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Signal Pilot

Janus Atlas - Automatische Level über mehrere Zeitrahmen

Ein System, das Kursniveaus sichtbar macht. Es zeigt über 60 Arten von Niveaus aus Zeiteinheiten, Sitzungen, Volumenanalyse und Marktstruktur.

👋

Neu in der technischen Analyse? Fangen Sie hier an

Auf gut Deutsch: Kursniveaus sind so etwas wie Merkzeichen im Kopf der Beteiligten, an denen der Kurs gern abprallt oder stockt. Denken Sie an „unsichtbare Wände“ auf Ihrem Chart, an denen Kauf- oder Verkaufsdruck einsetzt.

Keine Panik wegen der „60+ Arten von Niveaus“! Sie brauchen die 60+ Niveaus ganz sicher nicht alle. Alle gleichzeitig anzuzeigen würde Ihren Chart völlig unlesbar machen.

⚠️ WICHTIG: Fangen Sie mit 5 Niveaus an. Wirklich, nur 5. Mehr können Sie später dazunehmen, wenn Sie merken, was Ihnen fehlt.

Der Anfang für Einsteiger (schalten Sie nur diese 5 ein):

  1. Tageshoch und Tagestief: der höchste und der tiefste Kurs des heutigen Tages bis jetzt, beschriftet mit dH und dL (die von gestern sind ein eigenes Paar, pdH und pdL)
  2. Wochenhoch/Wochentief: die Extreme dieser Woche bis jetzt, beschriftet mit wH und wL (die der Vorwoche sind pwH und pwL)
  3. VWAP: der „faire Kurs“ für heute, gerechnet auf dem tatsächlichen Volumen
  4. POC: Point of Control = dort, wo heute am MEISTEN gehandelt wurde
  5. Marktstruktur: die jüngsten Wendepunkte nach oben und unten (zeigen den Aufbau der Bewegung)

Alles andere lassen Sie aus, bis Ihnen diese 5 Grundlagen vertraut sind.

BTCUSDT.P Tageschart von Anfang August bis Mitte September mit fünf gestrichelten Levels, am rechten Rand beschriftet: mVAH, wH, dH, eine kombinierte Beschriftung aus dPOC, dVAH und dVAL sowie eine kombinierte Beschriftung aus dL, wL und mVAL.
Die Ausgangskonfiguration. Fünf Level-Familien, jede Linie am rechten Rand beschriftet, damit jede Markierung im Chart einen Namen hat.

Was Sie im Chart sehen:

  • Waagerechte Linien an wichtigen Kursniveaus
  • Etiketten die sagen, wofür jede Linie steht (etwa „dH“ = Tageshoch)
  • Reaktionen des Kurses wenn der Markt diese Niveaus berührt (abprallen, durchbrechen oder stocken)
🎓 Was heißt „Unterstützung“ und „Widerstand“?

Support = ein Kursniveau, an dem Kaufdruck einzusetzen pflegt (der Kurs „prallt“ hier nach oben ab)

Denken Sie an einen Boden: der Kurs fällt, trifft auf den Boden und springt zurück nach oben.

Widerstand = ein Kursniveau, an dem Verkaufsdruck einzusetzen pflegt (der Kurs „prallt“ hier nach unten ab)

Denken Sie an eine Decke: der Kurs steigt, stößt an die Decke und fällt zurück.

Warum wirken diese Niveaus? Weil die Beteiligten sich merken, wo der Kurs schon einmal gedreht hat. Nähert er sich diesen Stellen wieder, sammeln sich dort Orders, und die Erwartung erfüllt sich selbst.

Der springende Punkt: Aus Unterstützung kann Widerstand werden und umgekehrt, sobald das Niveau gebrochen ist. Bricht der Kurs durch einen Boden, wird dieser Boden später oft zur Decke.

🎓 Die 5 Niveaus für Einsteiger verstehen

📍 VWAP (der volumengewichtete Durchschnittskurs)

Auf gut Deutsch: der „faire Kurs“ für heute, gerechnet auf dem tatsächlich gehandelten Volumen. Steht der Kurs über dem VWAP, haben die Käufer die Hand; steht er darunter, die Verkäufer.

📍 POC (Point of Control)

Auf gut Deutsch: der Kurs, zu dem heute die MEISTEN Stücke gehandelt wurden. Der Kurs kehrt oft zu diesem „magnetischen“ Niveau zurück.

📍 Tages- und Wochenhoch/-tief

Auf gut Deutsch: der höchste und der tiefste Kurs des Tages und der Woche bis jetzt. Die Beteiligten merken sich, wo der Kurs gedreht hat, und dort sammeln sich Orders. Die Extreme des Vortags und der Vorwoche sind eigene Niveaus, pdH/pdL und pwH/pwL.

📍 Marktstruktur (Wendepunkte nach oben und unten)

Auf gut Deutsch: die jüngsten Gipfel und Täler. Bricht der Kurs über ein jüngstes Hoch, ist das bullisch. Bricht er unter ein jüngstes Tief, ist das bärisch.

Fangen Sie mit diesen 5 Niveaus an. Nehmen Sie nach und nach dazu, was Ihnen fehlt.

🎓 Vertiefen Sie das mit unseren kostenlosen Lektionen: Lektion: Janus Atlas für Fortgeschrittene

🎯 Was es tut Für den Einstieg geeignet

📊

Über 60 Arten von Niveaus auf einen Blick

Janus Atlas ordnet die über 60 Arten von Niveaus in zehn Hauptgruppen:

Kategorie Was dazugehört
📈 Die klassischen NiveausOpen, High, Low und Mid für Montag, Tag, Woche, Monat, Quartal und Jahr, dazu die jeweils vorige Periode
📊 Die VWAP-FamilieVWAP auf Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresbasis, dazu die der Vorperioden
📦 Das VolumenprofilPOC, VAH und VAL auf Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahresbasis
🌐 SitzungenOpen, High, Low und Mid für die asiatische, die europäische und die nordamerikanische Session, dazu zwei eigene Fenster
🏗️ Die MarktstrukturBOS, CHoCH und die Wendepunkte nach oben und unten
⏱️ Die EröffnungsspanneorH, orL, orMid, über ein Fenster von 5, 15, 30 oder 60 Minuten
📊 KurslückenOberkante und Unterkante der Lücke (verschwinden von selbst, wenn sie geschlossen ist)
🕐 KillzonesAsian, London Open, NY Open, London Cls und NY PM (Hintergrund-Schattierung)
📐 Fibonacci-Niveaus8 Fibonacci-Niveaus (6 Rücksetzer und 2 Ausdehnungen) aus 20 möglichen Ankern, in 2 voneinander unabhängigen Sätzen
⚓ Anchored VWAP4 selbst erkannte Wendepunkte und 4 Plätze für eigene Anker, also 8 AVWAP-Linien gleichzeitig

Dazu: Confluence-Zonen-Erkennung, Distance Table, 58 konfigurierbare Alarme

Zeitrahmen: Läuft auf allen Zeiteinheiten. Linien und Beschriftungen zeigen Lage und Namen der Niveaus im Chart.

Derselbe BTCUSDT.P Tageschart mit fünf gestrichelten Levels und ihren Beschriftungen am rechten Rand.
Fünf Level-Familien aktiviert.
Ein BTCUSDT.P Tageschart über sechs Monate mit allen Level-Familien: Dutzende gestrichelte Linien, Sitzungsschattierungen, Struktur-Beschriftungen, verankerte VWAP-Linien und die Distanztabelle unten rechts.
Und mit allen zusammen. Nichts davon ist falsch; es ist schlicht mehr, als ein Chart tragen kann, und genau deshalb lässt sich jede Familie einzeln zuschalten.

⚙️ Einstellungen

Aufbau des Einstellungsfelds (18 Gruppen)

Das Einstellungsfeld ist in 18 Gruppen gegliedert, in dieser Reihenfolge:

#GruppeWas darin steckt
1ControlsHauptschalter je Funktion, mit den Alarm-Angaben jeweils im Tooltip
2AppearanceZeitzone, Farben, Linienstile, Größe und Stil der Beschriftungen, Zusammenfassen von Beschriftungen
3HTF LevelsSchalter für O/H/L/Mid von Montag, Tag, Woche, Monat, Quartal und Jahr
4Session LevelsFenster und Niveaus der asiatischen, europäischen und nordamerikanischen Sitzung
5Custom SessionsZwei selbst benannte Sitzungsfenster mit eigenen Zeiten und Niveaus
6Opening RangeOR-Sitzung, Dauer sowie die Schalter für High, Low und Mid
7KillzonesFünf hinterlegte Zeitfenster mit editierbaren Zeiten und Farben
8Gap LevelsTages- und Wochenendlücken, Mindestgröße der Lücke, Markierung des Schließens
9VWAP LevelsVWAP von Tag bis Jahr, VWAP der Vorperiode, Bänder der Standardabweichung
10Volume ProfilePOC, VAH und VAL je Periode, Anzahl der nackten POC, Auflösung des Profils
11Previous PeriodsSchalter für O/H/L/Mid von PD, PMo, PW, PM, PQ und PY
12Fibonacci LevelsZwei unabhängige Sätze, jeder mit eigenem Anker und eigenen Niveaus
13Confluence ZonesOb die Stärke an der Beschriftung steht, wenn Niveaus zusammenfallen
14Market StructureEmpfindlichkeit der Pivots, Größe und Versatz der Swing- und Bruchbeschriftungen, Verbindungslinien
15Fair Value GapsBullische und bärische Lücken, Höchstzahl, Regel für das Schließen, Verlängerung
16Distance TablePosition, Anordnung, Größe, Anzahl der Niveaus, Einheiten, Spalten für Stärke und Konfluenz
17CME GapsErkennung des Symbols, Darstellungsart, Höchstzahl der Lücken, Farbe und Transparenz
18Anchored VWAPPivot-Rückblick, Linien je Seite, Ankermarkierungen und vier Slots für manuelle Anker

Die Einstellungen im Einzelnen

Einstellung Optionen Voreinstellung
Level Visibility Jede der über 60 Arten lässt sich einzeln ein- und ausschalten Ein Grundsatz eingeschaltet
Line Style Solid, Dashed, Dotted Varies by type
Label Display Ein/aus für jede Niveauart Ein
Label Style Box / Text Only Box
Line Width 1-5 1
Line Dim % 0-50, step 5 15
Extend Lines Right On / Off Aus
Label Size Tiny, Small, Normal, Large Small

Line Dim %: Dimmt die Level-Linien gegenüber den Labels. 0 = gleiche Helligkeit wie die Labels, 15 ist der Standard, ab 30 wird es dezent. Nützlich, um das Bild zu beruhigen und die Labels trotzdem deutlich zu lassen.

Extend Lines Right: AN = die Linien laufen über das ganze Chart. AUS, der Standard, lässt jede Linie an ihrem Label enden. Fibonacci hat einen eigenen Schalter Extend Lines Right, ebenfalls standardmäßig aus.

Die Beschriftungsart

Legt fest, wie die Beschriftungen der Niveaus im Chart aussehen:

MöglichkeitBeschreibung
Kasten (voreingestellt)Eine Beschriftung in Pfeilform mit farbigem Hintergrund
Text OnlySchlichter Text ohne Kasten und ohne Pfeil

Zu finden unter: Settings → Appearance → Label Style

Farben und Linien im Auslieferungszustand

Grau als Voreinstellung

Jede Farbe eines Niveaus beginnt grau, damit ein frischer Chart lesbar bleibt:

  • HTF Levels, Sitzungen, eigene Sitzungen
  • Eröffnungsspanne, Lücken, VWAP und die Bänder
  • POC, VAH, VAL und nPOC
  • Previous Periods, Fibonacci und die Bündelzone

Die Ausnahmen, bei denen die Farbe etwas bedeutet:

  • Die Marktstruktur (blau und rot für Hochs und Tiefs, grün und rot für bullisch und bärisch)
  • Die FVG (grün für Nachfrage, rot für Angebot)
  • Die Killzones (eigene Farben für den Hintergrund)

Die Stufen der Durchsichtigkeit:

StufeDurchsichtigkeitWofür
Erste Stufe40 %POC, nPOC, VWAP, Eröffnungsspanne und Lücken
Zweite Stufe55 %HTF, Sitzungen, Vorperioden, VAH/VAL und Fibonacci
Hintergrund75 %Die VWAP-Bänder, die Bündelzone und erledigte FVG

Die Linienarten:

  • Es gibt zwölf Felder für den Linienstil, eines je Level-Familie
  • Neun beginnen mit Dashed. Die drei, die mit Dotted beginnen, sind der Gap-Stil und die beiden Fibonacci-Sätze
  • Alle zwölf bieten Solid, Dashed und Dotted

Welche Schalter von Anfang an an sind

EinstellungZu BeginnAnmerkung
Tageshoch/-tiefONGehört zur Gruppe HTF
Wochenhoch/-tiefONGehört zur Gruppe HTF
MarktstrukturONKompakte Beschriftungen HH/HL/LH/LL
Session LevelsAUSSchalten Sie die Gruppe ein, dann kommen die Hochs und Tiefs der Sitzungen in Asien, Europa und Nordamerika mit
Label Combine %0,15 %Wie nah zwei Beschriftungen stehen müssen, ehe sie zu einer verschmelzen

Eine frische Installation zeigt Ihnen also:

  • Vier Kurslinien: Tageshoch und Tagestief, Wochenhoch und Wochentief
  • Die Beschriftungen der Marktstruktur an den Wendepunkten
  • Sonst nichts, bis Sie etwas einschalten

Drei Dinge, die man kennen sollte

  • Die Distance Table: Von Grund auf neu, mit getrennten Abschnitten ▲ WIDERSTAND und ▼ UNTERSTÜTZUNG. Die Spalten heißen Niveau, Abstand, Stärke und +. Die Sterne zeigen die gesamte Bündelung, eingeschaltete und verborgene Niveaus zusammen. Die Spalte + nennt die verborgenen Niveaus, die zur Bündelung beitrügen, wenn Sie sie einschalteten.
  • Verborgene Bündelung aufspüren: Prüft 60+ Markentypen (HTF, Sitzungen, VWAP, Fib, Previous Periods und weitere) und zeigt die tatsächliche Stärke einer Zone, bevor Sie Funktionen einschalten.
  • Zusammengefasste Beschriftungen: Wenn mehrere Niveaus beim selben Kurs liegen, erscheinen sie als eine einzige Beschriftung (etwa dH · wH · pdH (×3)), die genau nennt, welche Systeme sich einig sind.
  • Die Marktstruktur: Der erste Wendepunkt wird still als Bezugspunkt geführt. Die Beschriftungen HH/HL/LH/LL erscheinen erst ab dem zweiten Wendepunkt, wenn es einen gültigen früheren zum Vergleich gibt.

