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Augury Grid v1.0
Lernleitfaden für Fortgeschrittene

Mehrere Märkte scannen • Korrelation im Blick • Portfoliopsychologie

⏱️ Lesezeit: 15 Minuten

⚠️ Die Streuungsillusion: SPY, QQQ, IWM und DIA zeigen alle bullische Signale. Du nimmst alle 4 Trades und denkst „Ich bin über 4 Symbole gestreut!“ Der Markt fällt. Alle 4 verlieren gleichzeitig. Warum? Sie laufen zu 95 % gleich – du hast einen Trade auf 4 Teile verteilt. Dieser Leitfaden zeigt die psychologischen Fallen beim Handel über mehrere Märkte und wie du der Scheinstreuung entgehst, die Konten zerlegt.

📋 Was Augury Grid wirklich macht

Augury Grid ist ein Scanner und Filter, kein Werkzeug für die tiefe Analyse.

  • 🔍 Scannt mehrere Symbole gleichzeitig (Aktien, Krypto, Devisen, Rohstoffe)
  • 📊 Zeigt eine Korrelationskarte gegen Scheinstreuung
  • 🎯 Filtert nach den stärksten Signalen damit du dich auf die besten Gelegenheiten konzentrierst
  • Zeigt, welche Werte eine tiefe Analyse verdienen mit Indikatoren für einzelne Werte

Arbeitsablauf: Das Grid findet Gelegenheiten → du legst die genauen Indikatoren (Pentarch, OmniDeck, Janus, Volume Oracle) auf das gewählte Symbol, um den Einstieg zu timen.

🚀

🚀 Dein erster Scan in 5 Minuten

Augury Grid noch nie benutzt? Fang hier an.

Schritt 1: die Beobachtungsliste laden
Wähl eines der 8 Presets, oder nimm Custom und trag 7 eigene Werte ein (SPY, QQQ, AAPL, BTC und so weiter). Ein Grid fasst 7, das ist also die ganze Liste.

Schritt 2: den Scan laufen lassen
Das Grid zeigt alle Symbole mit ihrer Signalstärke. Achte auf die 3 bis 5 stärksten Signale (die höchsten Werte).

Schritt 3: die Korrelationskarte prüfen
• Laufen die 3 stärksten Signale zu 80 % und mehr gleich → es ist derselbe Trade, nimm EINEN
• Laufen die 3 stärksten Signale zu weniger als 60 % gleich → echte Streuung, du kannst mehr als eines nehmen

Schritt 4: das stärkste Symbol tief analysieren
Das Grid sagt „SPY ist stark“ → jetzt lade SPY in den Chart und prüfe:
• Pentarch für das Timing des Erschöpfungszählers
• Janus für die wichtigen Marken
• Volume Oracle für die Bestätigung des Regimes

Schritt 5: erst handeln, wenn die genaue Analyse bestätigt
Das Grid sagt, WAS zu handeln ist. Die anderen Indikatoren sagen, WANN und WO du einsteigst.


Beispielablauf:

  • Grid-Scan über 20 Symbole laufen lassen
  • Die 3 stärksten Signale: SPY (95), AAPL (92), BTC (88)
  • Korrelation prüfen: SPY und AAPL laufen zu 85 % gleich ❌ (zu ähnlich)
  • BTC läuft mit beiden nur zu 20 % gleich ✅ (echte Streuung)
  • SPY nehmen (höchster Wert) und BTC (unkorreliert)
  • SPY-Chart laden → Pentarch prüfen → Count 9 erscheint ✅
  • Janus prüfen → am Unterstützungscluster ✅
  • SPY mit tieferen Zusammenlaufprüfungen analysieren

Das Grid ist dein Sieb, kein Timing-Werkzeug. Nutz es, um 100 Symbole auf 3 zu reduzieren, die eine tiefe Analyse verdienen.

