMSB, EMA, S/D, SQZ, SWP, REG und RCS samt Lesart daneben und einer SCORE-Zeile ganz unten.
Der Tabellenmodus. Jedes System meldet in seiner eigenen Zeile, und die Punktzahl unten ist die Summe dessen, was sie beigetragen haben, sodass sich eine niedrige Zahl darauf zurückführen lässt, welche Systeme geschwiegen haben.

Die Darstellungsarten

Modus Darstellung Am besten für
Badge Ein Pfeil und der Wert allein, etwa "▲ 7,5" Saubere Charts, ein kurzer Blick
Table Eine Zeile je System mit seinem Stand, danach der Wert. Die Voreinstellung Erkennen, welche Systeme hinter der Zahl stehen
Horizontal Dieselben neun Systeme, verteilt auf zwei oder drei breite Zeilen Breite Monitore und Charts mit wenig Höhe

Die Gewichtung der Systeme

Neun Systeme tragen ein Gewicht. Meta Tools nicht, denn es koordiniert die übrigen, statt den Markt zu lesen. Die Gewichte sind im Indikator festgelegt, keine Einstellung. Bullische und bärische Gewichte werden getrennt gezählt, jede Seite kann also 11,0 erreichen, und angezeigt wird die größere. Der Alarm für hohe Konfluenz greift, sobald eine Seite 6,0 erreicht.

SystemGewichtWodurch es verdient wird
Liquidity Sweeps2,0Ein abgeräumtes Niveau, das der Kurs zurückgewiesen hat
Exhaustion Counter2,0 / 1,5 / 1,0Eine perfektionierte 9, eine einfache 9 oder eine 8
Squeeze1,5Die Richtung, in die sich eine Kompression gelöst hat
S/D Zones1,5Der Kurs steht in einer Angebots- oder Nachfragezone
SuperTrend1,0Wohin der Konsens von zwei aus drei ATR-Bändern zeigt
EMA Trio1,0Ob 50, 100 und 200 der Reihe nach gestapelt sind
Patterns1,0Ein Kerzenmuster aus den sechzehn
BMSB0,5Der Kurs über oder unter dem Unterstützungsband
Regime Box0,5Die Regime-Einstufung aus vier Stimmen

Die Einstellungen der Deckungstafel

Hinweis: Die Deckungstafel hat einen eigenen Schalter in der Gruppe Confluence und die Master-Einstellung reicht nicht dorthin. Genau das lässt Sie nur das Score-Panel zeigen, ohne dass etwas auf dem Chart gezeichnet wird.

Einstellung Optionen Voreinstellung Beschreibung
Tafel zeigen Ein/Aus Ein Schaltet die Sichtbarkeit des Konfluenz-Panels. Die Master-Einstellung reicht nicht dorthin
Modus Badge / Table / Horizontal Table Kompaktes Abzeichen, die vollständige Aufschlüsselung oder eine einzelne Zeile
Horizontal Rows 1 oder mehr 2 Wie viele Zeilen der Modus Horizontal verwendet
Position Top Right / Top Left / Bottom Right / Bottom Left Top Right Wo das Panel auf dem Chart sitzt
Größe Tiny, Small, Normal, Large Tiny Textgröße des Panels
Transparent Background Ein/Aus Ein Ob das Panel einen eigenen Hintergrund zeichnet

Deutung:

  • Wert ab 6,0: Der Wert, bei dem der Alarm High Confluence feuert. Diese Zahl steht fest im Skript und ist keine Einstellung, und einen entsprechenden Alarm für niedrige Konfluenz gibt es nicht. Mehrere Systeme ziehen in dieselbe Richtung.
  • Wert zwischen 3,0 und 6,0: Eine Neigung, keine Übereinstimmung. Lesen Sie die Zeilen, um zu sehen, welche Systeme sie tragen.
  • Wert unter 3,0: Die Systeme widersprechen sich, oder die übereinstimmenden sind die leichten.