Verhalten, das man anders erwarten könnte

  • Die Montagsniveaus bleiben die ganze Woche sichtbar: Die Distance Table zeigt die Niveaus des Wochenanfangs die ganze Woche über, nicht nur montags
  • Beschriftungen im Textstil überlappen nicht: Im Textstil bleiben eng beieinanderliegende Beschriftungen getrennt; der Abstand wird gewahrt
  • Die Beschriftung der Marktstruktur: Keine irreführenden HH/LL am ersten Wendepunkt; Beschriftungen erscheinen nur, wenn es etwas zu vergleichen gibt

Wie die Beschriftungen geschrieben sind

  • Die Farben der Distance Table: Rot = Widerstände (über dem Kurs), grün = Unterstützungen (unter dem Kurs), gelb = starke Bündelung ab ★★★, orange = die verborgenen Niveaus in der Spalte +
  • Das Trennzeichen der Beschriftung: Der Trennpunkt wurde geändert von • zu · (dem leichteren Mittelpunkt), für ein ruhigeres Bild
  • Die Schreibweise vor dem Kurs: Vor dem Kurs steht nun ein Doppelpunkt, zum Beispiel: dH · wH : 91779.7
  • Die Schreibweise der Bündelzahl: Es erscheint jetzt (×2), (×3), (×4) als Hinweis darauf, wie viele Systeme sich einig sind
  • Kürzere Namen der Killzones: Der Zusatz „KZ“ ist aus den Beschriftungen der Killzones verschwunden, damit sie kürzer sind

Die Kurzhinweise an den Schaltern (Alarminfo)

Jeder Funktionsschalter im Abschnitt Controls hat einen Kurzhinweis, der die verfügbaren Alarme nennt. Fahren Sie mit der Maus über einen Schalter, um seine Alarminfo zu lesen:

SchalterKurzhinweis (Alarminfo)
HTF Levels„Alerts: Individual for D/W (dO, dH, dL, wO, wH, wL, moO, moH, moL). Grouped for M/Q/Y.“
Session Levels„Alerts: Grouped as 'Sessions (Asia/Euro/NY O/H/L)' - covers all 9 session levels.“
Eigene Sitzungen„Alerts: Grouped as 'Custom Sessions (CS1/CS2 H/L)'.“
Opening Range„Alerts: Individual (orH, orL).“
Gap Levels„Alerts: Individual (gapH, gapL, Gap Filled).“
VWAP-Marken„Alerts: Individual for D/W (dVWAP, wVWAP, pdVWAP). Grouped for M/Q/Y and prev periods.“
Volume Profile„Alerts: Individual for D/W (dPOC, dVAH, dVAL, wPOC, wVAH, wVAL). Grouped for M/Q/Y.“
Previous Periods„Alerts: Individual for PD (pdO, pdH, pdL) and PMo (pmoO, pmoH, pmoL, pmoMid). Grouped for PW/PM/PQ/PY.“
Fibonacci Levels„Alerts: Grouped as 'Fib Level Touched' - fires when any enabled fib is touched.“
Confluence Zones„Alerts: 'Confluence Zone' - fires when multiple levels cluster together.“
Marktstruktur„Alerts: Individual (CHoCH 🟢/🔴, BOS 🟢/🔴).“
Fair Value Gaps„Alerts: Individual (FVG 🟢 Bullish, FVG 🔴 Bearish).“
Der Einstellungsdialog von Janus Atlas auf dem Reiter Inputs, mit Kästchen für HTF Levels, Session Levels, Custom Sessions, Opening Range, Killzones, Gap Levels, VWAP Levels, Volume Profile, Previous Periods, Fibonacci Levels, Confluence Zones, Market Structure, Fair Value Gaps, Distance Table und CME Gaps.
Jede Markenfamilie hat ihr eigenes Kästchen. Die Reihenfolge im Dialog ist die Zeichenreihenfolge, sodass beim Abschalten genau die Linien verschwinden, die Sie erwartet haben.

✅ Wissenscheck

Frage: Wie viele verschiedene Arten von Niveaus zeigt Janus Atlas?


📊 Ein Rechenbeispiel: ein Bündel lesen

(Eine Veranschaulichung mit runden Zahlen, kein Bericht über eine wirkliche Börsensitzung. Nur zu Lehrzwecken. Keine Anlageberatung.)

Was der Chart Kerze für Kerze zeigt:

Bar Preis Welche Niveaus dort liegen Was es bedeutet
1 4.250 Wochentief, POC und Monats-VWAP liegen alle innerhalb von 0,2 % Drei Systeme nennen denselben Kurs
2 4.290 Der Kurs hat das Bündel nach oben verlassen 40 Punkte von der Zone entfernt
3 4.350 Frei von allen drei Niveaus 60 weitere, also 100 seit Kerze 1

Die Rechnung: von 4.250 auf 4.290 sind 40 Punkte, und von 4.290 auf 4.350 sind es 60 weitere, also 100 seit der Stelle, an der das Bündel lag. Im Chart trügen die drei Niveaus eine einzige zusammengefasste Beschriftung, wL · POC · mVWAP (×3), weil sie innerhalb der eingestellten Nähe von 0,5 % liegen.

Was das Beispiel zeigt und was nicht: es zeigt, wie ein Bündel aussieht und wie es beschriftet wird. Es zeigt nicht, dass Bündel halten. Dieselben drei Niveaus hätten auf der nächsten Kerze glatt durchschnitten werden können, und die Beschriftung hätte vorher genauso ausgesehen.

Merke: Niveaus halten nicht immer; sie sind Zonen, an denen etwas passieren kann, keine Zusagen. Warten Sie auf die Bestätigung durch den Kurs (eine Umkehrkerze, einen Volumensprung oder einen Wechsel im Momentum), ehe Sie annehmen, ein Niveau werde stützen oder bremsen. Manche Berührungen führen zum Abprallen, andere zum Ausbruch. Den Unterschied macht meist die Bestätigung durch andere Indikatoren.


📍 Die Niveaus im Einzelnen Mittelstufe

📅 Niveaus nach Zeiteinheit (Tag/Woche/Monat/Quartal/Jahr)

Was angezeigt wird: Linien mit den Beschriftungen dH, dL, wH, wL, mH, mL, QH, QL, YH und YL (dazu Eröffnungen, Schlusskurse und Mitten)

MarkeDefinition
Tageshoch und TagestiefDie Extreme der heutigen Kursspanne
Wochenhoch/WochentiefDie Extreme der Kursspanne dieser Woche
Monatshoch/-tiefDie Extreme der Kursspanne dieses Monats
Quartalshoch/-tiefKursspanne des laufenden Quartals
Jahreshoch/-tiefKursspanne des laufenden Jahres
EröffnungenEröffnungskurse der Perioden
MittelpunkteBerechnete Mitte der Periodenspanne

Merkmale:

  • An diesen Niveaus treten Kursreaktionen auf
  • Je länger die Periode, desto mehr Marktteilnehmer haben das Niveau eingezeichnet und desto länger bleibt es relevant
  • Das ist das Argument dafür, die Woche höher zu gewichten als den Tag und Quartal und Jahr höher als beide: das Publikum, keine Magie
  • Ansammlungen mehrerer Niveaus kennzeichnen Zonen von Interesse

Beispiel: Bitcoin fällt auf das Wochentief bei 65.000 $ → Abprallreaktion beobachtet (Merkmale einer Unterstützung).


🕐 Sitzungsniveaus (Asien/Europa/Nordamerika)

Was angezeigt wird: Linien mit den Bezeichnungen AH, AL (Asien), EH, EL (Europa), NAH, NAL (Nordamerika)

SessionDefinition
Asien-SessionSpanne der Handelszeiten in Tokio
Europäische SitzungSpanne der Handelszeiten in London
Nordamerikanische SitzungSpanne der Handelszeiten in New York

Jede Sitzung zeigt: Hoch, Tief, Eröffnung, Schluss

Merkmale:

  • Sitzungshochs und -tiefs werden häufig in den darauffolgenden Sitzungen getestet
  • Asiatische Tiefs werden häufig zur Eröffnung in London abgeräumt
  • Nordamerikanische Hochs wirken als Widerstandsniveaus
  • Brüche von Sitzungsniveaus deuten auf Liquiditätsmerkmale hin

Beispiel: Der Kurs schießt über das asiatische Hoch bei 66.500 $ und dreht sofort → Muster eines Sweeps des Sitzungshochs (Merkmale eines Liquiditätsgriffs).


💰 VWAP-Linien (der volumengewichtete Durchschnittskurs)

Was angezeigt wird:

  • Linien mit den Bezeichnungen: dVWAP (täglich), wVWAP (wöchentlich), mVWAP (monatlich), qVWAP (quartalsweise), yVWAP (jährlich)
  • Zeigt außerdem den VWAP der vorherigen Periode: pdVWAP, pwVWAP, pmVWAP, pqVWAP, pyVWAP

Definition des Niveaus:

  • VWAP = volumengewichteter Durchschnittskurs
  • Stellt den „wahren Durchschnitt“ dar, bei dem das meiste Volumen gehandelt wurde
  • Berechnet als kumuliertes (Volumen × Kurs) / kumuliertes Volumen

Merkmale:

  • Kurs über dem VWAP = bullische Positionierung
  • Kurs unter dem VWAP = bärische Positionierung
  • Der Kurs kehrt zum VWAP zurück (Magnetwirkung beobachtet)
  • Professionelles Referenzniveau

Beispiel: Der Kurs schießt auf 68.000 $, der VWAP liegt bei 66.000 $ → Rücklauf auf das VWAP-Niveau beobachtet.


📊 Die Standardabweichungsbänder um den VWAP

Was angezeigt wird:

  • Zusätzliche Linien über und unter jedem VWAP, die Abweichungsbänder von ±1σ und ±2σ zeigen
  • Bezeichnungen: d+1σ, d-1σ, d+2σ, d-2σ (und ebenso für w/m/q)

Definition des Niveaus:

  • Standardabweichungsbänder um den VWAP, die zeigen, wie weit sich der Kurs vom volumengewichteten Durchschnitt entfernt hat
  • ±1σ würde rund 68 % der Abweichungen umfassen und ±2σ rund 95 %, wenn sie normalverteilt wären
  • Reale Kurse haben dickere Ränder, daher landen mehr Berührungen außerhalb der Bänder, als diese Zahlen vermuten lassen

Konfiguration:

EinstellungBeschreibung
Daily VWAP + BandsBänder für den täglichen VWAP ein- und ausschalten
Weekly VWAP + BandsBänder für den wöchentlichen VWAP ein- und ausschalten
Monthly VWAP + BandsBänder für den monatlichen VWAP ein- und ausschalten
Quarterly VWAP + BandsBänder für den quartalsweisen VWAP ein- und ausschalten
Yearly VWAP + BandsBänder für den jährlichen VWAP (yVWAP) ein- und ausschalten
Show Previous PeriodVWAPs der vorherigen Periode ein- und ausschalten (pyVWAP usw.)
Show ±1σBänder der ersten Standardabweichung aktivieren
Show ±2σBänder der zweiten Standardabweichung aktivieren
Band ColorEigene Farbauswahl getrennt von der Haupt-VWAP-Linie

Merkmale:

BedingungDeutung
Kurs bei +2σDeutlich über den volumengewichteten Durchschnitt der Periode gestreckt
Kurs bei -2σDeutlich darunter gestreckt
Engere BänderUmfeld geringer Volatilität
Weitere BänderUmfeld hoher Volatilität

Deutung:

  • Kurs an den oberen Bändern (+1σ/+2σ) = über den Mittelwert hinaus gestreckt
  • Kurs an den unteren Bändern (-1σ/-2σ) = unter den Mittelwert gestreckt, Abpraller wahrscheinlich
  • Rückkehr des Kurses zum VWAP = „fairer Wert“ / Ziel der Rückkehr zum Mittelwert

Bezeichnungen:

KürzelBedeutung
d+1σTäglicher VWAP + 1 Standardabweichung (oben)
d-1σTäglicher VWAP - 1 Standardabweichung (unten)
d+2σTäglicher VWAP + 2 Standardabweichungen (oben)
d-2σTäglicher VWAP - 2 Standardabweichungen (unten)

Dasselbe Muster für wöchentlich (w), monatlich (m), quartalsweise (q), jährlich (y)

Jährlicher VWAP (yVWAP):

  • Volumengewichteter Durchschnittskurs, verankert am Kalenderjahr
  • Wichtige Referenz für die langfristige Rückkehr zum Mittelwert
  • Anwendungsfall: bedeutende Unterstützung und Widerstand für die Positionsanalyse und den Makrokontext

Beispiel: Kurs am Band des täglichen VWAP +2σ (69.500 $), während der VWAP selbst bei 67.000 $ liegt. Das ist eine Streckung von 2.500 $, zwei Standardabweichungen der bisherigen Sitzung. Es besagt, dass die Bewegung für diese Sitzung ungewöhnlich ist, nicht dass sie vorbei ist.


🎯 Das Volumenprofil (POC, VAH, VAL)

Was angezeigt wird:

MarkeBeschreibung
POC (Point of Control)Horizontale Linie beim Kurs mit dem höchsten Volumen (stärkste Magnetwirkung)
VAH (Value Area High)Obere Kante der Value Area: das Band zwischen VAL und VAH umfasst rund 70 % des Volumens der Periode
VAL (Value Area Low)Untere Kante desselben 70-%-Bandes

Verfügbare Zeitfenster:

ZeitfensterEtikettenAnwendungsfall
TagdPOC, dVAH, dVALIntraday-Analyse, Intraday-Niveaus
WochewPOC, wVAH, wVALMehrtägige Analyse, Swing-Niveaus
MonatlichmPOC, mVAH, mVALPositionsanalyse, monatlicher Kontext
QuartalsweiseqPOC, qVAH, qVALReferenz für die längerfristige Positionsanalyse
JährlichyPOC, yVAH, yVALBedeutende Unterstützung und Widerstand für die Makroanalyse

Merkmale:

  • Der POC wirkt als starker Magnet (wiederholte Rückkehr des Kurses beobachtet)
  • Über der VAH = über den fairen Wert hinaus gestreckt
  • Unter der VAL = unter den fairen Wert gestreckt
  • Die Value Area enthält die Zone des „fairen Werts“

Volumenprofil für Quartal & Jahr: Zeigt, wo über längere Zeiträume der Großteil des Volumens zustande kam. Wichtige Referenz für die Positionsanalyse und den Makrokontext.