📋

📋 Die 3-2-1-Regel für Augury Grid

Diese Regel solltest du auswendig können

Drei Dinge, die du IMMER prüfst:

  • Signalstärke: Nur auf die 3 bis 5 stärksten Signale schauen
  • Korrelationsprüfung: Keine Symbole zusammen handeln, die zu 80 % und mehr gleich laufen
  • Danach die tiefe Analyse: Andere Indikatoren fürs Timing nutzen (das Grid findet das WAS, nicht das WANN)

Zwei Dinge, die du NIE tust:

  • Nie ein Grid-Signal allein handeln (für Einstieg und Stopp braucht es die tiefe Analyse)
  • Nie 5 und mehr korrelierte Symbole handeln (Scheinstreuung = verstärktes Risiko)

Eine goldene Regel:

📌 Das Grid findet die Gelegenheiten. Die anderen Indikatoren timen den Einstieg. Überspring niemals Schritt 2.
Dass SPY oben steht, heißt nicht „SPY jetzt kaufen“. Es heißt „SPY verdient eine tiefe Analyse“.

🧠

🧠 Psychologie beim Handel über mehrere Märkte: die drei entscheidenden Hürden

🔗 Hürde 1: zu viele korrelierte Symbole handeln (die „Streuungs“-Illusion)

Was passiert: Augury Grid zeigt bullische Signale bei SPY, QQQ, IWM und DIA. Alle vier sehen gut aus! Du nimmst alle 4 Trades und denkst „Ich bin über 4 verschiedene Symbole gestreut! Klug verwaltetes Portfolio!“

Der Markt fällt. Alle 4 Positionen verlieren gleichzeitig. Dein Konto liegt 8 % im Minus. Verwirrt schaust du auf die Korrelationskarte: Sie laufen alle zu 95 % gleich. Sie bewegen sich fast identisch.

Die Wahrheit: Du warst nicht gestreut. Du hattest im Grunde EINEN Trade, auf 4 Positionen verteilt, was dein Risiko vervierfacht statt es zu verteilen.

Die Lösung: Prüf die Korrelationskarte, BEVOR du mehrere Positionen nimmst. Bei mehr als 80 % Korrelation behandle es als EINEN Trade, nicht als getrennte. Nimm das stärkste Signal aus der Gruppe und EINE Position.

Der Satz für den Kopf: „Laufen diese Symbole zusammen? Bei mehr als 80 % Korrelation nehme ich das EINE stärkste Signal, nicht alle. Scheinstreuung zerlegt Konten.“

🧠 Hürde 2: Analyselähmung, weil du zu viele Symbole beobachtest

Was passiert: Du beobachtest 50 Symbole im Augury Grid und denkst „Mehr Symbole = mehr Gelegenheiten!“ An einem Morgen feuern 12 Signale gleichzeitig über verschiedene Märkte. Du verbringst 90 Minuten damit, jedes Symbol zu prüfen: Charts, Nachrichten, Kennzahlen.

Bis du fertig analysiert und entschieden hast, sind 10 der 12 Signale abgelaufen oder deutlich weggelaufen. Du bist geistig erschöpft und nimmst aus Frust 2 Trades schlecht mit.

Warum das passiert: Du versuchst, überall gleichzeitig zu sein. Mehr Symbole bringen keinen höheren Gewinn, sondern verteilte Aufmerksamkeit und schlechtere Entscheidungen.

Die Lösung: Bleib beim Lernen bei einem einzigen Grid und seinen 7 Werten. Konzentrier dich auf Symbole mit klaren Signalen, die untereinander wenig korrelieren. Wenige gefilterte Signale schlagen eine erdrückende Menge. Dein Ziel sind die BESTEN Gelegenheiten, nicht ALLE.