🔗 Zusammenspiel mit den anderen Indikatoren

💡 OmniDeck gibt sein Bestes in Gesellschaft

OmniDeck deckt für sich genommen schon viele Systeme ab, doch zusammen mit den anderen Indikatoren von Signal Pilot entstehen noch dichter gedeckte Lagen. Hier sind die bewährten Kombinationen:

OmniDeck + Janus Atlas (Regime und Marken)

Arbeitsablauf:

  1. Sehen Sie auf die Regime Box von OmniDeck → bestimmen Sie die laufende Richtung (ein bullisches, bärisches oder neutrales Regime)
  2. Schalten Sie die Marken von Janus Atlas ein → nehmen Sie die Tages- und Wochenmarken, POC und VWAP als strukturelle Zonen
  3. Suchen Sie die Deckung von Regime und Marke → ein bullisches Regime und der Kurs an der Unterstützung des Tagestiefs = eine Zone der Akkumulation mit Deckung
  4. Erwartetes Ergebnis: Der Zusammenhang des Regimes samt den strukturellen Marken = eine Betrachtung, die zu Trend und Struktur zugleich passt

Beispiel: OmniDeck zeigt eine bullische Regime Box → der Kurs läuft auf Wochentief und Tages-VWAP zugleich zurück → eine gedeckte Akkumulationsphase im passenden Trend

OmniDeck + Pentarch (viele Systeme und der Zeitpunkt)

Arbeitsablauf:

  1. OmniDeck zeigt eine bullische Übereinstimmung → mehrere Systeme bestätigen den Aufwärtstrend (Regime Box, EMA Trio, SuperTrend)
  2. Warten Sie auf ein Ereignis von Pentarch → ein TD oder ein IGN kommt während eines Rücksetzers im bullischen Regime
  3. Ein passendes Regime und ein Ereignis zur rechten Zeit = die Deckung ist da → ein Umkehrereignis im Sinne des Trends, von mehreren Systemen gestützt
  4. Erwartetes Ergebnis: Pentarch gibt den genauen Zeitpunkt innerhalb des größeren Trendbildes von OmniDeck

Beispiel: Ein bullisches Regime in OmniDeck, der Kurs über allen drei EMA und ein grüner SuperTrend → ein IGN erscheint in Pentarch = die Deckung im Sinne des Trends ist da

OmniDeck + Volume Oracle (Exhaustion Counter und Regime)

Arbeitsablauf:

  1. Der Exhaustion Counter von OmniDeck schließt eine Zählung ab → die Zahl 9 erscheint und markiert eine mögliche Erschöpfung
  2. Lesen Sie das Regime in Volume Oracle → passt das Regime zur Richtung des Exhaustion Counter?
  3. Ein EC-Signal und ein passendes Regime = die Erschöpfung ist bestätigt → ein Regime der Akkumulation bei einer grünen 9 = der Zufluss im Volumen bestätigt die Umkehr
  4. Erwartetes Ergebnis: Volume Oracle sagt Ihnen über sein Regime, welche Signale des Exhaustion Counter Rückhalt im Volumen haben

Beispiel: Der Exhaustion Counter von OmniDeck erreicht eine grüne 9 → Volume Oracle zeigt ein Regime der Akkumulation (grün, 72 %) = eine bullische Umkehr mit bestätigtem Zufluss

OmniDeck + Harmonic Oscillator (Regime und Momentum)

Arbeitsablauf:

  1. Die Regime Box von OmniDeck zeigt den Trend → bestimmen Sie ein bullisches, bärisches oder seitwärts laufendes Regime
  2. Prüfen Sie den Harmonic Oscillator → die Statustafel sollte das Regime bestätigen: TRENDING▲ in einem bullischen, TRENDING▼ in einem bärischen Regime
  3. Regime und Momentum stimmen überein = zwei Quellen, nicht eine → Trend und Momentum weisen in dieselbe Richtung
  4. Widersprüchliche Anzeigen = Vorsicht → ein bullisches Regime mit TRENDING▼ am Oszillator ist der Widerspruch der beiden Instrumente, was selbst eine Lesart ist