Beispiel: Kurs bei 69.000 $, POC bei 67.000 $ → Rücklauf auf den POC beobachtet (Magnetwirkung).


🧲 Der unberührte POC (nPOC)

Was angezeigt wird: Linien, deren Bezeichnung diesem Muster folgt: dnPOC1, dnPOC2, wnPOC1

Was es ist: POC-Niveaus vorheriger Sitzungen, die der Kurs noch nicht berührt hat. Sie wirken als „Magnete“, weil Bereiche mit hohem Volumen den Kurs tendenziell zurückziehen.

Einstellungen:

EingabeVoreinstellungBeschreibung
Daily nPOCAusBisher nicht berührte POCs vorheriger Tage anzeigen
Anzahl5Anzahl der zu verfolgenden täglichen nPOCs (1-10)
Weekly nPOCAusBisher nicht berührte POCs vorheriger Wochen anzeigen
Anzahl3Anzahl der zu verfolgenden wöchentlichen nPOCs (1-5)
nPOC ColorGrauFarbe der nPOC-Linien

So funktioniert es:

  1. Beginnt ein neuer Tag oder eine neue Woche, wird der POC der vorherigen Sitzung gespeichert
  2. Jeder gespeicherte POC wird auf Kursberührungen überwacht
  3. Durchsticht der Kurs das Niveau mit einem Docht, gilt der nPOC als „gefüllt“ und wird entfernt
  4. Die verbleibenden nPOCs werden weiterhin angezeigt, bis sie berührt werden

Bezeichnungen: dnPOC1, dnPOC2 usw. (der jüngste = 1, der älteste = höchste Zahl)

Warum das wichtig ist:

  • Nackte POCs sind ungefüllte Magnete – der Kurs neigt dazu, zu ihnen zurückzukehren
  • Mehrere nPOCs auf ähnlichen Niveaus = stärkere Anziehungszone
  • Füllt der Kurs einen nPOC, dreht er häufig oder konsolidiert

Anwendungsfall: Beobachten Sie ungefüllte nPOCs als mögliche Kursziele oder nutzen Sie sie als Unterstützungs- und Widerstandszonen.

Beispiel: Der gestrige POC bei 67.500 $ wurde heute nicht berührt → erscheint als dnPOC1 → Der Kurs strebt häufig zurück, um ihn zu füllen.


📈 Marktstruktur (Swing-Punkte & Brüche)

Was angezeigt wird:

  • Bezeichnungen an den Swing-Punkten: HH (Higher High), HL (Higher Low), LH (Lower High), LL (Lower Low)
  • Bezeichnungen für Brüche: BOS (Break of Structure), CHoCH (Change of Character)
KürzelDefinition
HH/HLSwing-Muster eines Aufwärtstrends (höhere Hochs, höhere Tiefs)
LH/LLSwing-Muster eines Abwärtstrends (tiefere Hochs, tiefere Tiefs)
BOSBreak of Structure – Hinweis auf eine Fortsetzung des Trends
CHoCHChange of Character – Warnung vor einer Umkehr

So funktioniert die Swing-Erkennung:

📐 Logik der Swing-Bezeichnungen

Der erste Swing wird still als Referenzpunkt verfolgt – es erscheint keine Bezeichnung. Bezeichnungen wie HH/HL/LH/LL erscheinen erst ab dem zweiten Swing, wenn es einen gültigen vorherigen Swing zum Vergleich gibt.

Warum das zählt:

  • Der erste Swing auf dem Chart hat nichts, womit er sich vergleichen ließe – ihn „HH“ oder „LL“ zu nennen, wäre bedeutungslos
  • Bezeichnungen erscheinen erst, wenn der Indikator einen gültigen Vergleich anstellen kann (höher als das vorherige Hoch? tiefer als das vorherige Tief?)
  • Das verhindert falsche oder irreführende Bezeichnungen am Anfang Ihres Chart-Ausschnitts

Merkmale:

  • Muster HH → HL → HH = Struktur eines Aufwärtstrends
  • Muster LH → LL → LH = Struktur eines Abwärtstrends
  • BOS-Bezeichnungen deuten auf eine Fortsetzung des Trends hin
  • CHoCH-Bezeichnungen deuten auf eine mögliche Umkehr hin

Beispielmuster:

Swing 1: [stille Referenz – keine Bezeichnung]
Swing 2: HL (bestätigt höher als das Tief von Swing 1)
Swing 3: HH (bestätigt höher als das Hoch von Swing 1)
Swing 4: HL → BOS löst beim Ausbruch aus

Die Marktstruktur liefert den Trendkontext. Die individuelle Auslegung fällt unterschiedlich aus.

BTCUSDT.P im Tageschart über sechs Monate, mit den Wendemarken HL, LH und LL, einer CHoCH-Marke auf einer gestrichelten Linie an einem gebrochenen Hoch und einer BOS-Marke auf einer gestrichelten Linie an einem gebrochenen Tief.
Die Wendemarken kennzeichnen jeden gültigen Wendepunkt. CHoCH markiert den ersten Bruch gegen den Lauf und BOS den Fortsetzungsbruch, und beide werden auf der gebrochenen Marke gezeichnet, nicht auf der Kerze, die sie brach.
BTCUSDT.P Tageschart mit allen Levels am rechten Rand beschriftet, darunter pqH, pmH, dH, pmL, dnPOC1, dnPOC2, dnPOC3, qPOC, wnPOC1 sowie mehrere kombinierte Beschriftungen wie mH, qH und pwH in einer Zeile.
Jede Linie trägt ihre eigene Beschriftung. Das Präfix nennt den Zeitraum, aus dem sie stammt, das Suffix nennt ihre Art, sodass dnPOC1 als erster unberührter Point of Control des Tages zu lesen ist.

⏱️ Die Eröffnungsspanne (OR)

Was sie macht: Erfasst Hoch und Tief der ersten X Minuten einer Handelssitzung und schafft damit eine „Startrampe“ für den Tag.

Was angezeigt wird:

  • orH – Hoch der Opening Range
  • orL – Tief der Opening Range
  • orMid - Mittelpunkt der Eröffnungsspanne (optional)

Konfiguration:

EinstellungOptionenVoreinstellung
SessionRegular, ETH, CustomRegular
Dauer5, 15, 30, 60 Minuten30 Min.
Show MidpointOn/OffAus

So nutzt du es:

  • Bruch über orH → bullische Ausrichtung für den Tag
  • Bruch unter orL → bärische Ausrichtung für den Tag
  • Kurs hält sich innerhalb der Spanne → auf den Ausbruch warten
  • orMid wirkt als Intraday-Pivotpunkt

Am besten geeignet für: Intraday-Analyse, Erkennung des Musters Opening Range Breakout (ORB)

BTCUSDT.P 15-Minuten-Chart mit drei gestrichelten Levels namens orH, orMid und orL, gezogen ab der Sitzungseröffnung und nach rechts verlängert.
Die Eröffnungsspanne, gezeichnet, sobald das erste Fenster der Sitzung geschlossen hat. Der Mittelwert wird ebenfalls gezogen, und das ist das Level, das im Intraday am häufigsten als Drehpunkt dient.

🕐 Killzones

Was sie macht: Hebt wichtige Marktfenster durch farbige Hintergründe hervor. Das sind die Zeiträume, in denen die Marktteilnehmer am aktivsten sind.

Verfügbare Killzones:

KillzoneStandardzeit (ET)Beschreibung
Asian20:00-00:00Standardmäßig an. Überlappung von Tokio und Sydney
London Open02:00-05:00Standardmäßig an. Europäische Eröffnung
NY Open08:30-11:00Standardmäßig an. US-Eröffnung
London Cls10:00-12:00Standardmäßig aus. Europäischer Schluss
NY PM13:00-16:00Standardmäßig aus. US-Nachmittag

Im Chart: Halbtransparente Hintergrundfärbung während der aktiven Killzone-Zeiträume.

Deutung:

  • Killzones heben die Zeiträume mit der höchsten Marktaktivität hervor
  • Tests von Niveaus während der Fenster hoher Aktivität zeigen stärkere Reaktionen
  • Für Konfluenz mit den Sitzungsniveaus kombinieren

Hinweis: Killzones sind rein visuelle, zeitbasierte Hilfen. Sie haben keine Alarme, da es kein Kursniveau gibt, das „berührt“ werden könnte.

BTCUSDT.P 15-Minuten-Chart über zwei Tage mit vier farbig schattierten vertikalen Bändern, die Sitzungsfenster markieren.
Jedes Band ist ein Sitzungsfenster. Sie werden als Hintergrundschattierung gezeichnet und nicht als Levels, sagen also wann statt wo.

🎯 Eigene Sitzungen

Was sie macht: Definieren Sie eigene Zeitfenster mit automatischer Verfolgung von Hoch/Tief/Eröffnung/Schluss.

Was angezeigt wird:

  • cs1H/cs1L - Hoch/Tief der benutzerdefinierten Sitzung 1
  • cs2H/cs2L - Hoch/Tief der benutzerdefinierten Sitzung 2

Konfiguration je Sitzung:

  • Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren
  • Eigener Name (erscheint auf den Bezeichnungen)
  • Startzeit (Stunde:Minute)
  • Endzeit (Stunde:Minute)
  • Anpassung der Farbe

Wofür das gut ist:

  • Ihre lokalen Handelszeiten verfolgen
  • Bestimmte Marktfenster überwachen (z. B. die Eröffnung der Futures)
  • Eine eigene Verfolgung von „Power Hours“ einrichten

📊 Kurslücken

Was sie macht: Erkennt und zeigt automatisch Kurslücken zwischen den Sitzungen.

Was angezeigt wird:

  • gapH - Hoch der Lücke (Oberkante)
  • gapL - Tief der Lücke (Unterkante)

Erkennung von Lücken:

  • Tageslücken (Lücken über Nacht)
  • Wochenendlücken (Schluss am Freitag bis Eröffnung am Sonntag)
  • Verfolgung der Schließung (optionale Darstellung, wenn sich die Lücke schließt)

So nutzt du es:

  • Lücken wirken häufig als Magnete (der Kurs neigt dazu, Lücken zu schließen)
  • Ungeschlossene Lücken = mögliche künftige Ziele
  • Die Kanten der Lücke (gapH/gapL) wirken als Unterstützung und Widerstand

Zum Schließen von Lücken: Eine Lücke ist eine Kursspanne, durch die niemand gehandelt hat, was sie zu einem plausiblen Ziel macht. Wie häufig sich Lücken schließen und wie schnell, hängt vom Markt ab und davon, was die Lücke verursacht hat. Der Indikator misst das nicht, tragen Sie also keine angenommene Quote hinein.

S&P 500 E-mini Futures Stundenchart mit zwei gestrichelten Levels namens gapH und gapL sowie vertikaler Sitzungsschattierung hinter den Kerzen.
Gap-Levels auf ES1!, wo sie zählen: Ein Markt, der über Nacht schließt, lässt ungehandelte Kurse zurück. Die beiden Levels markieren die Ober- und Unterkante dieser Lücke.

📊 CME-Lücken

Was sie macht: Verfolgt Kurslücken über das Wochenende an den CME-Futures-Märkten. Die CME schließt freitags um 16:00 Uhr CT und eröffnet sonntags um 17:00 Uhr CT wieder – die Kursdifferenz erzeugt eine „Lücke“, die sich häufig schließt.

Was angezeigt wird:

  • Boxmodus: Gefärbtes Rechteck vom Tief bis zum Hoch der Lücke
  • Linienmodus: Zwei gestrichelte waagerechte Linien an den Grenzen der Lücke

Konfiguration:

EinstellungOptionenVoreinstellungBeschreibung
CME GapsOn/OffAusHauptschalter (in der Gruppe Controls)
Auto-Detect SymbolOn/OffEinOrdnet den Chart automatisch dem passenden CME-Symbol zu
Manual Symbol22 VoreinstellungenBTC1!Wird nur verwendet, wenn die automatische Erkennung AUS ist
Display StyleBox / LinesBoxGefärbte Zone oder gestrichelte Linien
Max Gaps1-502Wie viele ungeschlossene Lücken angezeigt werden
Gap ColorFarbauswahlOrangeFarbe der Lückenzone
Box Transparency0-9570Deckkraft der Boxfüllung

Zuordnung der automatischen Erkennung:

Ist die automatische Erkennung EIN, ordnet der Indikator Ihren Chart automatisch dem passenden CME-Symbol zu:

Ihr Chart enthältVerwendetes CME-Symbol
BTC, BTCUSDT, XBTCME:BTC1!
ETH, ETHUSDTCME:ETH1!
SPY, SPX, ESCME_MINI:ES1!
QQQ, NDX, NQCME_MINI:NQ1!
DIA, DJI, YMCBOT_MINI:YM1!
IWM, RUT, RTYCME_MINI:RTY1!
XAUUSD, GOLD, GC, GLDCOMEX:GC1!
XAGUSD, SILVER, SLVCOMEX:SI1!
OIL, WTI, CL, USONYMEX:CL1!
NATGAS, NG, UNGNYMEX:NG1!
EURUSD, 6ECME:6E1!
USDJPY, 6JCME:6J1!
DXY, DXICEUS:DX1!
COPPER, HGCOMEX:HG1!
CORN, ZCCBOT:ZC1!
SOYBEAN, ZSCBOT:ZS1!
WHEAT, ZWCBOT:ZW1!

Verhalten, wenn keine Entsprechung gefunden wird:

Ist die automatische Erkennung EIN und Ihr Chart-Symbol entspricht keinem CME-Produkt (z. B. TSLA, AAPL, beliebige Altcoins), werden CME-Lücken nicht angezeigt: keine Boxen, keine Linien. Das verhindert, dass auf nicht verwandten Charts irrelevante Lücken erscheinen.

Merkmale:

  • Lücken wirken häufig als Kursmagnete (neigen dazu, sich zu schließen)
  • Lücke nach oben = bullische Lücke (Sonntag eröffnete höher als der Schluss am Freitag)
  • Lücke nach unten = bärische Lücke (Sonntag eröffnete tiefer als der Schluss am Freitag)
  • Lücken werden automatisch entfernt, wenn der Kurs sie vollständig schließt
  • Funktioniert auf ALLEN Chart-Zeitfenstern (ruft intern die CME-Wochendaten ab)

So nutzt du es:

  • Ungeschlossene Lücken = mögliche künftige Kursziele
  • Die Kanten der Lücke wirken als Unterstützungs- und Widerstandszonen
  • Mehrere ungeschlossene Lücken auf ähnlichen Niveaus = stärkere Magnetwirkung
  • Für Konfluenz zusammen mit anderen Niveaus von Janus verwenden

Beispiel: BTC eröffnet über das Wochenende mit einer Lücke von 1.400 $ nach oben (Schluss am Freitag 92.000 $ → Eröffnung am Sonntag 93.400 $). Die Lückenzone wird von 92.000 $ bis 93.400 $ angezeigt. Der Kurs steigt auf 95.000 $ und läuft dann zurück → auf eine Reaktion an der Lückenzone achten.