Der Satz für den Kopf: „Ich muss nicht jedes Signal handeln. Ich muss die BESTEN Signale aus einer überschaubaren Liste handeln. Weniger ist mehr.“

🔄 Hürde 3: der Sektorrotation hinterherlaufen (FOMO)

Was passiert: Montag: Signale im Technologiesektor. Du steigst bei AAPL und MSFT ein. Mittwoch: starke Signale im Energiesektor. Du denkst „Ich verpasse die Energierotation!“ Du nimmst XOM und CVX dazu. Freitag: Signale im Gesundheitssektor. Die nimmst du auch noch.

Am Ende der Woche: 8 Positionen über 4 Sektoren, bei keiner eine klare Überzeugung. Du beobachtest ununterbrochen, bist gestresst und weißt selbst nicht mehr, was deine Strategie ist.

Warum das passiert: FOMO, die Angst, tägliche Sektorbewegungen zu verpassen. Du behandelst die Sektorrotation wie Daytrading, obwohl sie ein langsamer Vorgang ist.

Die Wahrheit: Eine Sektorrotation dauert Wochen oder Monate, keine Tage. Wer jede tägliche Rotation mitnehmen will, handelt zu viel, verliert den Überblick und das Risiko im Griff.

Die Lösung: Nimm EINEN oder ZWEI Sektoren mit dem stärksten Momentum und den stärksten Signalen. Bleib wochenlang dabei. Lass die Rotation sich entfalten. Täglichen Rotationen hinterherzulaufen heißt Überhandeln und geistige Erschöpfung.

Der Satz für den Kopf: „Sektorrotation ist langsam. Ich bleibe bei 1 bis 2 Sektoren mit klarer Stärke, statt jeder täglichen Rotation hinterherzulaufen. Geduld schlägt FOMO.“

✅ Deine ersten 3 Scans – die Prüfliste

Ausdrucken und beim Scannen sichtbar halten

Vor jedem Grid-Signal prüfen:

Scan Nr. _____ (Datum: ______)

  • Die 3 bis 5 stärksten Signale bestimmt (nur die stärksten)
  • Korrelation geprüft (keine Symbole zusammen, die zu 80 % und mehr gleich laufen)
  • Tiefe Analyse gemacht (Chart geladen, Pentarch, Janus und Volume Oracle geprüft)
  • Einstiegszeitpunkt bestätigt (Grid-Signal + Bestätigung durch den genauen Indikator)
  • Nicht allein nach dem Grid gehandelt (Einstieg und Stopp kommen aus der tiefen Analyse)
  • Positionsgröße je Symbol (höchstens 1 % Risiko je unkorrelierter Position)
  • Höchstens 3 Positionen insgesamt (alle unter 60 % korreliert)

Nach deinen ersten 3 Scans durchgehen:

  • Habe ich die Korrelation geprüft, bevor ich mehrere Symbole gehandelt habe? Y / N
  • Habe ich jedes Symbol tief analysiert? Y / N
  • Wie viele Trades liefen zu mehr als 80 % gleich? _____
  • Was die korrelierten gemeinsam hatten: _______________

Der übliche Anfängerfehler: 5 und mehr Symbole zu handeln, weil das Grid sie alle stark zeigt, ohne zu merken, dass sie zu 90 % gleich laufen – das ist ein Trade mit fünffachem Hebel. Prüf immer zuerst die Korrelationskarte.

🚫

🚫 Die fünf Fehler, an denen Händler über mehrere Märkte scheitern

Fehler 1: mehrere Trades in stark korrelierten Werten nehmen

Was passiert: Augury Grid meldet SPY, QQQ, VOO und IVV alle bullisch. Du nimmst alle 4 Trades und hältst dich für „über mehrere ETFs gestreut“. Der Markt korrigiert um 2 %. Alle 4 Positionen verlieren gleichzeitig. Dein Konto verliert 8 % auf das, was im Grunde eine Wette war.

Warum das passiert ist: Das sind alles ETFs auf den S&P 500 mit über 98 % Korrelation. Das sind keine 4 Trades, sondern ein Trade mit vierfachem Hebel.