Beispiel: Ein bullisches Regime in OmniDeck → der Harmonic Oscillator zeigt TRENDING▲ bei hoher Stimmenzahl → alles weist in eine Richtung. Ein bullisches OmniDeck bei TRENDING▼ am Harmonic ist eine frühe Warnung vor Trendschwäche

Der Rat: der Ablauf über mehrere Systeme

Um drei Systeme auf einem Bar zu lesen, nutzen Sie die Regime Box von OmniDeck (Trend) + den Exhaustion Counter (Zeitpunkt) + Janus Atlas (Marken) + Volume Oracle (Bestätigung über das Regime). Sehen Sie zuerst auf das Regime von OmniDeck, warten Sie auf ein Signal des Exhaustion Counter an einer wichtigen Marke und lassen Sie es sich dann vom passenden Regime in Volume Oracle bestätigen. So bleiben nur die am dichtesten gedeckten Gelegenheiten übrig.

Siehe auch: Leitfaden zum Analyseablauf für ausführliche Vorgehensweisen mit mehreren Indikatoren.


⚠️ Fehler, die du vermeiden solltest

Aus den häufigsten Fehlern lernen

Diese Fehler machen neue Anwender von OmniDeck immer wieder. Vermeiden Sie sie:

Fehler 1: sofort alle 10 Systeme einschalten

Das Problem: Alle 10 Systeme auf einmal überfrachten den Chart. Zu viele Linien, Signale und Zonen ergeben ein unübersichtliches Bild und Entscheidungslähmung.

Die Lösung:

  • Beginnen Sie mit den vier, mit denen der Abschnitt zu den Einstellungen anfängt: Exhaustion Counter, Squeeze Detector, EMA Trio und Regime Box
  • Beherrschen Sie jedes System für sich, bevor Sie weitere dazunehmen
  • Ergänzen Sie nach und nach, sobald Sie verstehen, wie die Systeme zusammenwirken
  • Die meisten bleiben bei 3 bis 5 Systemen, die sie wirklich verstehen, statt bei allen 10 halb verstandenen

Merke: Weniger ist mehr. Vier Systeme, die Sie durchdringen, schlagen zehn, die Sie verwirren.

Fehler 2: Lähmung durch widersprüchliche Signale

Das Problem: Verschiedene Systeme geben manchmal widersprüchliche Signale (eine grüne 9 am Exhaustion Counter, während der SuperTrend rot ist). Anfänger erstarren und wissen nicht, welchem Signal sie folgen sollen.

Die Lösung:

  • Gehen Sie der Reihe nach vor: Regime Box (der Trendzusammenhang) > Exhaustion Counter (der Zeitpunkt) > die einzelnen Systeme (die Bestätigung)
  • Ist die Regime Box bullisch, geben Sie den bullischen Signalen der anderen Systeme den Vorzug
  • Widersprüchliche Signale beschreiben Unentschlossenheit, was ein Zustand des Marktes ist und kein Fehler des Decks
  • Warten Sie auf die Übereinstimmung mehrerer Systeme (3 und mehr), bevor Sie handeln

Merke: Widersprüchliche Signale sind kein Problem: sie sind eine Auskunft. Sie sagen Ihnen, dass der Markt unsicher ist. Handeln Sie nur, wenn die Systeme zusammenpassen.

Fehler 3: die einzelnen Systeme nicht zuerst verstehen

Das Problem: Wer OmniDeck nutzt, ohne zu wissen, was Exhaustion Counter, SuperTrend oder EMA Trio eigentlich tun, deutet die Signale falsch und entscheidet schlecht.