FAQ:

  • Warum sehe ich auf meinem Chart keine CME-Lücken? Bei eingeschalteter automatischer Erkennung (Standard) werden CME-Lücken nur angezeigt, wenn Ihr Chart einem unterstützten CME-Produkt entspricht. Aktien wie TSLA oder AAPL und Altcoins wie DOGE haben keine CME-Futures, daher erscheinen keine Lücken. Wenn Sie CME-Lücken von BTC auf einem nicht verwandten Chart sehen möchten, schalten Sie die automatische Erkennung AUS und wählen Sie BTC1! von Hand.

⚠️ Hinweis zur Chart-Skalierung

Mehr Lücken = gestauchter Chart. Historische Lücken weit weg vom aktuellen Kurs skalieren Ihren Chart automatisch um. Beginnen Sie mit 1-2 Lücken und erhöhen Sie bei Bedarf.

S&P-500-E-mini-Futures im Tageschart, mit einem bernsteinfarben schattierten Band zwischen etwa 7.450 und 7.520, das die Lücke zwischen einem Sitzungsschluss und der nächsten Eröffnung markiert.
Eine CME-Kurslücke auf ES1!. Das Band umspannt die nicht gehandelten Kurse zwischen Freitagsschluss und Sonntagseröffnung und bleibt gezeichnet, bis der Kurs sie geschlossen hat.

📊 Fair Value Gaps (FVG)

Was sie macht: Erkennt Ungleichgewichte im Kurs, bei denen sich der Markt so schnell bewegt hat, dass er eine „Lücke“ zwischen nicht benachbarten Kerzen hinterließ.

Was angezeigt wird:

  • Halbtransparente Boxen, die Ungleichgewichte im Kurs hervorheben
  • Die Farben ändern sich je nach Lage zum aktuellen Kurs
  • Grüne Zonen = Nachfrage (FVG unter dem Kurs)
  • Rote Zonen = Angebot (FVG über dem Kurs)
FVG-TypErkennungslogik
Bullish FVGLücke nach oben, bei der das Kerzentief > das Hoch von Kerze[2] ist (Nachfragezone)
Bearish FVGLücke nach unten, bei der das Kerzenhoch < das Tief von Kerze[2] ist (Angebotszone)

Konfiguration:

EinstellungOptionenVoreinstellung
Bullish FVGOn/OffEin
Bearish FVGOn/OffEin
Max FVGs1-5010
AnzeigenAll / UnmitigatedUnmitigated
MitigationDocht / SchlussWick
Extend RightOn/OffEin
Demand ColorFarbauswahlGrün (80 %)
Supply ColorFarbauswahlRot (80 %)
Mitigated ColorFarbauswahlGrau (70 %)

Die wichtigsten Merkmale:

1. Färbung nach Lage:

  • FVG unter dem aktuellen Kurs = grün (Nachfrage- bzw. Unterstützungszone)
  • FVG über dem aktuellen Kurs = rot (Angebots- bzw. Widerstandszone)
  • Die Farben passen sich laufend an, während der Kurs sich bewegt

2. Automatischer Rückblick je Zeitfenster:

ZeitfensterRückblick
1m - 15m2 Tage
30m - 1H1 Woche
2H - 4H2 Wochen
Tag1 Monat
Woche3 Monate
Monatlich6 Monate

3. Modi der Abarbeitung:

  • Docht = FVG gilt als abgearbeitet, sobald ein Docht die Lücke berührt
  • Schließen = FVG gilt als abgearbeitet, wenn eine Kerze innerhalb der Lücke schließt (strenger)

Deutung:

  • FVGs sind „Magnete“ – der Kurs neigt dazu, zurückzukehren und Ungleichgewichte zu füllen
  • Nicht abgearbeitete FVGs = mögliche Reaktionszonen
  • Grünes FVG darunter = Nachfragezone / Unterstützung
  • Rotes FVG darüber = Angebotszone / Widerstand

Beispiel: Die ES-Futures eröffnen mit einer Lücke nach oben und hinterlassen ein bullisches FVG zwischen 4.480 und 4.490. Der Kurs steigt auf 4.520 und läuft dann zurück → auf einen Abpraller an der FVG-Zone 4.480-4.490 achten (Nachfrage).

BTCUSDT.P im Tageschart mit zwei schattierten Rechtecken auf dem Anstieg Ende August, die jeweils die nicht gehandelte Strecke über eine Folge von drei Kerzen umspannen.
Fair Value Gaps aus demselben Anstieg. Jedes Feld umspannt die Spanne, die die mittlere Kerze übersprungen hat, und die Farbe richtet sich danach, ob das Feld über oder unter dem aktuellen Kurs liegt.

🎯 Bündelzonen

Was sie macht: Erkennt automatisch, wenn sich mehrere Marken in einer engen Kursspanne zusammendrängen, und markiert, wo die Marken übereinstimmen, mit einer kombinierten Beschriftung, die nennt, welche Familien dort gelandet sind.

Die kombinierte Bezeichnung:

Ballen sich mehrere Niveaus beim selben Kurs, zeigt Janus Atlas sie nun als eine einzige kombinierte Bezeichnung:

dH · wH · pdH (×3)

Das Format der Bezeichnung erklärt:

  • Namen der Niveaus getrennt durch · (Mittelpunkt): dH · wH · pdH
  • (×N) Der Zusatz zeigt, wie viele Systeme bei dieser Kurszone übereinstimmen:
    • (×2) = 2 geballte Niveaus
    • (×3) = 3 geballte Niveaus
    • (×4) = 4 geballte Niveaus (sehr stark)

So funktioniert es:

  • Durchsucht alle aktivierten Niveaus auf Nähe
  • Ballen sich 2 oder mehr Niveaus innerhalb der Schwelle → zu einer einzigen Bezeichnung zusammengefasst
  • Die Bezeichnung zeigt alle beteiligten Niveaunamen
  • Die Anzahl (×N) zeigt die Stärke der Zone auf einen Blick

Konfiguration:

EinstellungBeschreibungVoreinstellung
Enable ZonesFunktion ein- und ausschaltenEin
Min LevelsMindestzahl an Niveaus, die eine Zone bilden2
Proximity %Wie nah die Niveaus beieinanderliegen müssen0,5 %
Zone ColorFarbe der HervorhebungViolett
Show LabelKombinierte Bezeichnung an der Zone anzeigenEin

Warum das wichtig ist:

  • Ein einzelnes Niveau ist eine Berechnung, die einen Kurs benennt
  • (×2) bedeutet, dass zwei ihn benennen, ermittelt aus unterschiedlichen Eingaben
  • (×3) bedeutet drei, und so weiter
  • Die Anzahl sagt Ihnen, wie viele unabhängige Gründe es dafür gibt, dass dort Orders liegen. Sie sagt Ihnen nicht, dass sie halten werden.

Beispiel: Tageshoch + Wochenhoch + Vortageshoch alle innerhalb von 0,3 % = kombinierte Bezeichnung mit dH · wH · pdH (×3)

BTCUSDT.P Tageschart mit kombinierten Beschriftungen am rechten Rand: mH, qH und pwH plus eine weitere mit einer Mal-vier-Markierung, dVWAP, dPOC und dVAH plus eine weitere mit einer Mal-vier-Markierung, dL, wL und mVAL mit einer Mal-drei-Markierung sowie mL mit pwL und einer Mal-zwei-Markierung, daneben die Distanztabelle.
Wenn mehrere Levels fast auf demselben Kurs liegen, fallen sie zu einer Beschriftung zusammen. Die Zahl in Klammern sagt, wie viele übereinstimmen, die Namen davor sagen, welche.

📋 Die Distance Table

Was sie macht: Zeigt eine Tabelle in Echtzeit mit dem Abstand vom aktuellen Kurs zu den wichtigen Niveaus, aufgeteilt in einen Abschnitt für Widerstand (darüber) und einen für Unterstützung (darunter), samt Anzeigen zur Konfluenzstärke.

So ist die Tabelle aufgebaut:

▲ RESISTANCE (Niveaus über dem aktuellen Kurs)

dH0,3 %★★★+wH, pdH
wH0,8 %★★+mH

▼ SUPPORT (Niveaus unter dem aktuellen Kurs)

dL0,2 %★★★★+POC, VWAP
wL1,1 %★

Spalten der Tabelle:

SpalteBeschreibung
MarkeName bzw. Kürzel des Niveaus (farblich codiert: rot = Widerstand, grün = Unterstützung)
DistAbstand vom aktuellen Kurs (% oder Punkte/Ticks)
StrKonfluenzstärke, dargestellt als Sterne (★). Die Sterne zeigen die gesamte Konfluenz – aktivierte UND ausgeblendete Niveaus zusammen
+Namen ausgeblendeter Niveaus, die Konfluenz beisteuern würden, wenn sie aktiviert wären (angezeigt in Orange)

System der Sternebewertung:

  • Leer = ein einzelnes Level, ohne ein weiteres in der Nähe
  • ★★ = genau zwei Level nah beieinander
  • ★★★ = genau drei, und ab hier wird die Zeile gelb
  • ★★★★ = vier oder mehr. Die Zählung endet bei vier Sternen, ein Cluster aus fünf Leveln sieht also aus wie eines aus vier

Verborgene Bündelung aufspüren:

Der + Die Spalte ist eine starke Funktion: Sie durchsucht über 60 Arten (HTF, Sitzungen, VWAP, Fibonacci, Previous Periods usw.) und zeigt, welche deaktivierten Niveaus dieser Zone Konfluenz hinzufügen würden. So sehen Sie die wahre Stärke der Zone, bevor Sie weitere Funktionen aktivieren.

💡 Zentrale Erkenntnis

„Die Sterne zeigen die wahre Stärke der Zone. Die Spalte + sagt Ihnen, was Sie aktivieren sollten.“

Konfiguration:

EinstellungOptionenVoreinstellung
Position8 Ecken und Mitten, von oben links bis unten MitteBottom Right
LayoutVertikal, KompaktVertical
Columns (Horiz)2 bis 84
Text SizeWinzig, Klein, NormalTiny
Levels Shown1 bis 2412
Show AsPreis, Ticks, %Price
Show HeaderEin/AusOn
Show StrengthEin/AusOn
Show Confluence DetailsEin/AusOn

📱 Tipp für Mobilgeräte: Nutzen Sie Kompakt + Unten Mitte + Winzig + Kopfzeile aus für das beste Erlebnis auf Mobilgeräten.

Deutung:

  • Achten Sie auf ★★★+ Zonen – dort stimmen die meisten Systeme überein
  • Sieh in die + Spalte, um verborgene Konfluenz zu entdecken, die Ihnen sonst entgeht
  • Aktivieren Sie Niveaus, die in der + Spalte erscheinen, um auf dem Chart eine visuelle Bestätigung zu erhalten
  • Konzentrieren Sie sich auf Zonen, bei denen mehrere Zeitfenster übereinstimmen (z. B. dH + wH + mH)
Die Distanztabelle von Janus Atlas auf einem BTCUSDT.P Tageschart, geteilt in einen Widerstands- und einen Unterstützungsbereich, wobei jede Zeile den Namen des Levels, seine Distanz, eine Sternbewertung und die übereinstimmenden Levels trägt.
Levels nach Distanz geordnet statt nach Art. Die Sternspalte zählt, wie viele Familien bei diesem Kurs übereinstimmen, und die letzte Spalte nennt sie, sodass eine Zeile mit vier Sternen vier getrennte Levels auf einem Kurs bedeutet.

📐 Fibonacci-Niveaus

Was sie macht: Zeichnet automatisch Fibonacci-Retracement-Niveaus von einem beliebigen Ankerhoch oder -tief aus und hilft so, mögliche Unterstützungs- und Widerstandszonen auf Basis des Goldenen Schnitts zu erkennen.

Die wichtigsten Merkmale:

  • 2 unabhängige Fibonacci-Sätze - Zwei Anker gleichzeitig anzeigen (z. B. Tag + Woche) in unterschiedlichen Farben
  • 20 Ankeroptionen - Weit mehr als nur Tageshoch/-tief (einschließlich Vorjahreshoch/-tief)
  • 8 Fibonacci-Niveaus - 6 Retracements (0,236-0,886) + 2 Extensions (1,272, 1,618)
  • 1 gruppierter Alarm - „Fib Level Touched“ löst aus, wenn IRGENDEIN Fibonacci-Niveau berührt wird

Ankeroptionen (20 insgesamt):

KategorieOptionen
Laufende PeriodeHoch/Tief für Tag, Woche, Monat, Quartal, Jahr
Vorherige PeriodeHoch/Tief für Vortag, Vorwoche, Vormonat, Vorquartal, Vorjahr
TagesbezogenHoch/Tief für Montag, Mittwoch, Freitag
SitzungenHoch/Tief der asiatischen, europäischen und New Yorker Sitzung
Benutzerdefiniert/SonstigesEröffnungsspanne, benutzerdefinierte Sitzung 1, benutzerdefinierte Sitzung 2, Hoch/Tief der Lücke

Konfiguration:

MarkeArtVoreinstellungZweck
0,236RetracementEinFlacher Rücklauf
0,382RetracementEinÜblicher Rücklauf
0,5RetracementEinMitte der Spanne
0,618RetracementEinGoldener Schnitt
0,786RetracementEinTiefer Rücklauf
0,886RetracementAusSehr tiefer Rücklauf
1,272ExtensionAusDas erste Gewinnziel
1,618ExtensionAusGoldenes Ziel

Retracements und Extensions:

  • Retracements (0,236-0,886) = INNERHALB der Spanne – Zonen, in denen Rückläufe Unterstützung finden können
  • Extensions (1,272, 1,618) = AUSSERHALB der Spanne – mögliche Ziele für eine Fortsetzung

Wichtigste Niveaus: 0,382, 0,5, 0,618 (Niveaus des Goldenen Schnitts), 1,618 (goldene Extension)

Deutung:

  • Aktivieren Sie Fibonacci-Satz 1 mit dem Anker Tageshoch/-tief für Intraday-Retracement-Zonen
  • Ergänzen Sie Fibonacci-Satz 2 mit Wochenhoch/-tief für Konfluenz über mehrere Zeitfenster
  • Achten Sie auf Kursreaktionen an den Niveaus 0,382, 0,5 und 0,618
  • Die Extensions 1,272 und 1,618 markieren mögliche Ziele für eine Fortsetzung
  • Für Konfluenz mit anderen Niveaus von Janus kombinieren

Profi-Tipp: Nutzen Sie Fibonacci-Satz 1 für Retracements (0,236-0,886) und Fibonacci-Satz 2 nur für Extensions (1,272, 1,618) mit unterschiedlichen Ankern.