Die Lösung: Prüf die Korrelationskarte, bevor du mehrere Positionen nimmst:

  • 🟢 Korrelation unter 60 %: Echte Streuung, du kannst beide nehmen
  • 🟡 Korrelation 60-80 %: Hohe Korrelation, mach beide kleiner
  • 🔴 Korrelation 80 % und mehr: Im Grunde derselbe Trade, nimm das EINE stärkste Signal

Fehler 2: zu viele Symbole beobachten (die 50-Symbol-Lähmung)

Was passiert: Du trägst 50 und mehr Symbole ins Augury Grid und denkst „Mehr Abdeckung = mehr Gewinn!“ Den ganzen Tag feuern Signale. Du kommst mit den Meldungen nicht hinterher. Eine tiefe Analyse wird unmöglich. Du verbringst Stunden damit, jedes Signal zu bewerten.

Ergebnis: Du verpasst die besten Einstiege, nimmst aus Erschöpfung mittelmäßige mit und bist am Ende geistig ausgelaugt.

Die Lösung: Lieber wenig und gut. Bleib beim Lernen bei den 7 Werten:

  • Nimm liquide Werte (hohes Volumen)
  • Verteil sie über verschiedene Sektoren (nicht alles Technologie)
  • Nimm verschiedene Anlageklassen dazu (Aktien, Krypto, Devisen)
  • Bleib bei Symbolen, die du verstehst

Mehr Symbole sind nicht besser, sie erdrücken dich. Eine überschaubare Liste heißt bessere Entscheidungen.

Fehler 3: die Sektorkorrelation ausblenden, wenn du Positionen aufbaust

Was passiert: Du bist long in AAPL, MSFT, NVDA und GOOGL und denkst „4 verschiedene Unternehmen = Streuung!“ Der ganze Technologiesektor wird abverkauft. Alle 4 verlieren 5 bis 7 %. Dein ganzes Portfolio bricht um 20 bis 25 % ein, weil alle Positionen in EINEM Sektor lagen.

Die Lösung: Prüf die Sektorlast, nicht nur die einzelnen Symbole:

  • Bleib bei höchstens 2 bis 3 Positionen je Sektor
  • Verteil über Technologie, Gesundheit, Finanzen, Energie, Konsum
  • Denk neben der Symbolkorrelation auch an die Sektorkorrelation
  • Schau dir die Sektorverteilung wöchentlich an

Echte Streuung heißt verschiedene Sektoren mit niedriger Korrelation, nicht mehrere Aktien aus demselben Sektor.

Fehler 4: jedem Rotationssignal hinterherlaufen

Was passiert: Montag: Technologiesignale, du steigst in Technologie ein. Mittwoch: Energie zeigt Stärke, du nimmst Energie dazu. Freitag: Gesundheitssignale, die nimmst du auch noch.

Am Ende der Woche: 10 Positionen über 5 Sektoren ohne klare Strategie. Du schichtest ununterbrochen um, weißt selbst nicht mehr, was du handelst, und bist übergewichtet.

Die Lösung: Sektorrotation ist ein Vorgang über Wochen und Monate, kein täglicher Handel:

  • Nimm die 1 bis 2 stärksten Sektoren nach den Signalen
  • Bleib 4 bis 8 Wochen bei ihnen
  • Lass die Rotation sich geduldig entfalten
  • Wechsle erst, wenn klar eine neue Führung entsteht

Täglichen Sektorbewegungen hinterherzulaufen heißt Überhandeln und Verwirrung. Bei der Sektorrotation gewinnt die Geduld.

Fehler 5: gleiche Positionsgrößen über Werte mit ganz verschiedener Schwankung

Was passiert: Du riskierst 1 % sowohl bei SPY (wenig Schwankung, etwa 1 % Tagesspanne) als auch bei TSLA (viel Schwankung, etwa 5 % Tagesspanne) mit demselben Betrag. Die TSLA-Position ist gemessen an ihrer Schwankung viel zu groß.