Die Lösung:

  • Nehmen Sie sich jedes System einzeln vor: wie der Exhaustion Counter rechnet, worauf der SuperTrend beruht, wie eine Angebots- oder Nachfragezone entsteht
  • Schalten Sie ein System allein ein und arbeiten Sie 10 bis 20 Fälle damit, um sein Verhalten kennenzulernen
  • Wissen Sie, was jedes System misst: den Trend (Regime Box, SuperTrend, EMA Trio, BMSB), die Schwankungsbreite (Squeeze), die Erschöpfung (Exhaustion Counter, Candlestick Patterns, Liquidity Sweeps), die Struktur (Supply/Demand Zones)
  • Verbinden Sie die Systeme erst, wenn Sie jedes für sich verstanden haben

Merke: Sie können keine Systeme sinnvoll verbinden, die Sie einzeln nicht verstehen. Beherrschen Sie zuerst 4.

Fehler 4: die Regime Box übergehen (der Trendzusammenhang)

Das Problem: Gegen den Trend zu handeln (etwa zu erwarten, dass eine grüne 9 den Markt in einem bärischen Regime dreht) senkt die Trefferquote. Die Regime Box zeigt den übergeordneten Trend; wer sie übergeht, wird unzuverlässiger.

Die Lösung:

  • Bullisches Regime: Achten Sie auf Käufe, kaufen Sie Rücksetzer, meiden Sie Verkäufe, außer bei sehr deutlichen Umkehrsignalen
  • Bärisches Regime: Achten Sie auf Verkäufe, verkaufen Sie Erholungen, meiden Sie Käufe, außer bei sehr deutlichen Umkehrsignalen
  • Neutrales Regime: Eine Spanne; man kann in beide Richtungen arbeiten, dann aber mit engeren Stopps und kleiner
  • Sehen Sie immer zuerst auf die Regime Box, bevor Sie die anderen Systeme betrachten

Merke: Die Regime Box ist Ihr Trendfilter. Arbeiten Sie MIT dem Regime, nicht gegen es.

Fehler 5: sich allein auf den Exhaustion Counter verlassen

Das Problem: Der Exhaustion Counter ist stark, aber nicht unfehlbar. Wer auf jede 9 reagiert, ohne Bestätigung durch andere Systeme oder durch den Kurs selbst, gerät in Fehlausschläge.

Die Lösung:

  • Der Exhaustion Counter zeigt Erschöpfung an, keine sichere Umkehr
  • Warten Sie auf die Bestätigung im Kurs: eine Umkehrformation, einen Volumensprung oder eine Marke
  • Verbinden Sie ihn mit der Regime Box: eine grüne 9 in einem bullischen Regime wiegt schwerer als dieselbe grüne 9 in einem bärischen
  • Nehmen Sie den Exhaustion Counter für den Zeitpunkt, nicht als eigenständige Strategie

Merke: Der Exhaustion Counter dient am besten dem Zeitpunkt INNERHALB des größeren Trends, den Regime Box und SuperTrend zeigen.

Fehler 6: alle 10 Systeme für gleich wichtig halten

Das Problem: Nicht jedes System hat dieselbe Aufgabe. Anfänger gewichten alle Signale gleich und geraten durcheinander, sobald Systeme sich widersprechen.

Die Lösung:

  • Die Trendsysteme (zuerst): Regime Box, SuperTrend, BMSB → sie legen die Richtung fest
  • Die Zeitpunktsysteme (danach): Exhaustion Counter, Liquidity Sweeps → sie zeigen Ein- und Ausstiege innerhalb des Trends
  • Die Bestätigungssysteme: EMA Trio, Squeeze, Candlestick Patterns → sie bestätigen, dass hinter der Bewegung etwas steht
  • Nehmen Sie die Trendsysteme für die Richtung, die Zeitpunktsysteme für den Einstieg und die Bestätigungssysteme, um zu prüfen, ob die Bewegung Gewicht hat

Merke: Der Trendzusammenhang kommt zuerst; Zeitpunkt und Bestätigung feilen den Einstieg zurecht. In dieser Reihenfolge zu lesen ist es, was eine Meinungsverschiedenheit nicht wie einen Widerspruch aussehen lässt.