FAQ:

  • Warum nur ein gruppierter Alarm? Die Grenze von 64 Alarmen je Indikator bei TradingView. Ein gruppierter Alarm deckt alle Fibonacci-Niveaus sparsam ab.
  • Kann ich zwei Anker gleichzeitig anzeigen? Ja! Nutzen Sie Fibonacci-Satz 1 + Fibonacci-Satz 2 mit unterschiedlichen Ankern und Farben.
  • Die wichtigsten Niveaus? 0,382, 0,5 und 0,618 sind die Niveaus, die die meisten Marktteilnehmer einzeichnen, und genau darin liegt ihre gesamte Bedeutung.
  • Was ist der Unterschied zwischen Retracements und Extensions? Retracements (0,236-0,886) liegen INNERHALB der Spanne und dienen dem Einstieg. Extensions (1,272, 1,618) liegen AUSSERHALB der Spanne und dienen als Gewinnziele.
  • Warum sind Extensions standardmäßig aus? Retracements werden am häufigsten genutzt. Extensions ergänzen Linien, die den Chart für alle, die sie nicht nutzen, unübersichtlich machen können.
BTCUSDT.P Stundenchart mit fünf waagerechten Retracement-Levels, am rechten Rand beschriftet mit 0.786, 0.618, 0.5, 0.382 und 0.236.
Das Retracement-Set, gezogen vom Tageshoch und Tagestief. Der Anker wandert mit dem Tag, diese Levels werden also in jeder Sitzung neu gezeichnet statt stehen zu bleiben.

⚓ Anchored VWAP (neu in v1.1)

Was sie macht: Zeichnet Linien des volumengewichteten Durchschnittskurses, verankert an bestimmten Pivotpunkten oder benutzerdefinierten Daten, und liefert damit dynamische Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf Basis der volumengewichteten Kursbewegung ab wichtigen Wendepunkten.

📚 Warum Anchored VWAP?

Der übliche VWAP setzt sich in jeder Sitzung zurück. Der Anchored VWAP lässt Sie den volumengewichteten Kurs ab einem jeden bedeutsamen Punkt messen – einer Lücke nach Quartalszahlen, einem Swing-Tief, einer Ausbruchskerze. Das zeigt, wo die Teilnehmer, die bei diesem Ereignis eingestiegen sind, im Durchschnitt positioniert sind, und schafft dynamische Niveaus, die der übliche VWAP nicht liefern kann.

Die wichtigsten Merkmale:

  • Automatisch und manuell an einem Ort: die Erkennung findet die Pivots für Sie, die manuellen Plätze lassen Sie überall verankern, wo Sie möchten
  • 8 gleichzeitige AVWAP-Linien: 4 automatisch erkannte + 4 manuelle Ankerplätze
  • Kein Neuzeichnen: alle Signale bestätigen sich beim Schluss der Kerze
  • 6 Alarme insgesamt: 2 automatische (Swing Low, Swing High) + 4 Alarme für die manuellen Anker

Automatisch erkannte Anker (4 Linien)

Erkennt automatisch Swing-Hoch- und Swing-Tief-Pivots und zeichnet ab jedem erkannten Pivot einen AVWAP nach vorn. Behält die 2 jüngsten bullischen Pivots (Swing-Tiefs) und die 2 jüngsten bärischen Pivots (Swing-Hochs).

Farben der automatischen Anker:

AnkerArtFarbeHex
Swing Low 1 (jüngstes)Bullischer PivotTürkis#26a69a
Swing Low 2 (älteres)Bullischer PivotBlau#42A5F5
Swing High 1 (jüngstes)Bärischer PivotRot#ef5350
Swing High 2 (älteres)Bärischer PivotOrange#FF7043

Automatische Umfärbung: Wird ein neuer Pivot erkannt, wechselt die bisherige „jüngste“ Linie automatisch auf die Farbe für „älter“ (z. B. Swing Low 1 Türkis → Swing Low 2 Blau).

Die Pivot-Empfindlichkeit passt sich automatisch dem Zeitfenster an:

ZeitfensterPivot-Länge (Kerzen)
1 Minute50
5 Minuten30
15 Minuten20
1 Stunde15
Tag10

Manuelle Ankerplätze (4 Plätze)

4 unabhängige manuelle Ankerplätze, jeder mit voller Kontrolle. Es werden keine Zeichenwerkzeuge benötigt – nutzen Sie den Kalender zur Datums- und Zeitauswahl in den Einstellungen von TradingView, um Ihren Ankerpunkt zu wählen.

Jeder manuelle Platz bietet:

  • Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren
  • Datums- und Zeitauswahl (Kalenderoberfläche in den Einstellungen von TradingView)
  • Auswahl des Typs: „Swing High“ oder „Swing Low“
  • Eigene Farbauswahl
  • Unabhängiger Alarm

Standardfarben der manuellen Anker:

PlatzFarbeHex
Platz 1Silber#E0E0E0
Platz 2Violett#AB47BC
Platz 3Lindgrün#7CB342
Platz 4Gelb#FDD835

So funktioniert es: Wählen Sie Datum und Uhrzeit, das Skript findet diese Kerze und verankert den AVWAP genau an diesem Punkt. Die Linien werden als Polylinien gezeichnet (ein einziges Zeichenobjekt vom Anker bis zur aktuellen Kerze).

AVWAP-Einstellungen (Eingabegruppe 18)

EinstellungBeschreibungVoreinstellung
Auto AVWAPAutomatische Erkennung der Pivot-Anker ein- und ausschalten (die manuellen Plätze arbeiten unabhängig davon)Ein
Auto TimeframeAutomatische Pivot-Empfindlichkeit je Zeitfenster verwendenEin
Manual Pivot LengthPivot-Empfindlichkeit überschreiben, wenn das automatische Zeitfenster aus ist—
Show Anchor MarkersBezeichnungen „aV“ an jedem Ankerpunkt anzeigenEin
Line WidthBreite für alle AVWAP-Linien (automatisch + manuell)2
Manual Slot 1–4Aktivieren, Datum/Uhrzeit, Typ (Swing High/Low), FarbeAus

Tooltips der Ankermarkierungen:

  • Automatische Anker: Zeigen den Pivot-Typ und ob es der jüngste oder der ältere Anker ist
  • Manuelle Anker: Zeigen „Manual AVWAP (user-defined)“ + Typ + Kurs am Anker

Deutung:

  • Nutzen Sie den automatischen AVWAP, um zu verfolgen, wo der volumengewichtete Kurs im Verhältnis zu den jüngsten Swing-Pivots liegt
  • Setzen Sie manuelle Anker an wichtigen Ereignissen: Lücken nach Quartalszahlen, größere Ausbrüche, bedeutende Tiefs
  • Nähert sich der Kurs einer AVWAP-Linie, achten Sie auf Reaktionen (Abpraller, Bruch oder Stocken)
  • Ballen sich mehrere AVWAP-Linien in derselben Kurszone, entstehen Bereiche hoher Konfluenz
  • Für zusätzliche Bestätigung mit anderen Niveaus von Janus Atlas kombinieren

Profi-Tipp: Die manuellen Anker arbeiten unabhängig vom Schalter für den automatischen AVWAP. Sie können die automatische Erkennung abschalten und Ihre manuellen Anker aktiv lassen – oder umgekehrt.

BTCUSDT.P im Tageschart mit vier verankerten VWAP-Linien in verschiedenen Farben, die an Wendepunkten im Juli und August beginnen, jede mit einer kleinen aV-Marke an ihrer Ankerkerze.
Vier verankerte VWAP-Linien, jede beginnt an einem Wendepunkt, den der Indikator erkannt hat. Die aV-Marke sitzt auf der Ankerkerze, sodass sich jede Linie auf ihren Anker zurückführen lässt.

🔄 Wie der Kurs auf Niveaus reagiert

Muster, die immer wieder auffallen:

Muster 1: der Abpraller (Unterstützung/Widerstand)

Der Kurs nähert sich dem Niveau → es kommt zur Umkehr
Auslegung: Unterstützung (Abpraller nach oben) oder Widerstand (Abpraller nach unten)

Beispiel: Der Kurs fällt auf das Wochentief → Abpraller nach oben beobachtet.

Muster 2: der Bruch (Fortsetzung)

Der Kurs nähert sich dem Niveau → durchstößt es → setzt die Richtung fort
Auslegung: Niveau gebrochen, Muster einer Fortsetzung

Beispiel: Der Kurs bricht über das Tageshoch → setzt das Aufwärtsmomentum fort.

Muster 3: der Rücktest nach dem Bruch

Der Kurs bricht das Niveau → läuft zurück, um es zu testen → setzt die ursprüngliche Richtung fort
Auslegung: Bestätigung des Bruchs, Muster eines Retests

Beispiel: Der Kurs bricht das Niveau bei 100 $ → läuft auf 100 $ zurück → steigt weiter.

Muster 4: die Bündelzone (mehrere Niveaus)

Mehrere Niveaus laufen zusammen → verstärkte Reaktionsmerkmale
Auslegung: Zone hoher Konfluenz, stärkere Reaktionen beobachtet

Beispiel: Wochentief + VWAP + POC bei 65.000 $ → starke Unterstützungsmerkmale an der Zone.

Muster liefern den Kontext für das Verhalten an den Niveaus. Die individuelle Auslegung fällt unterschiedlich aus.


🎯 Welche Niveaus zu welcher Zeiteinheit

Für kurzfristige Betrachtung (Charts 5m-15m):

Empfohlene Niveaus:

  • ✓ Sitzungsniveaus (Asien/Europa/Nordamerika)
  • ✓ Täglicher VWAP
  • ✓ Tageshoch/-tief
  • ✓ POC/VAH/VAL
  • ✓ Marktstruktur

Begründung: Intraday-Niveaus, relevant für die kurzfristige Analyse.

Für Betrachtung innerhalb des Tages (Charts 1H-4H):

Empfohlene Niveaus:

  • ✓ Tages- + Wochenniveaus
  • ✓ Täglicher + wöchentlicher VWAP
  • ✓ POC/VAH/VAL
  • ✓ Marktstruktur
  • ✓ Niveaus des Vortages

Begründung: Kombination aus Intraday- und mehrtägigen Niveaus.

Für Betrachtung über mehrere Tage (Tagescharts):

Empfohlene Niveaus:

  • ✓ Wochen- + Monatsniveaus
  • ✓ Wöchentlicher + monatlicher VWAP
  • ✓ Marktstruktur
  • ✓ Quartalsniveaus
  • ✗ Sitzungsniveaus (zu kleinteilig)

Begründung: Niveaus höherer Zeitfenster passen zu mehrtägigen Analysezeiträumen.

Die Auswahl der Niveaus fällt je nach individuellem Vorgehen und Zeitfenster unterschiedlich aus.

Merke: Stimmen Sie die Zeitfenster der Niveaus auf Ihren Analysezeitraum ab: die kurzfristige Analyse nutzt Sitzungsniveaus, die Intraday-Analyse Tagesniveaus, die mehrtägige Analyse Wochen- und Monatsniveaus. Unpassende Niveaus (Tagesniveaus auf einem 1-Minuten-Chart) erzeugen Rauschen und mindern die Wirksamkeit.


🔔 Konfiguration der Alarme (58 Alarme)

Janus Atlas bietet 58 auswählbare Alarme in drei Gruppen: 38 einzelne Alarme für bestimmte besonders wichtige Niveaus, 14 gruppierte Alarme die jeweils eine Familie von Kontextniveaus abdecken, und 6 Alarme für den Anchored VWAP: 2 für die automatisch erkannten Pivots und 4 für die manuellen Ankerplätze. Damit bleibt weiterhin Luft unter der Obergrenze von 64 Alarmen bei TradingView.

Einzelne Alarme (38)

Bestimmte besonders wichtige Niveaus. Jeder löst für genau ein Niveau aus.

Vortag (3)

Name des AlarmsAuslöser
pdO • Prev Day OpenPrevious Day Open Touched
pdH • Prev Day HighPrevious Day High Touched
pdL • Prev Day LowPrevious Day Low Touched

Täglich (3)

Name des AlarmsAuslöser
dO • Daily OpenDaily Open Touched
dH • Daily HighDaily High Touched
dL • Daily LowDaily Low Touched

Wöchentlich (3)

Name des AlarmsAuslöser
wO • Weekly OpenWeekly Open Touched
wH • Weekly HighWeekly High Touched
wL • Weekly LowWeekly Low Touched

Montag (3)

Name des AlarmsAuslöser
moO • Monday OpenMonday Open Touched
moH • Monday HighMonday High Touched
moL • Monday LowMonday Low Touched

Eröffnungsspanne (2)

Name des AlarmsAuslöser
orH • OR HighOpening Range High Touched
orL • OR LowOpening Range Low Touched

VWAP (3)

Name des AlarmsAuslöser
dVWAP • Daily VWAPDaily VWAP Touched
wVWAP • Weekly VWAPWeekly VWAP Touched
pdVWAP • Prev Day VWAPPrevious Day VWAP Touched

Tägliches Volumenprofil (3)

Name des AlarmsAuslöser
dPOC • Daily POCDaily POC Touched
dVAH • Daily VAHDaily VAH Touched
dVAL • Daily VALDaily VAL Touched

Wöchentliches Volumenprofil (3)

Name des AlarmsAuslöser
wPOC • Weekly POCWeekly POC Touched
wVAH • Weekly VAHWeekly VAH Touched
wVAL • Weekly VALWeekly VAL Touched

Lücke (3)

Name des AlarmsAuslöser
gapH • Gap HighGap High Touched
gapL • Gap LowGap Low Touched
Gap FilledGap Has Been Filled

CME-Lücken (2)

Name des AlarmsAuslöser
CME Gap • NewNew CME weekend gap detected
CME Gap • FilledCME gap has been filled

Marktstruktur (4)

Name des AlarmsAuslöser
CHoCH • BullishBullish Change of Character Detected
CHoCH • BearishBearish Change of Character Detected
BOS • BullishBullish Break of Structure Detected
BOS • BearishBearish Break of Structure Detected

FVG (2)

Name des AlarmsAuslöser
FVG • BullishBullish Fair Value Gap Detected
FVG • BearishBearish Fair Value Gap Detected

Sonstige (2)

Name des AlarmsAuslöser
Fib Level TouchedAny Enabled Fib Level Touched
KonfluenzzoneConfluence Zone Detected (so viele Niveaus, wie Min Levels verlangt, standardmäßig 2)

Nackter POC (2)

Name des AlarmsAuslöser
dnPOC • Daily Naked POCDaily Naked POC Touched
wnPOC • Weekly Naked POCWeekly Naked POC Touched

Gruppierte Alarme (14)

Kontextniveaus nach Kategorie gruppiert. Ein Alarm deckt mehrere verwandte Niveaus ab.