Ein Schwankungsschub oder ein Fehlausbruch bei TSLA kostet dich 3 %, wo du 1 % Risiko wolltest. Dein Risikomanagement ist zusammengebrochen, weil du die Schwankungsunterschiede ausgeblendet hast.

Die Lösung: Passe die Positionsgröße an die Schwankung an:

  • Wenig bis mittlere Schwankung (SPY, Anleihen, die meisten Aktien): normale Positionsgröße
  • Hohe Volatilität (TSLA, Krypto): halbe Positionsgröße
  • Extreme Schwankung (gehebelte ETFs, kleine Kryptowerte): ein Viertel der normalen Positionsgröße

Das Risiko je Trade bleibt gleich (1 %), die Positionsgrößen unterscheiden sich je nach Schwankung des Werts.

❓ Die zehn häufigsten Fragen von Anfängern

Kurze Antworten auf die üblichen Missverständnisse

F1: Das Grid zeigt 10 bullische Signale. Soll ich alle 10 nehmen?
A: Prüf zuerst die Korrelation. Laufen sie zu 80 % und mehr gleich, sind sie EIN Trade. Nimm die stärksten 1 bis 2 und lass den Rest.

F2: Kann ich Grid-Signale ohne andere Indikatoren handeln?
A: Nicht zu empfehlen. Das Grid findet das WAS, nicht das WANN und WO. Nutz Pentarch, Janus oder Volume Oracle fürs Timing.

F3: Wie viele Symbole soll ich scannen?
A: Fang mit 10 bis 20 an. Wenn du sicher bist, geh auf 50 bis 100. Scanne am ersten Tag keine 500 – das erdrückt dich.

F4: Bis zu welcher Korrelation kann ich zwei Werte zusammen handeln?
A: Unter 60 % ist niedrig genug, um sie als getrennte Trades zu behandeln. Zwischen 60 und 80 % ist hoch: beide nur in kleinerer Größe. Ab 80 % ist es ein Trade, also nimm einen.

F5: Das Grid-Signal kam gestern. Gilt es heute noch?
A: Kommt darauf an. Steht es noch unter den ersten 5 und bestätigt die genaue Analyse, ja. Ist es auf Platz 15 gerutscht, ist es abgestanden.

F6: Kann ich mehrere Anlageklassen zusammen scannen (Aktien, Krypto, Devisen)?
A: Ja, genau darum geht es. Über Anlageklassen hinweg zu scannen findet unkorrelierte Gelegenheiten, die andere übersehen.

F7: Was, wenn die 3 stärksten Signale alle Krypto sind (BTC, ETH, SOL)?
A: Prüf die Korrelation. Krypto läuft oft gemeinsam (70 bis 90 % korreliert). Nimm das stärkste oder warte auf Signale außerhalb von Krypto.

F8: Soll ich stündlich neu scannen oder einmal am Tag?
A: Kommt aufs Zeitfenster an. Tagescharts: einmal täglich. 4H-Charts: 2 bis 3 Mal am Tag. Scanne nicht ununterbrochen.

F9: Das Grid zeigt nur schwache Signale (unter 70). Trotzdem handeln?
A: Nein. Warte auf starke Signale (70 und mehr). Schwache Signale heißen wenig Überzeugung und ein schlechtes Verhältnis von Chance zu Risiko.

F10: Meine Trefferquote bei Grid-Trades liegt bei 40 %. Was läuft falsch?
A: Wahrscheinlich: (1) Handeln allein nach dem Grid ohne tiefe Analyse, (2) die Korrelation nicht geprüft (Scheinstreuung), (3) Signale unter 70 genommen.