Weitere Ressourcen

Weitere Ratschläge finden Sie unter Bewährte Praxis & Profi-Tipps. Beispiele für den Ablauf über mehrere Systeme finden Sie unter Leitfaden zum Analyseablauf.


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Wollen Sie OmniDeck beherrschen?

Lernleitfaden für Fortgeschrittene enthält: die Psychologie der Auswertung, Entscheidungsrahmen, die häufigsten Fehler und wie sich OmniDeck mit den anderen Indikatoren verbinden lässt

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🌫️ Wo es weniger gut arbeitet

Wann die Aussagekraft nachlässt

Die Systeme von OmniDeck werden in bestimmten Marktlagen unzuverlässiger oder verwickelter. Wer diese Lagen erkennt, hält seine Erwartungen im Rahmen:

Unruhige Märkte in einer Spanne

Die Lage: Wenn der Kurs in einer engen Spanne ohne klare Richtung hin und her läuft, geben mehrere Systeme von OmniDeck zugleich widersprüchliche Signale.

Was passiert: Die Regime Box steht auf Neutral (grau), die EMA verflachen und verheddern sich, der Exhaustion Counter feuert in beide Richtungen, der SuperTrend dreht immer wieder. Die Klarheit nimmt spürbar ab, weil die Systeme einander widersprechen.

Kontext: Das ist kein Fehler: OmniDeck bildet damit die Mehrdeutigkeit des Marktes korrekt ab. Wenn der Markt keine klare Richtung hat, erzeugen technische Systeme, die Trends folgen sollen, naturgemäß widersprüchliche Ausgaben. Der Widerspruch selbst ist die Lesart: die Systeme stimmen nicht überein, und genau das soll das Deck Ihnen sagen.

Zu viele Systeme zugleich eingeschaltet

Die Lage: Jemand schaltet alle 10 Systeme auf einem Chart ein, besonders auf niedrigen Zeiteinheiten (5m, 15m).

Was passiert: Die Überfrachtung macht es schwer zu erkennen, welche Signale zählen. Zu viel Auskunft wird zu Rauschen statt zu Klarheit. Die Lähmung setzt ein: so viele Angaben, dass eine Entscheidung unmöglich wird.

Kontext: OmniDeck bietet 10 Systeme, weil verschiedene Menschen verschiedene Werkzeuge brauchen, nicht weil jeder alle 10 zugleich nehmen sollte. Wer damit am besten fährt, nimmt 3 bis 5, die er wirklich versteht. Mehr Systeme sind ab einem gewissen Punkt nicht mehr besser.

Die Lage: In senkrechten Bewegungen (besonders bei Kryptowerten, Momentumaktien oder in Panikverkäufen) laufen die Zählungen des Exhaustion Counter durch, ohne dass der Kurs dreht.

Was passiert: Grüne und rote 9 kommen immer wieder und deuten auf Erschöpfung, doch das Momentum ist so stark, dass die „Erschöpfung“ Wochen oder Monate anhält. Mehrere Umkehrversuche scheitern, bevor sich ein wirkliches Hoch oder Tief bildet.

Kontext: Der Exhaustion Counter misst die üblichen Muster der Erschöpfung, doch außergewöhnliche Trends (getragen von Erzählungen, von Eindeckungen oder von Panik) können weit länger „erschöpft“ bleiben, als es die Muster nahelegen. Verbinden Sie die EC-Signale mit der Stärke der Regime Box und mit den Höhepunktmustern aus Volume Oracle zur Bestätigung.

Große Nachrichten

Die Lage: Bei Quartalszahlen, Beschlüssen der Notenbank, geopolitischen Krisen oder neuen Vorschriften folgt der Kurs den Nachrichten, nicht den Mustern.

Was passiert: Alle Systeme von OmniDeck werten den Kursverlauf aus, doch von äußeren Auslösern „wissen“ sie nichts. Der Kurs kann durch die Marken der Supply/Demand Zones hindurchspringen, die Signale des SuperTrend übergehen oder heftig drehen, während alle Systeme noch die Fortsetzung anzeigen.