Name des AlarmsDeckt ab
Monatlich (mO, mH, mL)Monatliche Eröffnung, Hoch, Tief
Quartalsweise (qO, qH, qL)Quartalsweise Eröffnung, Hoch, Tief
Jährlich (yO, yH, yL)Jährliche Eröffnung, Hoch, Tief
Sitzungen (Asien/Europa/New York O/H/L)Alle 9 Sitzungsniveaus
Benutzerdefinierte Sitzungen (CS1/CS2 H/L)CS1 H/L, CS2 H/L
Vorwoche (pwO, pwH, pwL)Vorwoche O/H/L
Vormonat (pmO, pmH, pmL)Vormonat O/H/L
Vorquartal (pqO, pqH, pqL)Vorquartal O/H/L
Vorjahr (pyO, pyH, pyL)Vorjahr O/H/L
HTF VWAP (mVWAP, qVWAP, yVWAP)Monatlicher, quartalsweiser, jährlicher VWAP
Vorheriger VWAP (pwVWAP, pmVWAP, pqVWAP, pyVWAP)Alle VWAPs der vorherigen Perioden
Monatliches VP (mPOC, mVAH, mVAL)Monatlicher POC, VAH, VAL
Quartalsweises VP (qPOC, qVAH, qVAL)Quartalsweiser POC, VAH, VAL
Jährliches VP (yPOC, yVAH, yVAL)Jährlicher POC, VAH, VAL

Hinweis: Gruppierte Alarme lösen aus, wenn IRGENDEIN Niveau dieser Kategorie berührt wird.

Alarme für den Anchored VWAP (4 neu in v1.1 + 2 bestehende automatische)

Alarme für die Linien des Anchored VWAP. Die automatischen Alarme decken die automatisch erkannten Pivot-Anker ab; die manuellen Alarme lösen für jeden benutzerdefinierten Ankerplatz unabhängig aus.

Automatischer AVWAP (2 – bestehend, unverändert)

Name des AlarmsAuslöser
aVWAP - Swing LowDer Kurs berührt einen beliebigen automatischen bullischen AVWAP-Anker (die 2 jüngsten Swing-Tiefs)
aVWAP - Swing HighDer Kurs berührt einen beliebigen automatischen bärischen AVWAP-Anker (die 2 jüngsten Swing-Hochs)

Manueller AVWAP (4 – neu in v1.1)

Name des AlarmsAuslöser
aVWAP - Manual Anchor 1Der Preis berührt den eigenen AVWAP-Anker 1
aVWAP - Manual Anchor 2Der Preis berührt den eigenen AVWAP-Anker 2
aVWAP - Manual Anchor 3Der Preis berührt den eigenen AVWAP-Anker 3
aVWAP - Manual Anchor 4Der Preis berührt den eigenen AVWAP-Anker 4

Hinweis: Die Alarme der manuellen Anker arbeiten unabhängig vom Schalter für den automatischen AVWAP. Jeder manuelle Platz hat einen eigenen Schalter zum Aktivieren und Deaktivieren, daher lösen Alarme nur für aktivierte Plätze aus.

Alarminformationen finden

Fahren Sie über einen beliebigen Schalter in Controls um im Tooltip zu sehen, welche Alarme diese Funktion bietet.

Alarme einrichten

  1. Rechtsklick auf den Chart → „Add Alert“
  2. Bedingung: Wählen Sie „SP: Janus Atlas“
  3. Wählen Sie den Alarm aus der Auswahlliste:
    • Einzelalarme (e.g., pdH • Prev Day High) für bestimmte Niveaus
    • Gruppenalarme (e.g., Monatlich (mO, mH, mL)) für die Abdeckung einer Kategorie
  4. Legen Sie die Benachrichtigungsart fest (Popup, E-Mail, Webhook, mobil)
  5. Alarm erstellen

Hinweis: Killzones haben KEINE Alarme – sie sind rein visuelle, zeitbasierte Hilfen.


🔗 Zusammenspiel mit den anderen Indikatoren

💡 Janus Atlas wirkt am besten in Kombination

Janus Atlas zeichnet Unterstützungs- und Widerstandsmarken für sich allein; ihn neben den anderen Signal Pilot Indikatoren zu lesen gibt einer Lesart mehr als eine Quelle. So werden sie üblicherweise zusammen gelesen:

Janus Atlas + Pentarch (Timing an den Niveaus)

Arbeitsablauf:

  1. Wichtige Niveaus von Janus aktivieren → Konzentrieren Sie sich auf Tages- und Wochenniveaus, POC, VWAP und die wichtigen Fibonacci-Niveaus
  2. Warten, bis der Kurs sich dem Niveau nähert → Beobachten Sie, wie der Kurs sich der Konfluenzzone nähert (3 oder mehr geballte Niveaus)
  3. Warten auf ein Zyklusereignis von Pentarch → Löst dort ein TD oder IGN aus, stimmt das Timing mit der Struktur überein
  4. Erwartetes Ergebnis: Timing-Ereignisse, die zu strukturellen Niveaus passen, haben eine stärkere Folgebewegung

Beispiel: Der Kurs fällt auf die Konfluenz aus Tagestief + Wochentief + Fibonacci 0,618 → Pentarch löst ein TD-Ereignis aus = starke bullische Konfluenz

Janus Atlas + Volume Oracle (Niveau + Bestätigung der Regime)

Arbeitsablauf:

  1. Der Kurs nähert sich einem wichtigen Niveau → Achten Sie auf das Tageshoch, den Wochen-POC oder ein wichtiges Fibonacci-Niveau
  2. Sobald der Kurs das Niveau erreicht, prüfen Sie die Regime in Volume Oracle und halten Sie fest, was sie zeigt → Akkumulation, Distribution oder neutral?
  3. Die Regime bestätigt die Bedeutung des Niveaus: Regime der Akkumulation an einer Unterstützung = Kaufdruck. Regime der Distribution an einem Widerstand = Verkaufsdruck
  4. Erwartetes Ergebnis: Die Regime von Volume Oracle zeigt, ob Käufer oder Verkäufer am Niveau die Oberhand haben

Beispiel: Der Kurs trifft das Tagestief → Volume Oracle zeigt die Regime der Akkumulation (grün, 70 %) → der Kurs prallt ab = bestätigte Volumenunterstützung am Niveau

Janus Atlas + Harmonic Oscillator (Momentum an Marken)

Arbeitsablauf:

  1. Der Kurs erreicht ein Unterstützungsniveau → Tagestief, Wochentief oder POC-Zone
  2. Prüfen Sie den Momentum-Wert in Harmonic Oscillator → Achten Sie darauf, ob der Zustand dreht, ob RANGING oder TRENDING▼ TRENDING▲ weicht und die Zahl der Stimmen dahinter steigt
  3. Übereinstimmung von Momentum und Niveau → Eine Bestätigung durch den Oszillator an einem wichtigen Niveau erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Umkehr
  4. Erwartetes Ergebnis: Momentum-Wechsel an strukturellen Niveaus = starke Konfluenz

Beispiel: Der Kurs berührt das Wochentief → der Zustand in Harmonic Oscillator wechselt von TRENDING▼ zu TRENDING▲ = der Momentum-Wert stimmt nun mit dem Niveau überein

Janus Atlas + Plutus Flow (Fluss an den Niveaus)

Arbeitsablauf:

  1. Der Kurs nähert sich einem Widerstandsniveau → Tageshoch, Wochenhoch oder Fibonacci-Extension
  2. Achten Sie auf eine Divergenz in Plutus Flow → Bildet der Kurs höhere Hochs, während OBV tiefere Hochs bildet, ist das eine bärische Divergenz am Widerstand
  3. Niveau + Divergenz = Umkehrzone hoher Konfluenz → Struktureller Widerstand + Schwäche im Geldfluss = bärische Konfluenz
  4. Erwartetes Ergebnis: Eine Divergenz, die auf einer Marke landet statt im freien Raum: zwei Instrumente, die einen Bar beschreiben

Beispiel: Der Kurs trifft das Wochenhoch + Fibonacci 1,618 → Plutus Flow zeigt eine bärische Divergenz = starke Umkehrkonfluenz

Profi-Tipp: Der Ablauf zur Niveau-Konfluenz

Nehmen Sie die Niveaus von Janus Atlas und das Timing von Pentarch und die Bestätigung des Regimes bei Volume Oracle. Suchen Sie nach drei oder mehr Niveaus von Janus, die sich in einer Zone ballen, warten Sie auf ein Zyklusereignis und prüfen Sie dann, ob die Regime zustimmt: Akkumulation für einen bullischen Wert, Distribution für einen bärischen. Dass drei unabhängige Systeme übereinstimmen müssen, ist ein strenger Filter – und genau darum geht es.

Siehe auch: Leitfaden zum Analyseablauf für ausführliche Vorgehensweisen mit mehreren Indikatoren.


📝 Die Kurzhinweise in den Einstellungen

Fahren Sie in den Einstellungen über diese Eingaben, um hilfreiche Beschreibungen zu sehen:

EingabeBeschreibung im Tooltip
KillzonesHintergrundfärbung für Marktfenster hoher Aktivität
Distance TableZeigt die nächstgelegenen Niveaus über und unter dem aktuellen Kurs
Show Price on LabelsHängt den Kurs an die Niveaubezeichnungen an (z. B. „dH • 88500“)
Label SpacingSenkrechter Abstand zwischen gestapelten Bezeichnungen
VP ResolutionAnzahl der Kursklassen für die Volumenverteilung
OR DurationWie lange nach Sitzungseröffnung die Eröffnungsspanne verfolgt wird
Gap Min SizeMindestgröße der Lücke in % des Kurses, damit sie angezeigt wird
Mark Gap FillZeigt eine Markierung an, wenn der Kurs die Lücke schließt
Confluence Min LevelsWie viele Niveaus sich ballen müssen
Confluence ProximityGrößter Abstand zwischen Niveaus, damit sie geballt gelten
MS Pivot LookbackKerzen, die für die Swing-Erkennung zurückgeblickt werden
MS Min SwingMindestgröße eines Swings in %, damit er als Struktur gilt
MS Swing OffsetSenkrechter Versatz für die Bezeichnungen HH/HL/LH/LL
MS Break OffsetSenkrechter Versatz für die Bezeichnungen BOS/CHoCH
FVG Max CountHöchstzahl der angezeigten FVG-Boxen
Table LevelsAnzahl der nächstgelegenen Niveaus in der Abstandstabelle

⚠️ Fehler, die du vermeiden solltest

Aus den häufigsten Fehlern lernen

Diese Fehler machen neue Nutzer von Janus Atlas häufig. Vermeiden Sie sie, um Ihre Ergebnisse zu verbessern:

Fehler Nr. 1: Sofort alle über 60 Niveaus aktivieren

Das Problem: Alle über 60 Niveaus einzuschalten erzeugt einen überladenen, unlesbaren Chart. Zu viele Linien = Analyse-Lähmung und verpasste Gelegenheiten.

Die Lösung:

  • Beginnen Sie mit denselben fünf, die der Abschnitt für Einsteiger nennt: Tageshoch/-tief, Wochenhoch/-tief, VWAP, POC und Marktstruktur
  • Ergänzen Sie Niveaus schrittweise, je nachdem, was Ihre Strategie braucht
  • Nutzen Sie zum Zeitfenster passende Niveaus (Tageschart → auf Wochen- und Monatsniveaus achten)
  • Deaktivieren Sie Intraday-Niveaus, wenn Sie höhere Zeitfenster analysieren

Merke: Weniger ist mehr. Ein sauberer Chart mit 5-7 wichtigen Niveaus ist weit brauchbarer als über 60 sich überlagernde Linien.

Fehler Nr. 2: Alle Niveaus für gleich wichtig halten

Das Problem: Nicht alle Niveaus haben dieselbe Bedeutung. Tages- und Wochenniveaus wiegen schwerer als 15-Minuten-Niveaus. Sie gleich zu behandeln mindert die Wirksamkeit.

Die Lösung:

  • Gewichten Sie Niveaus höherer Zeitfenster vor: Wochenhoch/-tief > Tageshoch/-tief > Intraday-Niveaus
  • Monats- und Wochenniveaus sind bedeutende strukturelle Zonen
  • POC-Niveaus (Point of Control) zeigen die Bereiche mit dem höchsten Volumen = erhebliches Interesse
  • Fibonacci-Niveaus, die aus großen Swings abgeleitet sind, sind stärker als solche aus kleinen Swings

Merke: Niveaus höherer Zeitfenster = stärkere Reaktionen. Achten Sie für die mehrtägige Analyse auf Woche und Tag, für die Intraday-Analyse auf Tag und 4H.

Fehler Nr. 3: Die Konfluenz der Niveaus (Ballung) übersehen

Das Problem: Der Kurs berührt fast auf jedem Bar irgendetwas. Was eine Berührung von der anderen unterscheidet, ist, wie viele Familien auf diesem Kurs gelandet sind: eine einzelne Linie und ein Nest aus drei Familien werden gleich gezeichnet.

Die Lösung:

  • Achten Sie auf Zonen, in denen sich 3 oder mehr Niveaus innerhalb einer Kursspanne von 0,5-1 % ballen
  • Beispiel für Konfluenz: Tagestief + Wochentief + Fibonacci 0,618 + täglicher VWAP
  • Je mehr Niveaus sich ballen = desto stärker die Unterstützungs- bzw. Widerstandszone
  • Gewichten Sie Konfluenzzonen vor einzelnen, isolierten Niveauberührungen

Merke: Eine Ballung besteht aus mehreren unabhängigen Berechnungen, die auf demselben Kurs landen. Das verdient mehr Aufmerksamkeit als eine einzelne Linie, und es ist trotzdem kein Versprechen.

Fehler Nr. 4: Annehmen, dass Niveaus immer halten

Das Problem: Unterstützungs- und Widerstandsniveaus können brechen. Ohne Bestätigung mit einem Halten zu rechnen führt zu falschen Erwartungen.