📄

📄 Der Spickzettel zum Ausdrucken

┌───────────────────────────────────────────────────────────────────────────┐
│                        AUGURY GRID AUF EINEN BLICK                        │
│                        (Speichern oder ausdrucken)                        │
├───────────────────────────────────────────────────────────────────────────┤
│                                                                           │
│  📊 DER SCAN-ABLAUF:                                                      │
│       1. Scan über dein Grid (7 Werte auf 3 Zeitfenstern)                 │
│       2. Die 3 bis 5 stärksten Signale bestimmen                          │
│       3. Die Korrelationskarte prüfen                                     │
│       4. 1 bis 3 Symbole unter 60 % Korrelation nehmen                    │
│       5. Tiefe Analyse mit den anderen Indikatoren                        │
│       6. Nur einsteigen, wenn die tiefe Analyse bestätigt                 │
│                                                                           │
│  ✅ GUTER AUFBAU:                                                         │
│     • Signalstärke 70 und mehr (klare Überzeugung)                        │
│     • Unter 60 % Korrelation zwischen den Positionen                      │
│     • Die tiefe Analyse bestätigt (Pentarch, Janus, Volume Oracle)        │
│     • Höchstens 3 Positionen, alle unkorreliert                           │
│                                                                           │
│  ❌ LASSEN, WENN:                                                         │
│     • Die Signalstärke unter 70 liegt (nicht stark genug)                 │
│     • Es zu 80 % und mehr mit einer offenen Position gleich läuft         │
│     • Die tiefen Indikatoren nichts bestätigen                            │
│     • Du schon 3 Positionen hältst                                        │
│                                                                           │
│  🔗 DIE KORRELATIONSREGELN:                                               │
│     • Unter 60 %: niedrig genug für getrennte Trades                      │
│     • 60-80 %: hoch, beide nur in kleinerer Größe                         │
│     • 80 % und mehr: derselbe Trade, nimm EINEN                           │
│                                                                           │
│  🎯 POSITIONEN VERWALTEN:                                                 │
│     • Höchstens 3 Positionen gleichzeitig                                 │
│     • Jede Position unter 60 % korreliert mit den anderen                 │
│     • 1 % Risiko je Position (unkorreliert)                               │
│     • Positionsgröße an die Schwankung anpassen                           │
│                                                                           │
│  🎓 DIE 3-2-1-REGEL:                                                      │
│       3 immer prüfen: Stärke, Korrelation, tiefe Analyse                  │
│       2 nie tun: allein nach dem Grid handeln, Korrelation ausblenden     │
│       1 goldene Regel: das Grid findet das WAS, die Indikatoren das WANN  │
│                                                                           │
│  ⚠️ DIE ÜBLICHEN FALLEN:                                                  │
│     ❌ 5 ETF-Signale nehmen (SPY, QQQ, VOO, IVV, DIA)                     │
│        → Sie laufen zu 90 % gleich: ein Trade in fünffacher Größe         │
│     ❌ Jedes Signal ab 70 handeln                                         │
│        → Nur die 3 bis 5 stärksten (Güte vor Menge)                       │
│     ❌ Sofort einsteigen, sobald das Grid ein Signal zeigt                │
│        → Es muss erst die tiefe Analyse bestehen                          │
│                                                                           │
└───────────────────────────────────────────────────────────────────────────┘

          Halte das beim Scannen auf dem zweiten Monitor sichtbar!
🎓

🎓 Dein Weg – woran du den Fortschritt erkennst

An diesen Zeichen merkst du, dass es vorangeht

📅 Woche 1: erkennen

  • ✅ Du verstehst, dass das Grid das WAS findet, nicht das WANN
  • ✅ Du prüfst die Korrelation, bevor du mehrere Signale handelst
  • ✅ Du analysierst Grid-Signale tief
  • ✅ Du bleibst bei den 3 bis 5 stärksten Signalen (der Rest bleibt liegen)
  • ✅ Du wartest vor dem Einstieg auf die Bestätigung der tiefen Indikatoren

📅 Woche 2 bis 4: ausführen

  • ✅ Du schaust automatisch zuerst auf die Korrelationskarte
  • ✅ Du lässt Signale mit 80 % und mehr Korrelation gelassen liegen
  • ✅ Deine Positionszahl bleibt bei 3 oder darunter
  • ✅ Du kannst erklären, warum du Symbol A statt Symbol B genommen hast (Korrelation)
  • ✅ Grid und tiefe Analyse laufen bei dir automatisch zusammen