Kontext: Die technische Betrachtung trägt am weitesten, wenn Angebot, Nachfrage und die Psychologie der Beteiligten den Kurs bewegen. Herrschen die Nachrichten, verlieren die Muster vorübergehend ihre Aussagekraft. Das betrifft jede technische Betrachtung, nicht nur OmniDeck. Ein Blick in den Wirtschaftskalender hilft, solche Zeiten zu erkennen.

Sehr niedrige Zeiteinheiten (1 und 5 Minuten) mit mehreren Systemen

Die Lage: OmniDeck auf 1- oder 5-Minuten-Charts mit 5 und mehr Systemen, besonders bei dünnem Volumen.

Was passiert: Die Systeme feuern ununterbrochen wegen des Rauschens der Marktmechanik (Geld-Brief-Spannen, Handel durch Programme, kleine Aufträge). Es kommen mehr Signale, aber schlechtere. Stopps werden häufig erwischt, bevor sich eine ernstzunehmende Bewegung entwickelt.

Kontext: Niedrige Zeiteinheiten verstärken das Rauschen erheblich. Systeme wie der Exhaustion Counter und der SuperTrend arbeiten auf jeder Zeiteinheit, doch ihr Verhältnis von Signal zu Rauschen wird unterhalb von 15m deutlich schlechter. Wenn es niedrige Zeiteinheiten sein müssen, nehmen Sie weniger Systeme und prüfen Sie die Signale am Bild der höheren Zeiteinheiten (1H, 4H).

Was jedes System für sich nicht kann

Die Lage: Jedes der 10 Systeme hat Marktlagen, in denen es schlechter abschneidet:

  • Exhaustion Counter: schwach in starken Trends (zu frühe Erschöpfungssignale)
  • EMA Trio: hinkt bei plötzlichen Umkehrungen hinterher, wie jeder gleitende Durchschnitt
  • Squeeze: weniger brauchbar in Trends (er ist für die Ausweitung nach einer Enge gebaut)
  • SuperTrend: gerät in unruhigen Märkten in Fehlausschläge (ein Trendsystem ohne Trend)
  • Supply/Demand Zones: verlieren an Bedeutung in starken Bewegungen (Marken werden durchbrochen)
  • BMSB: kann an den Extremen spät kommen (ein Rückkehrindikator in einem Trendmarkt)

Was passiert: Wer sich in der schwachen Phase eines Systems allein darauf verlässt, fährt schlecht. Wer etwa in einem steilen Anstieg von jeder Erschöpfung des Exhaustion Counter eine Umkehr erwartet, wird oft enttäuscht.

Kontext: Genau deshalb bietet OmniDeck 10 Systeme: keines allein funktioniert in jeder Lage. Es geht darum, die Systeme zu nehmen, die zur gegenwärtigen Marktstruktur passen (Trendsysteme im Trend, Rückkehrsysteme in Spannen, Erschöpfungssysteme an den Wendepunkten). Die Auswahl nach der Lage ist so wichtig wie die Deutung der Signale.

So erkennen Sie Lagen mit nachlassender Aussagekraft

Woran Sie es merken:

  • Die Regime Box steht lange auf Neutral (grau): Dem Markt fehlt die Überzeugung: machen Sie weniger
  • 3 und mehr Systeme widersprechen einander: Warten Sie auf Übereinstimmung, bevor Sie handeln
  • Die Zählungen des Exhaustion Counter laufen rasch in beide Richtungen durch: Ein Zeichen für unruhige Bedingungen
  • Der SuperTrend wechselt innerhalb von 10 Kerzen mehrfach die Farbe: Ein Hinweis auf ein Umfeld voller Fehlausschläge
  • Der Chart fühlt sich überladen an: Zu viele Systeme laufen: schalten Sie 3 bis 4 ab und bleiben Sie beim Kern
  • Der Wirtschaftskalender zeigt große Termine: Rechnen Sie damit, dass die Nachrichten die Muster übergehen

Merke: Der Mehrsystem-Ansatz von OmniDeck ist am stärksten, wenn die Systeme einander bestätigen. Wenn Systeme deutlich widersprechen, ist dieser Widerspruch ein Zeichen, beiseitezutreten, und nicht, sich auszusuchen, welchem System man glaubt. Drei oder mehr Systeme, die denselben Zustand beschreiben, sind die größte Übereinstimmung, die das Deck zeigen kann.