Die Lösung:

  • Warten Sie auf Bestätigung: eine Abweisung des Kurses (Umkehr per Docht), einen Volumenschub oder ein Ereignis von Pentarch
  • Bricht ein Niveau bei hohem Volumen, stemmen Sie sich nicht dagegen → das Niveau wird zur neuen Unterstützung bzw. zum neuen Widerstand
  • Nutzen Sie Harmonic Oscillator oder Pentarch, um Umkehrungen an Niveaus zu bestätigen
  • Berücksichtigen Sie in Ihrer Analyse die Möglichkeit, dass Niveaus brechen

Merke: Niveaus sind Zonen von Interesse, keine absoluten Barrieren. Bestätigen Sie sie immer mit der Kursbewegung, dem Volumen oder Momentum-Signalen.

Fehler Nr. 5: Sich mit Fibonacci-Niveaus überladen

Das Problem: Jeder Fibonacci-Satz umfasst 8 Niveaus und zwei Sätze laufen gleichzeitig, alles zu aktivieren bringt also 16 Linien auf den Chart. Das überlädt ihn und verwässert die Niveaus, auf die es ankommt.

Die Lösung:

  • Achten Sie auf die wichtigen Fibonacci-Niveaus: 0,382, 0,5, 0,618 (Retracements), 1,272, 1,618 (Extensions)
  • Deaktivieren Sie die kleineren Fibonacci-Niveaus (0,236, 0,786), sofern sie nicht mit anderer Konfluenz zusammenfallen
  • Fibonacci-Retracements markieren mögliche Reaktionszonen für Rückläufe
  • Fibonacci-Extensions markieren mögliche Ziele für eine Fortsetzung

Merke: Das Retracement 0,618 und die Extension 1,618 sind die bedeutsamsten Fibonacci-Niveaus. Beginnen Sie mit diesen.

Fehler Nr. 6: Starre Niveaus in dynamischen Märkten nutzen

Das Problem: Märkte entwickeln sich weiter. Das gestrige Tageshoch kann heute belanglos sein. Sich auf veraltete Niveaus zu verlassen mindert die Wirksamkeit.

Die Lösung:

  • Janus Atlas aktualisiert die Niveaus für Tag, Woche, Monat, Quartal und Jahr automatisch → die Niveaus erneuern sich mit jeder neuen Periode
  • Aktualisieren Sie die Fibonacci-Swings regelmäßig, damit sie die aktuelle Marktstruktur abbilden
  • VWAP- und POC-Niveaus werden laufend neu berechnet → immer aktuell
  • Prüfen Sie wöchentlich, welche Niveaus aktiviert sind, und passen Sie das den Marktbedingungen an

Merke: Dynamische Niveaus (VWAP, POC, Tageshoch/-tief) passen sich den aktuellen Bedingungen an. Starre Niveaus (alte Fibonacci-Linien) veralten.

Weitere Ressourcen

Weitere Ratschläge finden Sie unter Bewährte Praxis & Profi-Tipps. Hinweise zum Ablauf finden Sie unter Leitfaden zum Analyseablauf.

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Die Psychologie der Niveau-Analyse meistern

Lernleitfaden für Fortgeschrittene zeigt: warum „dieses Niveau hat fünfmal gehalten“ in Wahrheit eine Falle ist, wie Sie es vermeiden, sich gegen höhere Zeitfenster zu stemmen, Entscheidungsrahmen für die Niveau-Analyse und der Fehler Nr. 1 beim Umgang mit Niveaus

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🌫️ Wo es weniger gut arbeitet

Wann die Aussagekraft nachlässt

Die Niveaus von Janus Atlas sind unter bestimmten Marktbedingungen weniger verlässlich. Diese Umfelder zu erkennen hilft dabei, angemessene Erwartungen zu setzen:

Die Lage: Bei parabolischen Bewegungen, Momentum-Kaskaden oder Panikverkäufen wird das Kursmomentum so extrem, dass Unterstützungs- und Widerstandsniveaus ohne nennenswerte Reaktion durchschlagen werden.

Was passiert: Der Kurs berührt das Tageshoch, den wöchentlichen VWAP oder Fibonacci-Widerstände, hält aber kaum inne, bevor er weiter steigt. Niveaus, die sonst mehrstündige Umkehrungen erzeugen, führen nur zu Konsolidierungen von 5-10 Minuten. Die Erwartungen an eine niveaubasierte Analyse werden nicht erfüllt.

Kontext: Unterstützung und Widerstand wirken, weil genügend Marktteilnehmer sich entscheiden, an diesen Niveaus zu kaufen oder zu verkaufen. Bei außergewöhnlichem Momentum überlagern FOMO (die Angst, etwas zu verpassen) oder Panik das nüchterne, niveaubasierte Entscheiden. Aus Niveaus werden „Bodenschwellen“ statt „Mauern“. Um zu erkennen, wann Momentum die Niveaus überlagert, achten Sie auf die Klimax-Muster in Volume Oracle und die Erschöpfungsereignisse in Pentarch.

Wichtige Nachrichten, Lücken & Katalysator-Ereignisse

Die Lage: Überraschungen bei Quartalszahlen, Entscheidungen der Federal Reserve, geopolitische Schocks oder unternehmensspezifische Nachrichten lassen den Kurs über Nacht oder im Tagesverlauf über mehrere Niveaus hinweg springen.

Was passiert: Der Kurs eröffnet 5-10 % vom vorherigen Schluss entfernt und überspringt Tagestief, wöchentlichen VWAP und mehrere Fibonacci-Niveaus, ohne sie zu berühren. Niveaus, die vor der Lücke bestanden, werden danach belanglos, während sich neue Kursspannen bilden.

Kontext: Janus Atlas zeichnet Niveaus auf Basis der Kurshistorie, „weiß“ aber nichts von äußeren Katalysatoren. Lücken erzeugen Unterbrechungen, an denen der Kurs an den gezeichneten Niveaus nie tatsächlich gehandelt hat. Nach größeren Lücken müssen die Niveaus neu bewertet werden – die alte Struktur wird oft hinfällig, und die neue Struktur (Hochs und Tiefs nach der Lücke) wird maßgeblich.

Extrem geringes Volumen & illiquide Sitzungen

Die Lage: An Feiertagen, in Nachtsitzungen (besonders bei Aktien und ETFs) oder in Zeiten geringer Beteiligung fällt das Volumen auf 10-20 % des Normalen.

Was passiert: Der Kurs scheint die Niveaus womöglich zu „achten“, indem er am täglichen VWAP oder am POC abprallt, doch die Bewegungen sind klein und unzuverlässig. Geringes Volumen bedeutet, dass schon eine kleine Order den Kurs durch Niveaus drücken kann, die sonst halten würden. Die Folgebewegung nach Niveauberührungen fällt minimal aus.

Kontext: Unterstützung und Widerstand brauchen Beteiligung – Käufer, die die Unterstützung verteidigen, Verkäufer, die den Widerstand verteidigen. Ohne Volumen verlieren Niveaus ihre Bedeutung, weil es nicht genug Teilnehmer gibt, die sie durchsetzen. Deshalb werden Sitzungsniveaus (Hochs und Tiefs der asiatischen, Londoner und New Yorker Sitzung) so wichtig – sie markieren, wo tatsächlich Liquidität und Beteiligung vorhanden sind. Nutzen Sie zur Bestätigung Volume Oracle und prüfen Sie so, ob die Beteiligung ausreicht, damit die Niveaus verlässlich sind.

Zu viele Niveaus aktiviert (Informationsüberlastung)

Die Lage: Der Nutzer aktiviert über 20 der mehr als 60 verfügbaren Niveaus gleichzeitig und erzeugt so einen Chart voller waagerechter Linien.

Was passiert: Der Kurs ist immer „an einem Niveau“, weil die Linien alle 0,5-1 % liegen. Jeder Kurspunkt wirkt bedeutsam, was heißt, dass nichts wirklich bedeutsam ist. Entscheidungen werden unmöglich – jede Bewegung sieht aus, als müsste sie am nächsten Niveau drehen.

Kontext: Janus Atlas bietet über 60 Niveaus, weil verschiedene Nutzer für verschiedene Vorgehensweisen verschiedene Werkzeuge brauchen, nicht weil jeder alle gleichzeitig anzeigen sollte. Am wirksamsten ist es, 5-8 Niveaus zu aktivieren, die zu Ihrem Zeitfenster und Ihrer Methodik am besten passen. Mehr Niveaus liefern keine tiefere Einsicht – sie liefern mehr Verwirrung. Die Güte der Niveaus zählt mehr als ihre Zahl.

Unpassende Zeitfenster & Niveauauswahl

Die Lage: Niveaus hoher Zeitfenster auf Charts niedriger Zeitfenster nutzen oder umgekehrt. Beispiel: das Monatshoch/-tief auf einem 1-Minuten-Chart beobachten oder Sitzungsniveaus auf einem Wochenchart.

Was passiert:

  • Monatsniveaus auf 1-Minuten-Charts: Die Niveaus sind zu weit entfernt, um relevant zu sein. Der Kurs erreicht sie womöglich tage- oder wochenlang nicht. Währenddessen entgehen Ihnen alle Sitzungsniveaus des Tages, an denen die tatsächlichen Gelegenheiten liegen.
  • Sitzungsniveaus auf Wochencharts: Die Niveaus sind so kleinteilig, dass sie zu Rauschen werden. Das asiatische Hoch von vor 3 Wochen ist für einen Swing-Trader, der monatelang hält, belanglos.

Kontext: Stimmen Sie die Zeitfenster der Niveaus auf Ihr Analyse-Zeitfenster ab. Kurzfristige Analyse (1m-15m): Sitzungsniveaus (AH, AL, EH, EL, NAH, NAL), täglicher VWAP, POC. Intraday-Analyse (15m-1H): Tages- und Wochenhochs/-tiefs, täglicher VWAP, wichtige Fibonacci-Niveaus. Mehrtägige Analyse (4H-Tag): Wochen- und Monatsniveaus, große Fibonacci-Retracements und -Extensions. Unpassende Niveaus erzeugen Rauschen und übersehene Muster.

Isolierte Niveaus ohne Konfluenz oder Bestätigung

Die Lage: Bei jeder einzelnen Niveauberührung eine Reaktion erwarten, ohne Konfluenz (mehrere geballte Niveaus) oder Bestätigung (Volumenschub, Umkehrkerze, Momentum-Ereignis) zu verlangen.

Was passiert: Die Treffsicherheit sinkt deutlich. Viele Niveaus werden berührt und sofort gebrochen. Beispiel: Der Kurs berührt den täglichen VWAP für sich allein, keine weiteren Niveaus in der Nähe, kein Volumenschub, kein Ereignis von Pentarch und nur eine kurze Berührung, bevor der Trend weiterläuft. Berührungen einzelner Niveaus scheitern häufiger als Konfluenzzonen.

Kontext: Nicht alle Niveaus wiegen gleich schwer. Eine Konfluenzzone, in der sich Tagestief + Wochentief + Fibonacci 0,618 + POC alle innerhalb von 1 % ballen, zeigt erhebliches Interesse und wird wahrscheinlich verteidigt. Eine isolierte Berührung des täglichen VWAP ohne weitere Konfluenz ist ein Münzwurf. Setups mit der höchsten Konfluenz entstehen bei:

  • Konfluenzzonen: 3 oder mehr Niveaus, die sich in derselben Kurszone ballen
  • Bestätigte Berührungen: eine Niveauberührung mit einem Volumenschub, dazu entweder eine Umkehrkerze oder ein Zustandswechsel in Harmonic Oscillator
  • Wichtige Strukturniveaus: Wochen- und Monatshochs, große Fibonacci-Niveaus (0,618, 1,618), mehrtägiger POC

Eine einzelne, isolierte Berührung eines Levels ist eine Quelle. Eine Berührung, an der sich mehrere Level ballen, sind mehrere. Die Seite oben sagt, wie man das auf dem Bildschirm auseinanderhält.

So erkennen Sie Lagen mit nachlassender Aussagekraft

Woran Sie es merken:

  • Der Kurs schlägt ohne Pause durch 3 oder mehr Niveaus: Starkes Momentum überlagert die Niveaus – auf Erschöpfung warten
  • Eine Lücke bei Eröffnung überspringt mehrere Niveaus: Struktur neu bewerten, die alten Niveaus sind wahrscheinlich hinfällig
  • Volumen unter 50 % des Durchschnitts: Die Niveaus verlieren an Durchsetzungskraft – nutzen Sie Volume Oracle zur Bestätigung
  • Chart voller Linien (über 20 Niveaus aktiviert): Schalten Sie die Hälfte ab und konzentrieren Sie sich nur auf die wichtigen Niveaus
  • Der Wirtschaftskalender zeigt wichtige Termine innerhalb der nächsten 2 Stunden: Eine Marke sagt nichts über eine Nachrichtenveröffentlichung, und der Kurs kann auf der anderen Seite eröffnen
  • 1-Minuten-Charts mit Monatsniveaus analysieren: Passt nicht – wechseln Sie stattdessen zu den Sitzungsniveaus
  • Keine Konfluenz, keine Bestätigung, nur eine Niveauberührung: Die Familien widersprechen sich, also gibt es kein Nest zu lesen

Merke: Janus Atlas zeigt Ihnen, WO der Kurs reagieren könnte. Es sagt Ihnen nicht, OB der Kurs reagieren wird oder WIE STARK die Reaktion ausfällt. Der Kontext (Momentum, Volumen, Konfluenz, Bestätigung) entscheidet, ob eine Niveauberührung eine Zone hoher Konfluenz ist oder nur eine Linie auf einem Chart. Eine bessere Analyse nutzt weniger Niveaus mit besserem Kontext statt mehr Niveaus mit weniger Auswahl.


❓ Häufige Fragen

F: Wie viele Niveaus soll ich einschalten?

A: Es empfiehlt sich, mit 5-7 wichtigen Niveaus zu beginnen, um eine visuelle Überlastung zu vermeiden. Weitere Niveaus lassen sich je nach individuellem Vorgehen schrittweise ergänzen.

F: Erscheinen alle 60+ Niveaus auf einmal?

A: Nein. Jedes Niveau lässt sich einzeln ein- und ausschalten. Zeigen Sie genau die Niveaus an, die zu Ihrem Vorgehen passen.

F: Kann ich die Farben ändern?

A: Ja. Jeder Niveautyp hat anpassbare Farbeinstellungen. Es stehen mehrere voreingestellte Farbschemata zur Verfügung.

F: Welche Zeitrahmen gehen?

A: Alle Zeitfenster werden unterstützt. Die Relevanz der Niveaus hängt vom Zeitfenster ab (Sitzungsniveaus sind z. B. auf Intraday-Charts relevanter).

F: Zeichnen sich die Niveaus neu?