📅 Ab Monat 2: beherrschen

  • ✅ Du findest unkorrelierte Gelegenheiten, die andere übersehen
  • ✅ Du erkennst Muster der Sektorrotation (das Grid zeigt sie)
  • ✅ Du verbindest das Grid nahtlos mit Pentarch, Janus und Volume Oracle
  • ✅ Deine Streuung ist ECHT (unkorrelierte Positionen)
  • ✅ Du bringst mehrere Grids mühelos unter einen Hut und wählst die besten 2-3 Namen

🚨 Warnzeichen: lies den Leitfaden noch einmal

  • ❌ Du hältst regelmäßig 5 und mehr Positionen
  • ❌ Du hast bei deinen letzten 10 Trades die Korrelation nicht geprüft
  • ❌ Du handelst Grid-Signale ohne tiefe Analyse
  • ❌ Mehrere Positionen bewegten sich am selben Tag identisch (sie waren korreliert)
  • ❌ Deine Trefferquote bleibt über mehr als zwanzig Grid-Trades niedrig

Merke: Die Stärke von Augury Grid ist, dir 100 Symbole auf einmal zu zeigen, damit du die besten 2 bis 3 UNKORRELIERTEN Gelegenheiten herausziehst. Es ist ein Filter, kein Signalgeber. Jedes Grid-Signal muss die tiefe Analyse bestehen, bevor daraus ein Trade wird. Grid ohne tiefe Bestätigung ist Glücksspiel.

🔗

🔗 Zusammenspiel: Augury Grid mit anderen Indikatoren

🎯 Der Ablauf mit dem besten Zusammenspiel

Augury Grid als erster Filter:

  • + jeder Indikator für einzelne Werte: Das Grid findet Gelegenheiten über mehrere Symbole → Pentarch oder OmniDeck auf das gewählte Symbol legen, für das genaue Timing
  • + Volume Oracle: Das Grid zeigt ein vielversprechendes Symbol → Volume Oracle bestätigt das Volumenregime in genau diesem Wert
  • + Janus Atlas: Das Grid filtert die Liste → Janus zeigt die wichtigen Unterstützungen und Widerstände im gewählten Symbol

🎲 Empfohlener Ablauf mit mehreren Indikatoren

  1. Augury Grid scannt seine 7 Werte → es bestimmt die 3 stärksten Signale
  2. Korrelationskarte prüfen → sicherstellen, dass die Signale nicht zu 80 % und mehr gleich laufen
  3. Zum Chart des stärksten Signals wechseln → Pentarch oder OmniDeck für das genaue Timing anlegen
  4. Die Marken von Janus Atlas prüfen → Einstieg nahe einer Unterstützung oder weg vom Widerstand bestätigen
  5. Den Fluss von Volume Oracle prüfen → Regime muss passen (grüner Fluss für Käufe)
  6. Den EINEN besten Aufbau handeln → nicht alle 3 Signale

💡 Warum das zusammenpasst

Augury Grid ist ein Scanner und Filter, kein Werkzeug für die tiefe Analyse. Es zeigt, WELCHE Werte aus einem ganzen Universum von Symbolen deine Aufmerksamkeit verdienen. Sind 1 bis 3 Kandidaten übrig, nutzt du die Indikatoren für einzelne Werte (Pentarch, OmniDeck, Janus, Volume Oracle) für die genaue Aufbauanalyse.

Stell es dir als Trichter vor: Grid (breiter Scan) → ausgewählte Symbole (enger Fokus) → tiefe Analyse (Indikatoren für einzelne Werte) → Ausführung (der beste Aufbau).


Nur zu Bildungszwecken. Der Handel ist mit erheblichem Verlustrisiko verbunden. Keine Finanzberatung. Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.