❓ Häufige Fragen

F: Soll ich alle 10 Systeme einschalten?

A: Zu empfehlen ist der Anfang mit 3 bis 4 Systemen, damit Sie jedes richtig kennenlernen. Weitere lassen sich nach und nach dazunehmen, je nach eigener Vorgehensweise.

F: Wird mein Chart dadurch langsamer?

A: Nein. OmniDeck ist so gebaut, dass alle Systeme sparsam rechnen. Selbst mit allen 10 ist der Einfluss auf die Geschwindigkeit gering.

F: Kann ich jedes System einzeln einstellen?

A: Ja. Jedes System hat eigene Einstellungen. Farben, Empfindlichkeit und Darstellung lassen sich anpassen.

F: Welche Zeitrahmen gehen?

A: Alle Zeiteinheiten werden unterstützt. Wie brauchbar ein System ist, hängt von der Zeiteinheit ab (der Exhaustion Counter etwa läuft überall, verhält sich aber unterschiedlich).

F: Wie greifen die Systeme ineinander?

A: Die Schicht der Meta Tools hält die Systeme davon ab, einander zu überzeichnen, und stimmt ihre Alarme ab. Sie bringt sie nicht zur Einigkeit. Systeme, die auf verschiedener Logik beruhen, lesen denselben Chart verschieden, und diese Uneinigkeit ist selbst der Rede wert. Siehe Fehler 2 weiter unten.

F: Kann ich auch nur ein System nehmen?

A: Ja. Jedes System lässt sich für sich allein nutzen. Die Deckung mehrerer Systeme gibt zusätzlichen Zusammenhang.

F: Worin unterscheiden sich SuperTrend und Regime Box?

A: SuperTrend folgt dem Trend nach dem ATR. Die Regime Box wertet das Regime über mehrere Faktoren aus. Beide geben eine Richtung, gehen aber verschieden vor.

F: Werden die Zonen neu gezeichnet?

A: Nein. Die Angebots- und Nachfragezonen werden einmal gezeichnet, sobald die Bedingungen erfüllt sind, und ändern sich danach nicht mehr.

F: Warum öffnen sich die Einstellungen, wenn ich auf eine S/D-Zone doppelklicke?

A: Ein Doppelklick auf einen S/D-Kasten öffnet die Einstellungen des Indikators: so verhält sich TradingView bei allen Objekten, die ein Indikator zeichnet. Das ist kein Fehler.

F: Kann ich die Signale exportieren?

A: Die Alarme melden Signale und arbeiten mit dem Alarmsystem von TradingView und mit Webhooks zusammen.

F: Arbeitet es mit den anderen Indikatoren von Signal Pilot zusammen?

A: Ja. Es ist auf die Zusammenarbeit mit der ganzen Suite ausgelegt. Es lässt sich neben den anderen Indikatoren der Suite lesen, darunter Pentarch und Janus Atlas.

F: Was ist die Deckungstafel?

A: Eine Anzeige auf einen Blick, wie viel Gewicht hinter einer Richtung steht. Neun Systeme tragen ein Gewicht, und eine Seite kann 11,0 erreichen, sodass Liquidity Sweeps mit 2,0 das Vierfache dessen zählt, was die Regime Box mit 0,5 beiträgt. Verfügbar im Modus Badge (kompakt) oder Table (ausführlich).

F: Was sind die 16 RCS-Formationen?