A: Die Niveaus der laufenden Periode aktualisieren sich in Echtzeit (das heutige Hoch passt sich z. B. an, während der Kurs sich bewegt). Historische Niveaus ändern sich nicht rückwirkend.

F: Wie werden POC, VAH und VAL berechnet?

A: Die Berechnungen des Volumenprofils beruhen auf der Verteilung des Volumens über die Kursniveaus. POC = Knoten mit dem höchsten Volumen. VAH/VAL = Grenzen der Value Area (übliche Verteilung von 70 % des Volumens).

F: Was ist der Unterschied zwischen BOS und CHoCH?

A: BOS (Break of Structure) = Bruch in Trendrichtung (Fortsetzung). CHoCH (Change of Character) = Bruch entgegen dem Trend (Hinweis auf eine mögliche Umkehr).

F: Lässt es sich mit anderen Indikatoren verwenden?

A: Ja. Janus Atlas ist mit allen anderen Indikatoren kompatibel. Es ist darauf ausgelegt, mit der gesamten Suite von Signal Pilot zusammenzuarbeiten.

F: Funktioniert es auf allen Werten?

A: Ja. Kompatibel mit Aktien, Futures, Devisen und Krypto – jedem Wert auf TradingView.

F: Wie oft aktualisieren sich die Niveaus?

A: In Echtzeit für die Niveaus der laufenden Periode. Historische Niveaus stehen fest, sobald die Periode schließt.

F: Warum haben Killzones keine Alarme?

A: Killzones sind zeitbasierte visuelle Hilfen, keine Kursniveaus. Sie heben hervor, WANN die Aktivität am höchsten ist (Fenster hoher Aktivität), nicht WO. Da es kein Kursniveau gibt, das „berührt“ werden könnte, gibt es dafür keine Alarme.

F: Was ist der Unterschied zwischen der Eröffnungsspanne und den Sitzungsniveaus?

A: Die Eröffnungsspanne erfasst nur die ersten X Minuten (z. B. 30 Min.) und friert dann ein. Die Sitzungsniveaus verfolgen die gesamte Sitzung durchgehend. Die Eröffnungsspanne dient der Ausbruchsrichtung, die Sitzungen der Spanne des ganzen Tages.

F: Wie erkennt es eine Bündelzone?

A: Der Indikator durchsucht alle aktivierten Niveaus und fasst diejenigen zusammen, die innerhalb einer einstellbaren Nähe liegen (standardmäßig 0,5 %). Ballen sich 2 oder mehr Niveaus, werden sie zu einer einzigen Bezeichnung zusammengefasst, die alle Niveaunamen zeigt (z. B. dH · wH · pdH) mit einer (×N) Anzahl, die angibt, wie viele Systeme bei dieser Kurszone übereinstimmen.

F: Was ist die Distance Table?

A: Eine Überlagerung in Echtzeit, aufgeteilt in die Abschnitte ▲ RESISTANCE (über dem Kurs) und ▼ SUPPORT (unter dem Kurs). Jedes Niveau zeigt: Name, Abstand, Konfluenzstärke (★ Sterne) und eine Spalte +, die verborgene Niveaus sichtbar macht, die Konfluenz beisteuern würden, wenn sie aktiviert wären. Die Sterne zeigen die gesamte Stärke der Zone einschließlich aktivierter und deaktivierter Niveaus – die Spalte + sagt Ihnen genau, was Sie für mehr Konfluenz aktivieren sollten.

F: Wie viele Alarme gibt es?

A: 58 auswählbare Alarme: 38 einzelne, 14 gruppierte und 6 für Anchored VWAP (2 für die automatischen Pivots, 4 für die manuellen Slots). Einzelne Alarme feuern für je eine benannte Marke. Gruppierte Alarme decken eine ganze Familie auf einmal ab, und so bleibt der Indikator unter dem 64-Alarm-Limit von TradingView.

F: Warum wirkt mein Chart gestaucht, wenn ich Quartals- und Jahresniveaus aktiviere?

A: Quartals- und Jahreshochs bzw. -tiefs können weit vom aktuellen Kurs entfernt liegen. TradingView skaliert den Chart automatisch so, dass alle sichtbaren Niveaus hineinpassen, was die Kursbewegung staucht. Nutzen Sie Quartals- und Jahresniveaus daher am besten auf Charts ab dem 4-Stunden-Zeitfenster.

F: Was sind die VWAP-Bänder?

A: Standardabweichungsbänder um den VWAP, die zeigen, wie weit der Kurs sich vom volumengewichteten Durchschnitt gestreckt hat. Wären die Abweichungen der Periode normalverteilt, umfasste ±1σ rund 68 % davon und ±2σ rund 95 %. Reale Kurse haben dickere Ränder als das, behandeln Sie die Zahlen also als grobe Richtwerte.

F: Wie lese ich die VWAP-Bänder?

A: Die Bänder sagen, wie weit der Kurs sich vom volumengewichteten Durchschnitt gestreckt hat, in Standardabweichungen dieser Periode. Bei +2σ ist die Bewegung für die Periode ungewöhnlich, bei -2σ ungewöhnlich in die andere Richtung. Wohin der Kurs als Nächstes geht, ist eine andere Frage, die die Bänder nicht beantworten.

F: Warum die Bänder beim täglichen VWAP aktivieren, aber nicht beim wöchentlichen?

A: Die täglichen Bänder sind enger und für die Intraday-Analyse relevanter. Wochen- und Monatsbänder sind weiter und eignen sich besser für die mehrtägige Analyse. Aktivieren Sie, was zu Ihrem Analyse-Zeitfenster passt.

F: Was bedeuten die Bezeichnungen der VWAP-Bänder (d+1σ, w-2σ usw.)?

A: Erster Buchstabe = Zeitfenster (d=täglich, w=wöchentlich, m=monatlich, q=quartalsweise). Vorzeichen = über oder unter dem VWAP. Zahl = Stufe der Standardabweichung. Beispiel: d+1σ = täglicher VWAP + 1 Standardabweichung (oberes Band).

F: Soll ich ±1σ oder ±2σ nehmen?

A: ±1σ wird häufig berührt und passt zu kurzfristiger Arbeit. ±2σ wird selten berührt und markiert die ungewöhnlicheren Streckungen. Beide können gleichzeitig laufen.

F: Was sind Fair Value Gaps (FVG)?

A: FVGs sind Ungleichgewichte im Kurs, bei denen der Markt sich so schnell bewegt hat, dass er eine „Lücke“ zwischen nicht benachbarten Kerzen hinterließ. Sie stehen für unausgeführte Orders und wirken als Magnete – der Kurs neigt dazu, zurückzukehren und sie zu füllen.

F: Warum hat mein FVG die Farbe gewechselt?

A: Die Farben richten sich nach der Lage und passen sich laufend an. FVG unter dem aktuellen Kurs = grün (Nachfragezone). FVG über dem aktuellen Kurs = rot (Angebotszone). Bewegt sich der Kurs, passen sich die Farben entsprechend an.

F: Was ist der Unterschied zwischen der Abarbeitung per Docht und per Schluss beim FVG?

A: Docht = FVG als abgearbeitet, sobald irgendein Docht die Lücke berührt (empfindlicher). Schluss = FVG nur als abgearbeitet, wenn die Kerze innerhalb der Lücke schließt (strenger). Der Schluss-Modus lässt mehr FVGs auf dem Chart, weil es einen Schluss innerhalb der Lücke braucht, um eine zurückzuziehen.

F: Warum sehe ich im Tageszeitfenster nicht viele FVGs?

A: Echte FVGs (Lücken zwischen nicht benachbarten Kerzen) sind in höheren Zeitfenstern seltener, weil die Kerzenspannen größer sind. Versuchen Sie es mit 15m bis 4H für eine häufigere FVG-Erkennung.

F: Warum verschwinden alte FVG?

A: Der automatische Rückblick entfernt alte FVGs, damit der Chart übersichtlich bleibt. Der Rückblick passt sich automatisch Ihrem Zeitfenster an (2 Tage bei 15m, 1 Monat bei Tag, 3 Monate bei Woche usw.).

F: Was heißt bei einem FVG „Unmitigated“?

A: Ein nicht abgearbeitetes FVG wurde vom Kurs noch nicht berührt bzw. gefüllt. Diese sind als mögliche Reaktionszonen am relevantesten – der Kurs kehrt eher zu ungefüllten Ungleichgewichten zurück.

F: Muss ich das CME-Symbol von Hand wählen?

A: Nein – die automatische Erkennung (standardmäßig EIN) ordnet Ihren Chart automatisch dem passenden CME-Symbol zu. Sind Sie auf BTCUSDT, ruft sie automatisch die Lücken von CME:BTC1! ab. Schalten Sie die automatische Erkennung nur ab, wenn Sie die Lücken eines anderen Produkts anzeigen möchten (z. B. BTC-Lücken auf einem ETH-Chart).

F: Warum ist meine CME-Lücke verschwunden?

A: Lücken werden automatisch entfernt, sobald sie geschlossen sind. Eine Lücke nach oben ist geschlossen, wenn der Kurs auf das Tief der Lücke fällt. Eine Lücke nach unten ist geschlossen, wenn der Kurs auf das Hoch der Lücke steigt.

F: Warum wirkt mein Chart gestaucht (CME-Lücken)?

A: Alte, ungeschlossene Lücken bei weit entfernten Kursen veranlassen TradingView zur automatischen Skalierung. Verringern Sie „Max Gaps“ auf 1-2 für übersichtlichere Charts.

F: Funktionieren CME-Lücken auf Spot- und Perpetual-Charts von Krypto?

A: Ja. Die automatische Erkennung erkennt Spot- und Perpetual-Paare von BTC und ETH und ruft die passenden CME-Futures-Daten ab (CME:BTC1! oder CME:ETH1!). Sie sehen die CME-Lückenniveaus automatisch über Ihrem Spot- bzw. Perpetual-Chart.

F: Was ist der Unterschied zwischen Fibonacci-Retracements und -Extensions?

A: Retracements (0,236-0,886) liegen INNERHALB der Spanne – Zonen, in denen Rückläufe Unterstützung finden können. Extensions (1,272, 1,618) liegen AUSSERHALB der Spanne – mögliche Ziele für eine Fortsetzung, nachdem der Kurs das Hoch bzw. Tief gebrochen hat.

F: Wann nehme ich die Fibonacci-Ausdehnungen?

A: Nach einem Rücklauf auf ein Retracement-Niveau markieren die Extensions mögliche Ziele für eine Fortsetzung. Bricht der Kurs über das Hoch, läuft er häufig zuerst auf 1,272 und dann auf 1,618 zu.

F: Was bedeutet die Anzahl auf der Bezeichnung der Konfluenzzone?

A: Der (×N) Der Zusatz (z. B. dH · wH · pdH (×3)) zeigt, wie viele verschiedene Niveaus aus beliebigen Quellen (HTF, Sitzung, VWAP, Fibonacci usw.) bei diesem Kurs geballt sind. Die kombinierte Bezeichnung listet alle beteiligten Niveaunamen auf, sodass Sie genau wissen, welche Systeme übereinstimmen. Höhere Anzahl = stärkere Unterstützungs- bzw. Widerstandszone.

F: Kann ich die Zahl an der Bündelbeschriftung ausblenden?

A: Ja, nutzen Sie den Schalter „Show Label“ in den Konfluenz-Einstellungen, um sie auszublenden, wenn Sie es übersichtlicher mögen.


📋 Kurzübersicht

Die wichtigsten Niveaus im Überblick

Niveautyp Kürzel Typische Einsätze Wesentliches Merkmal
Tageshoch und Tagestief dH, dL Alle Stile Spannenextreme des heutigen Tages
Wochenhoch/Wochentief wH, wL Swing/Tag Spanne dieser Woche
Monatshoch/-tief mH, mL Swing Spanne dieses Monats
Quartalshoch/-tief QH, QL Swing/Position Spanne dieses Quartals
Jahreshoch/-tief YH, YL Position Spanne dieses Jahres
Tages-VWAP dVWAP Tag/Scalp Durchschnittskurs im Tagesverlauf
Wöchentlicher VWAP wVWAP Swing/Tag Durchschnittskurs der Woche
POC POC Alle Stile Kurs mit dem höchsten Volumen
VAH/VAL VAH, VAL Alle Stile Grenzen der Value Area
Sitzungshochs/-tiefs AH, AL, EH, EL, NAH, NAL Scalp/Tag Spannenextreme der Sitzung
Marktstruktur HH, HL, LH, LL, BOS, CHoCH Alle Stile Trendkontext

Wie der Kurs auf Niveaus trifft, im Überblick

Muster Beschreibung Beobachtetes Merkmal
Abpraller Der Kurs berührt und dreht Unterstützung/Widerstand
Bruch Der Kurs durchstößt und läuft weiter Niveau gebrochen
Retest Bruch → Rückkehr → Fortsetzung Muster einer Bestätigung
Ballung Mehrere Niveaus laufen zusammen Verstärkte Reaktionszone

Welche Zeiteinheit zu welchen Niveaus passt

Chart-Zeitfenster Relevanteste Niveaus
5m-15m Sitzungsniveaus, täglicher VWAP, POC
1H-4H Tages- und Wochenniveaus, täglicher und wöchentlicher VWAP, POC/VAH/VAL
Tag Wochen- und Monatsniveaus, wöchentlicher und monatlicher VWAP, Struktur
Woche Monats- und Quartalsniveaus, monatlicher VWAP

📊 Technische Hinweise

SpezifikationWertAnmerkungen
Anzahl der Plots50Innerhalb der Grenze von 64 Plots je Indikator bei TradingView
Alarme insgesamt5838 einzelne + 14 gruppierte + 6 AVWAP (2 automatisch, 4 manuell)
Zeilen insgesamt~1.950Ungefähre Zahl der Codezeilen
Niveautypen60+Über alle Kategorien hinweg
Ankeroptionen20Für die Fibonacci-Sätze

📞 Unterstützung

Fachliche Fragen: support@signalpilot.io

Weitere Ressourcen:

  • Überblick über die Suite von Signal Pilot
  • Leitfaden für den Einstieg
  • Video-Tutorials (falls verfügbar)
📚 Zum Weiterlesen

Vertiefen Sie das mit diesen Beiträgen aus dem Blog von Signal Pilot:


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Siehe auch

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Hinweis: Dieser Indikator zeigt Kursniveaus auf Basis verschiedener Berechnungsmethoden (Extreme von Zeitfenstern, Volumengewichtung, Verteilung des Volumenprofils, Analyse der Marktstruktur). Alle Niveaus geben historische oder aktuelle Kursdaten wieder. Individuelle Auslegung, Anwendung und Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Vergangene Reaktionen an Niveaus sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Dies ist keine Finanzberatung.


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