A: Klassische Umkehrformationen der Kerzen, selbsttätig erkannt. Bullisch (8): Hammer, Inverted Hammer, Bull Engulfing, Rising Three Methods, Three White Soldiers, Morning Star, Bull Harami, Tweezer Bottom. Bärisch (8): Hanging Man, Shooting Star, Bear Engulfing, Falling Three Methods, Three Black Crows, Evening Star, Bear Harami, Tweezer Top. Jede Formation hat ihren eigenen Alarm.

F: Was legt den Muster-Rückblick fest?

A: Der Muster-Rückblick kommt aus dem Chart-Zeitfenster, nicht aus einer Einstellung. Er liegt bei 50 Kerzen ab 5 Minuten abwärts, 40 bei 15 Minuten, 30 bei 1 Stunde, 40 bei 4 Stunden, 30 im Tageschart und 20 darüber.

F: Wie viele Alarme hat OmniDeck?

A: Insgesamt 38 Alarme über alle Systeme, darunter je ein eigener für jede der 16 RCS-Formationen, RCS_ANY_BULL (irgendeine bullische Formation), RCS_ANY_BEAR (irgendeine bärische), die Kreuzungsalarme des BMSB, die Wechselalarme des Regimes und die Schwellenalarme der Deckungsnote.


📋 Kurzübersicht

Die Systeme auf einen Blick

System Bild Bullisches Signal Bärisches Signal
Exhaustion Counter Zahlen Grüne 9 Rote 9
Squeeze Punkte und Pfeile Rote Punkte → türkises ▲ Rote Punkte → rotes ▼
Liquidity Sweeps Zeichen 💧 Wassertropfen 🩸 Blutstropfen
EMA Trio Linien Über allen EMA, GC Unter allen EMA, DC
SuperTrend Band Grünes Band Rotes Band
BMSB Spanne Berührung und Abpraller Bruch nach unten
Regime Box Hintergrund Grün Rot
S/D Zones Kästen An einer Nachfragezone An einer Angebotszone
Formationen Etiketten HAM, BUE und so fort SS, BEE und so fort
Vorgehensweise Beispielhafte Systeme (4 bis 5 insgesamt, als Anregung)
Über mehrere Tage EC + EMA + Regime + Zonen + Formationen
Innerhalb des Handelstags Squeeze + SuperTrend + BMSB + Regime + Sweeps
Scalping EC + Squeeze + Regime + Sweeps + Formationen
Trend Following EMA + SuperTrend + BMSB + Regime
Mean Reversion EC + Zonen + Regime + Formationen

Die Stufen der Deckung

Geringe Deckung: Note 1-4: die Systeme widersprechen einander
Mittlere Deckung: Note 5-7: sie passen leidlich zusammen, achten Sie auf den Zusammenhang
Hohe Deckung: Wert ab 6,0, die Schwelle für den Alarm

Das ist der gewichtete Wert, den das Konfluenz-Feld ausgibt, keine Zählung von Systemen. Ein Liquiditätsabgriff allein trägt 2,0 der 11 Punkte, die eine Seite erreichen kann, das Regime-Feld dagegen 0,5. Mehr Gewicht hinter einer Richtung ist keine Zusicherung eines Ergebnisses.


📞 Unterstützung

Fachliche Fragen: support@signalpilot.io

📚 Zum Weiterlesen

Vertiefen Sie das mit diesen Beiträgen aus dem Blog von Signal Pilot:


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Siehe auch

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Hinweis: Dieser Indikator führt mehrere Systeme der technischen Betrachtung zusammen. Alle Signale sind Mustererkennung an vergangenen Daten nach verschiedenen Verfahren (Erschöpfungszählung, Schwankungsbreite, gleitende Durchschnitte, Volumenzonen, Kerzenformationen). Deutung, Anwendung und Ausgang sind von Person zu Person verschieden. Vergangene Muster sind keine Zusicherung künftiger Ergebnisse. Dies ist keine Anlageberatung.


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